
Ich verstehe nicht, worauf Sie mit Ihrem Beitrag hinauswollen.

<<Ironie an:Um die Atraktivität Ihrer Töchter zu steigern gaben die Eltern früher gern eine Mitgift. Denn diese sollte dem standesgemässen Lebensunterhalt der dann "Ehe"frau dienen. (Und bevor es hier heisst oh finsteres Mittelalter: Es war sehr wohl so dass eine Frau über Ihre Mitgift sehr wohl verfügungsrecht hatte als auch diese wieder mitnahm, wenn die Ehe auseinander brach (Auch wenn es Scheidungen im heutigen Sinne fast nie gab)Also klasklare Gütertrennung !!!) Ironie aus>> Vielleicht packen Ihre Eltern Ihnen ja die eine oder andere Truhe voll, und schwups kommen die Heiratswilligen aus den Löchern... Ich denke die Statistik enthält viele, die vollmundig mit 16 von zu Hause auszogen um auf "eigenen" Beinen zu stehen und seitdem schön Sozialhilfe/Harz IV bekommen, weil sie vieles können, aber nicht aus eigener Kraft für Ihr Leben aufj´kommen. Wunderbar sah man das kurz vor Harz IV als die Bedarfsgemeinschaften definiert wurden. Und dann gibt es noch die geschiedenen (vornehmlich Männer) denen nach Abzug von Unterhalt eben auch nicht mehr viel zum Leben bleibt, eigentlich eher gar nichts....

die jungen Leute würden lieber allein bleiben!? Ich würde gern heiraten! Aber ich finde ja niemanden. Und viele meiner Freundinnen auch nicht. Vielleicht sollte der Staat mal eine kostenlose Partnerbörse eröffnen um den Singleproblem und den sinkenden Geburtenraten Herr zu werden...

Denn ein Single ist ja auch im Regelfall in Steuerklasse I und damit kriegt er auch vom Brutto mehr abgenommen als Verheiratete. Aber da arbeiten unsere Politiker auch schon dran - denn angeblich sind ja das Ehegattensplitting und die Kinderfreibeträge "sozial ungerecht"...

Wenn ich es also recht interpretiere rechnen unsere Statistiker unsere immer noch Wohlstandsgesellschaft wegen des Individualismus' und der Beziehungsunfähigkeit, bzw. des Unwillens sich dauerhaft zu binden, arm. Dass man bei Menschen mit fließend Wasser und Strom in der Wohnung, und in vielen Fällen auch noch TV mit Sat und DVD-Player, von Armut spricht, ist außerdem mehr als unangebracht. Wie wäre es mit "Unterdurchschnittlich Wohlhabend" oder "Statistisch Armgerechnet"? Wirklich arm ist von den Statistisch Armgerechneten doch nur ein Bruchteil...

Alleinstehende - das rechnen die Statistiker akribisch vor - brauchen nämlich mehr Geld zum Leben als Paare. Jetzt wissen wir endlich, warum es das Ehegattensplitting gibt.

komplett an der Realität vorbei. Fragen Sie mal eine Familie mit 2 Kindern,wie sich's lebt im moment in Deutschland. Fragen sie einen Vermieter wehn er lieber nimmt, fragen sie wer das größere Auto braucht, die meisten Lebensmittel ,wer mehr für Urlaub zahlt...u.s.w. sebst wenn beide arbeiten hat die Familie keinen finanziellen Vorteil gegen den Single.

Wohltuend, dass dieser Zusammenhang mal plausibel öffentlich erklärt wird. Eigentlich konnte darauf jeder kommen - namentlich jeder Journalist -, der in den letzten Monaten an diesem Thema herumschwadroniert hat - aber da hätte man ja mehrere Seiten Text vom DIW lesen müssen, und wer tut das schon freiwillig? Wo man sein Engagement doch lieber in die gekonnte Formulierung von Abscheu und Empörung über die wachsende Armut investiert... Insofern: höchste Zeit, dass die FAZ das mal aufklärt. Gut gemacht!

Einzig und allein eine unsinnige Definition von Armut. Aber die Umverteilungspolitiker brauchen ja Argumente für mehr Umverteilung. Die Statistik hilft, ist ja nur eine „Hilfswissenschaft“. So erhält man nach Vorgabe die Aussagen, die zur Verfolgung von politischen Zielen benötigt werden.

eine gewichtung der kinder mit je 0.3 im vergleich zu den erwachsenen (1,0 und 0,5) widerspricht jeder lebenswirklichkeit. die meisten eltern dürften ihre ausgaben deutlich einschränken im vergleich zu den ausgaben für ihre kinder. dies ist nicht nur den preisen für entsprechenden produkte geschuldet, sondern auch der tatsache, das erwachsene anschaffungen nur zusätzlich zu ihren bereits vorhandenen besitztümern tätigen, kinder diese jedoch erst aufbauen und zudem aus einem teil derselben herauswachsen. Das gilt für besitztümer (sportgeräte, spielzeug ectr.) im selben mass wie für kleidung und schuhwerk. die ernährung von kindern kostengünstiger zu gestalten dürfte ebenfalls schwierig sein auch wenn einige unrühmliche gegenbeispiele die justiz und öffentlichkeit beschäftigen. diese seien daher vielleicht einmal ausgenommen. Das problem ist erneut, statistiken mit realitäten zu verwechseln. statistik kann dies definitionsgemäß nicht leisten. Hr. Karl Lauterbach lässt grüssen. der weiss das ja auch nicht. das gefährliche daran zeigt unsere arbeitslosenstatistik. da haben schlaue politiker der letzten 30 jahre ja auch gedacht die problematik durchs schönen der statistik zu lösen.