Bizarre Ideen klimaforschender Ökonomen

Klimaschutz

Dicke Menschen schaden der Umwelt

Forscher legten jüngst dar, dass Fettleibigkeit zu einem erhöhten Ausstoß von Kohlendioxid beitrage. Das klingt bizarr. Aber auch renommierte Studien lassen zum Teil zweifeln. Ein Blick auf die weniger klugen Ideen zum Klimaschutz.

Lesermeinungen zum Beitrag

16. Oktober 2007 19:10

Flatulenz-Ausstoß besteuern

Michael May (M.May)

Wozu dienen wohl die meisten Studien:

1. Die eigene Meinung bestätigen lassen (schließlich
bezahle ich auch).
2. Als Alibi sind Studien heute unverzichtbar (die sind dann
der Persilschein für die Verantwortlichen)
3. Je mehr Studien man erstellt, umso wichtiger ist man
4. Studien erwecken den Anschein, objektive Sachverhalte
darzustellen

Derzeit erleben wir eine Flut der Studien, die leider meistens Interessen getrieben sind. Aber mit Studien ist es wie mit Statistiken: Sie sind in höchstem Maße manipulierbar !

Ich wähle einfach die Parameter, die mir genehm, somit subjektiv sind, sind. Der Wert von Studien nimmt daher ständig ab. Aber irgendwie müssen sich manche Leute beschäftigen , hoffentlich nicht noch mit Förderung durch öffentliche Mittel.


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16. Oktober 2007 18:48

Zeitpraeferenz

Bernd Hoefel (hoefel)

Es empfiehlt sich nicht, die individualle Zeitpreferenz mit einer kollektiven gleichzusetzen. Wenn die Zeitpreferenz der (kinderlosen?) Waehler, die in absehbarer Zeit in die Kiste springen werden, das Mass aller Dinge sein soll, dann sag' ich schon mal gute Nacht. Es bleibt festzustellen, dass Oekonomen ein begrenztes Verstaendnis von individuellen Zeitpreferenzen haben, sich mit kollektiven Zeitpreferenzen mathematisch eher schwer tun und ueber die Praeferenzen ueber Generationen hinaus wohl eher wenig brauchbares zu sagen haben. Man sieht schon nach oberflaechlicher Lektuere der Fachliteratur das Fehlen des passenden Handwerkszeugs der Oekonomen in diesem Bereich.

Wen man die betroffenen kuenftigen Generationen damit entmuendigt, Ihnen als (noch) nicht Waehler die Relevanz ab zu sprechen, sollte man sich darauf einstellen, dass diese kollektiv aus dem Generationenvertrag aussteigen und den vorherigen Generationen den Weg dorthin weisen wo der Pfeffer waechst...

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16. Oktober 2007 17:44

Minister Gabriel, handeln Sie!

Steffen Ziemer (sziemer2)

"Wären die Menschen im Schnitt fünf Kilogramm leichter, könne allein der CO2-Ausstoß im Straßenverkehr in den OECD-Ländern um zehn Millionen Tonnen im Jahr reduziert werden."

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16. Oktober 2007 17:28

Zeitpraeferenz

Bernd Hoefel (hoefel)

Es empfiehlt sich nicht, die individualle Zeitpreferenz mit einer kollektiven gleichzusetzen. Wenn die Zeitpreferenz der (kinderlosen?) Waehler, die in absehbarer Zeit in die Kiste springen werden, das Mass aller Dinge sein soll, dann sag' ich schon mal gute Nacht. Es bleibt festzustellen, dass Oekonomen ein begrenztes Verstaendnis von individuellen Zeitpreferenzen haben, sich mit kollektiven Zeitpreferenzen mathematisch eher schwer tun und ueber die Praeferenzen ueber Generationen hinaus wohl eher wenig brauchbares zu sagen haben. Man sieht schon nach oberflaechlicher Lektuere der Fachliteratur das Fehlen des passenden Handwerkszeugs der Oekonomen in diesem Bereich.

Wen man die betroffenen kuenftigen Generationen damit entmuendigt, Ihnen als (noch) nicht Waehler die Relevanz ab zu sprechen, sollte man sich darauf einstellen, dass diese kollektiv aus dem Generationenvertrag aussteigen und den vorherigen Generationen den Weg dorthin weisen wo der Pfeffer waechst...

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16. Oktober 2007 16:53

Konsequenzen?

Carl Weekbrod (weicc001)

Wieso bleibt nach Lesen dieses Artikels bei mir das ungute Gefühl zurück, dass der Autor sich in seinem eigenen Gedankenkonstrukt verfangen hat?
Ohne den Stern Report gelesen zu haben: wenn dieser der Nirvana Ethik nicht folgt (weil er 0,1 % Risikowahrscheinlichkeit eines Weltuntergangs annimmt) und so jetzige Investionen für eine gesicherte Zukunft fordert, dann überrascht es, dass er gleichzeitig dafür kritisiert wird, zukünftige Generationen für reicher zu halten und darin eine Diskriminierung zu sehen. Der Autor sollte nicht auf drei argumentativen Baustellen gleichzeitig arbeiten.

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16. Oktober 2007 16:13

Der Stern Report ist ein politisches Dokument

Bernd Stroeher (Faustus34)

Der Stern Report war eine Auftragsarbeit des britischen Schatzkanzlers und von daher von Beginn an ein politisches Dokument, das ja nun auch deshalb von den Politikern ausgiebig zitiert wird.

Der Stern-Report geht in seinen Annahmen fast ausschließlich von den extremsten Szenarien aus und ist deshalb von den führenden Umweltökonomen wie Nordhaus und Tol (unverantwortlich) regelrecht zerrissen worden. Worauf sich Stern damit rechtfertigte, dass, selbst dann wenn seine Thesen alle falsch seien, es nachher immer noch eine bessere Welt sei.

Die Ökonomen haben keinen Grund sich zu beschweren. Der englische Ökonom Prof. Henderson hat jahrelang, mit wenigen Ausnahmen wie Prof. Reilly (eine Beleidigung
des gesunden Menschenverstandes ) ohne Unterstützung handeln müssen, als er die Szenarien des IPCC wegen deren übertriebenen Annahmen scharf kritisierte.

Henderson war jahrelang Chefökonmom der OECD, also mindestens auf dem gleichen wissenschaftlichen Stand wie Stern.

Immerhin sind die Voraussetzungen der Computer-Berechnungen mit mehr als 50 % von ökonomischen Daten abhängig.


Das IPCC hat alle Bedenken einfach weggewischt. Von den Ökonomen war nichts zu hören.




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16. Oktober 2007 15:53

Alles was "Global Warming " nicht widerspricht, wird finanziert

Bernd Stroeher (Faustus34)


Offenbar gibt es für alles, was der These von der menschengemachten Klimakatastrophe nicht widerspricht, Forschungsgelder.

In Neuseeland scheiterte die Einführung einer Steuer, einer sogenannte flatulent-tax, auf die Ausdünstungen von Schafen nur nach intensiven Protesten der Landwirte. Mit den Einnahmen sollten Schafe gezüchtet werden, die kein Methan mehr produzierten.

Es gibt eine sich über mehrere Jahre ernstreckende wissenschaftliche Untersuchung über die Ausdünstungen von Kühen und die Auswirkungen auf die Globale Erwärmung. Der Methangehalt der Atmosphäre stagniert allerdings seit einigen Jahren.

Das Abspecken dicker Mitmenschen läuft da offenbar in die gleiche Richtung. Und alles im Kampf gegen die Globale Erwärmung. Und die Weisheit wurde natürlich erarbeitet mittels eines gut dotierten Forschungsauftrages.

Und diese Thesen werden tierisch ernstgenommen in allen Diskussionen mit den "Global Warmers".

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16. Oktober 2007 15:17

danke

Matthias Hühn (matthiashuehn)

jeder Beitrag, der den Weltuntergangsjüngern der Man-made-global-warming-Sekte ihre ideologische Beklopptheit aufzeigt, rettet vielleicht einen weiteren noch-nicht-Sektenmitglied davor den Schwur auf den Hohen Priester Al "Global Warming" Gore zu sprechen. Ich warte auf die erste radikalfeministische Studie, die "beweist" (das Kennzeichen von Nichtwissenschaftlern), daß Männer mehr CO2 und Methan ausstoßen, weil sie mehr Bier trinken als Frauen und daraus eine Männergeburtenquote durchdrücken. Dann müßte Al zur Rettung der Welt eigentlich umweltfreundlichen Selbstmord begehen. Ich warte auch immer noch auf einen europäischen Politiker, der in Kairo die Feinstaubverordnung verkaufen will. Kommt alles. Mark my words...

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16. Oktober 2007 15:12

Klima

Günter Piske (piskebuedingen)

Wir werden uns den Verhältnissen immer anpassen müssen, ob sie sich ändern oder so bleiben. Vorteile bringen vielleicht auch die befürchteten Änderungen; man muss nur danach suchen. Die Natur hat schon immer recykelt, wenn auch mitunter erst nach Jahrmillionen. Der Mensch ist prinzipiell im langfristigen Zyklus der Natur auch nicht anders wirksam als der Wurm kurzfristig im Komposthaufen.

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16. Oktober 2007 14:59

Kaum zu fassen ...

Gerhard Bandorf (MAGNIFIER)

... wozu "Forscher", "Ökonomen" und andere Neunmalkluge in der Lage sind, alles zu emittieren!

Wie wäre es denn mit Berechnungen von CO2 Emissionen nach dem Verzehr von Kohlgemüsen und der dann anschließenden politischen Forderung nach Sanktionen gegen Menschen, die dieses Gemüse mögen!?

Im Panoptikum der Kabinettsrunde der Bundesregierung fände sich bestimmt noch der eine oder die andre, die daraus auch noch einen Vorschlag zusammenkochen würde.

Wie wäre es mit einer Schnüffelaktion für Rentner in Begleitung von Ordnungshütern?

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