Die Welt der Elemente

12. März 2008 Die Entdeckung der chemischen Elemente, die im Universum vorkommen, ist wohl eine der größten Leistungen des menschlichen Forscherdranges. Heute wissen wir, woraus die Planeten sowie die Sterne bestehen und welche Elemente für das Leben auf der Erde notwendig sind. Gold, Silber Kupfer, Eisen und Blei wurden schon recht früh als Elemente betrachtet, da sie sich nicht in andere Bestandteile zerlegen ließen. Dank neu aufkommender Verfahren wie der Elektrolyse kamen immer weitere Stoffe hinzu, für die schließlich 1869 Dimitri Mendelejew ein Ordnungssystem ersann, in dem jedes Element aufgrund seiner Eigenschaften einen festen Platz erhielt. Das Periodensystem erlaubte erstmals auch die Voraussage noch unbekannter Elemente, die nach und nach entdeckt wurden. Wie die 92 natürlichen Elemente entstanden sind, wie sie entdeckt wurden und zu ihrem Namen gelangten, wo sie vorkommen und wie sie technisch genutzt werden, beschreibt Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger in dem Buch "Die Welt der Elemente - Die Elemente der Welt". Auch die künstlich geschaffenen schweren Elemente jenseits des Urans und die für das Leben wichtigsten chemischen Verbindungen werden behandelt, darüberhinaus die grundlegenden Begriffe Atomradien, Atomorbitale, Elektronenschalen und Bindungslängen. Vorkenntnisse in Chemie sind für die Lektüre des reichlich illustrierten Buches nicht erforderlich.

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Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger: "Die Welt der Elemente - Die Elemente der Welt". Verlag Wiley-VCH, Weinheim 2007. 112 S., 15,90 Euro.



Buchtitel: Die Welt der Elemente - Die Elemente der Welt
Buchautor: Quadbeck-Seeger, Hans-Jürgen

Text: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.03.2008, Nr. 61 / Seite N2

 
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