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Nach Krawallen in Rostock

Klare Abgrenzung gegen linksradikale Gewalt gefordert

Nach den Krawallen vor dem G-8-Gipfel in Rostock fordert die Union, die Veranstalter der Demonstrationen sollten sich deutlicher von der linksradikalen Gewalt distanzieren. Dies sei bislang nicht genügend geschehen, heißt es.

Lesermeinungen zum Beitrag

05. Juni 2007 16:53

Na, das scheint ja geklappt zu haben.

winfried krause (wikrazi)



Da unser Polizeiapparat nach deutscher Tradition eher rechtslastig ausgerichtet ist, fällt es ihm natürlich nicht schwer, in jedem Gegner automatisch einen Linksradikalen zu erkennen. Hat man das in den Medien erst einmal oft genug wiederholt, wird es auch vom Durchschnittsbürger als bewiesen empfunden.
Nun braucht man nur noch die so sorgsam konstruierten linksradikalen Chaoten mit der Linkspartei in eine logisch erscheinende Verbindung bringen und so wird auch diese kriminalisiert. Damit macht man so ganz nebenbei die scheinbar ganz unschuldigen Neonazis wieder salonfähig ohne sie überhaupt zu erwähnen.

Das alles hatte ja nach dem Reichstagsbrand schon einmal ganz gut geklappt.

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05. Juni 2007 08:51

Frau Roth ueberrascht?

schwele johannes (joschwele)

Das zeigt die grenzenlose blauaegigkeit dieser Frau. Es kommt doch regelmaessig zu ausschreitung bei linken zusammenrottungen. Das war auf jeden Fall abzusehen!

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05. Juni 2007 03:02

Traditionsverein

Norbert Brand (Jirmejahu)

Sich von einem nichteingetragenem Arbeiter-Traditionsverein italienischen Ursprungs zu distanzieren, fällt gar manchem Linken schwer.

Nur dumm, daß seit 150 Jahren es zum Brauchtum dieses Vereins gehört, auf Demonstrationen mit Steinen zu werfen. Noch dümmer zu glauben, daß der Verein freiwillig auf sein Brauchtum verzichtet.

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05. Juni 2007 01:35

Westerwelle bei den Bilderbergern - wer flüstert LÜGT

A. Malliki (a.malliki)


Nach TV-Abstinenz ist Westerwelle wieder laut zu hören und träumt schon von einer Regierung mit der CDU. Man mag fast glauben, dass die Abstinenz die Eintrittkarte für die Bilderberger war.

Es wäre viel interessanter zu erfahren, was Westerwelle in der Türkei zu besprechen hatte und was ein FDP-Mitglied auf dieser geheimen Konferenz berichtet oder gar welche Befehle oder Empfehlung er nach Hause brachte.

Wer flüstert LÜGT - vor allem in geheimen Konferenzen. Demokratisch gewählte Volksvertreter haben m. E. nichts auf solchen geheimbutartigen, inoffiziellen Versammlungen verloren.

Das ist mehr als undemokratisch!

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04. Juni 2007 23:57

Steine zu den Bomben in Afghanistan in Beziehung setzen

Friederine Teich-Erdmann (Teich-Erdmann)

Da kann man natuerlich fragen, was denn einen Rostocker Polizisten die Afghanen angehen. Ausserdem sind die G8 mehr als die Kriegsparteinen beim Kampf gegen den Terror. Russland, China sind aber eher nur zufaellig nicht dabei, aendern ausserdem auch nichts daran, dass der Rest ziemlich identisch ist, gerade auch in seiner Verbundenheit. Was sind schon ein paar Steine, so schrecklich sie in Deutschland sein moegen, gegen die Vergewaltigung ganzer Laender, zuletzt Somalia in einer Brutalitaet, die sich kaum ueberbieten laesst. Man kann es Ruhe und Ordnung nennen, letztlich schuetzen aber sozusagen wieder "deutsche Polizisten die Faschisten", wie 1967, es sieht nur anders aus.

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04. Juni 2007 22:48

Toleranz + Demorecht hat auch Grenzen!

Markus Krummer (slooney)

Unfassbar wie sich unsere Staatsgewalt von diesen linksradikalen Chaoten vorführen lässt!
Dabei könnte die Gewalt kaum größer sein (Größe der Steine,
Molotowcocktails) - fast schon lebensgefährlich...
Da hört für mich die Toleranz auf.
Für mich gibt es nur eine Lösung: Null Toleranz!
Klingt jetzt übertrieben, aber man sollte in diesem Fall Gleiches mit Gleichem bekämpfen, d.h. niederknüppeln und wegsperren!
Dass die Linkspartei nun die Polizisten verantwortlich macht, zeigt nur wieder wie seriös diese Partei doch ist...
Und wir, die Steuerzahler müssen auch noch alles bezahlen.
Ich sag es nur ungern: Armes Deutschland!

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04. Juni 2007 22:43

jeder Vermummte ist Gesetzesbrecher @bettina keller

W.P. Bayerl (Dr.Bayerl)

und gehört hinter Gittern nicht in eine Talk-show

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04. Juni 2007 22:25

Polizei

Rainer Damoisy (Quallenregen)

Rechte und linke Gewalt kommen doch nicht von ungefähr. Für alles gibt es Gründe. Reine Zerstörungswut,Ohnmacht gegenüber dem Staat oder sonstiger idiologischer Kauderwelsch.

Man kann nun nach den Gründen der Chaoten suchen,ist eine Möglichkeit.Man könnte auch eine bessere Politik machen oder man könnte solche Nonsens Veranstaltungen wie den G8 Gipfel einfach weglassen.
Der kostet das deutsche Volk massiv Geld und bringt rein gar nichts.Also warum so ein Spektakel und deswegen von anderer Seite der Aufmarsch.

Also wundern muss sich niemand...das es so kommt wie gehabt war selbst dem größten Idioten vorher klar.
Muss sich keiner beschweren jetzt.

Zwischen den Stühlen sitzen dann die Polizisten und die müssen es ausbaden was Politiker ihnen zumuten.
Wenns wenigstens irgendeinen Sinn hätte ok,aber ein G8 Gipfel...ich weiß nicht.

Najo,ich habe Mitleid mit der Polizei die für jeden Nonsens ihr Fell hinhalten muss und das dazu noch schlecht ausgerüstet und in erbärmlichen Behausungen wohnend.

Was mich dazu bringt mal die Herrschaften Politiker aufzufordern die Kosten der Bekleidung und der Schutzwesten nicht auf die Polizisten abzuwälzen.
Was da läuft ist ne Unverschämtheit.

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04. Juni 2007 22:23

Schafsköpfe

Norbert Brand (Jirmejahu)

Was würden wir von einem Schäfer halten, der Wölfe zu seinen Schafen in den Pferch steckt, damit sie sich wie Schafe verhalten? Die Wölfe seien sowieso immer da.

Es gibt Leute, die kauften und kaufen es noch immer diesen Demo-Organisatoren ab.

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04. Juni 2007 21:18

Nur Forderungen

bettina keller (eisfree)

nun werden schon wieder Forderungen erhoben, statt daß man sich einmal mit den Ursachen befasst- aber nein- Politiker fordern schon wieder. Die Steinewerfer haben nichts mit den normalen Demonstranten zu tun- nein sie tauchen immer dort auf wo es Randalle geben könnte und wenn es morgen einen Gipfel gegen Atomkraftnutzung geben würde, dann sind diese Jugendlichen auch dabei. Sollte doch mal die Politik so einen Vermummten in ihre so beliebten Talkshows einladen- aber weit gefehlt- Politiker bleiben lieber unter sich - weit weit ab vom gemeinen Volk !!!

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04. Juni 2007 21:11

Fanale des Weltterrors

Hartmut Schliefkowitz (Kapau2007)

Die Gewalt nimmt zu. Regierungen üben Gewalt gegen Jedermann aus und Jedermann gegen Regierungen, das wird das Bild der Zukunft sein. In einer derart verrohten Welt, wo das Gesetz den kleinen ortgebundenen Menschen mit voller Härte zu treffen hat und trifft, in der die Großen nicht nur straffrei ausgehen sondern noch mit Regierungsämtern und hohen Wirtschaftspositionen belohnt werden; in der Einzelverbrechen scharf geahndet werden, - zum Erhalt der Rechtsordnung versteht sich! - Regierungen jedoch zur Gewalt und zum Töten aufrufen; in der Kinder in Massen sterben, aber ein G8-Gipfel der Eitelkeiten stattfindet, in einer solchen Welt wächst die globale, ungezügelte Macht der Selbstvernichtung heran. Der Mensch ist des Menschen ärgster Feind. Bush, Schäuble, Blair, Putin und all die anderen heuchlerischen Bewahrer der Freiheit, tragen sie gerade zu Grabe, die Freiheit! Sie gebären das Chaos!Sind es nicht gerade die Psychologen und Pädagogen und die Regierenden die uns vorbeten, mit unseren Kindern gewaltfrei umzugehen? Sagen nicht gerade sie immer?: Gewalt erzeugt Gewalt! In der Tat, so ist es! Die Gewalt, die von den Regierenden ausgeht, erzeugt im Volk wiederum Gewalt und irgendwann wird die Regierung hinweggefegt sein!

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04. Juni 2007 20:44

Wo sind sie denn, wo bleiben sie nur....?

wolf haupricht (emilgilels)

...unsere politischen und parlamentarischen Beschwichtiger, Deeskalierer, Sympathisanten und die so genannten Gutmenschen.
Sonst sind stets präsent vor laufenden Kameras.
Ob sie ihren eigenen Ansichten doch nicht trauen und lieber sich in VIP-Loungen aufhalten oder einfach untertauchen?
An ihrer Haltung könnt ihr sie erkennen, die Sonntagsredner, Wichtigtuer und so genannten Volksvertreter, die eigentlich auch Vorbildfunktion haben sollen und nicht nur die Eltern oder Großeltern von Heranwachsenden.
Da meint doch ein Herr Heil, SPD, dass die Veranstaltung zu groß geworden und so nicht mehr vermittelbar sei.
Recht hat er zweifellos, aber warum nahm er seine Verantwortung nicht wahr? Das soll man noch verstehen?
Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass Lafontaine`s dümmliche Parolen ihre Wirkung nicht verfehlen.

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04. Juni 2007 19:15

Linke Vandalen

Reinhart Gruhn (rgruhn)

Es ist richtig, das Kind beim Namen zu nennen: Es handelt sich bei den Vandalen von Rostock (so die NZZ) um linksradikale Chaoten. - Wenn man immer nur nach rechts schaut, übersieht man das hohe Gewaltpotential am linken Rand - wie jetzt in Rostock und Umgebung. Die Links-Partei verteidigt sie ja öffentlich, offenbar als ihresgleichen.

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04. Juni 2007 18:50

Gericht genehmigt Demonstrationen mit Auflagen

Hans-Joachim Schulze (Schulze987)

Das sind doch keine Auflagen hinsichtlich der beantragten Demonstration vor dem Flughafen ! Hier wird von einem weiteren Verwaltungsgericht subtantiell wieder einmal "Zweite Gewalt" gespielt. Immer wieder versuchen Richter in einen Verwaltungsakt hinzuwirken, um ihn zu verändern. Dies ist Richtern verwehrt. Sie haben die Grenzen des Verwaltungsaktes zu prüfen und sonst garnichts. Entweder ist also die Demonstration vor dem Flagplatz in der beantragter Größe erlaubt oder aber zu untersagen.Genau dieses "Hineinregieren " in den Verwaltungsakt hat uns in den letzten 35 Jahren verwaltungsrechtlich in unheilvolle Schieflagen gebracht. Resigniert stellt man wieder fest: "Richterstaat !"
Hans-Joachim Schulze , Hameln

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04. Juni 2007 18:36

...

lena schipper (LenaSchipper)

"Die Polizisten schützten in erster Linie die Demonstranten und nicht die Staatsgäste."

aha? und vor wem denn - sich selbst?

hm...

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04. Juni 2007 18:08

"Gefahr linksradikler Gewalt"

ernst spycher (450409)

Faschistische Tendenzen?

Warum sind sich viele Politiker einig in der Ansicht, dass der schwarze Block aus "linksradikalen Gewalttätern" besteht?
Ich meine diese jungen Menschen sind Gewalttäter, in deren Aktionen sich massive faschitische Tendenen zeigen, dies gilt es zu verurteilen.

Vorallem aber sind es "unsere" Kinder die von Ihren Eltern und Grosseltern erzogen wurden. Dies gibt mir mehr zu denken, als die Frage ob "rechtsradikal" oder "linksradikal". Solche Festlegungen eignen sich nicht, um der Gewalt-Problemaltik auf den Grund zu gehen.

Die meisten Politiker machen es sich hier zu einfach. Populismus ist keine Basis um ein weiterreichendes Problembewusstsein zu entwickeln.

Eine "gewaltfreie Gesellschaft" anzustreben, hat mit Populismus nicht das Geringste zu tun, dafür braucht es mehr.
Mir scheint, dass Populismus eine sanfte Form von Gewalt
ist, auch dies gilt es zu verurteilen.

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04. Juni 2007 17:48

„Wir wollen euch hier nicht sehen!"

winfried krause (wikrazi)



Ich würde ja gern einem Linksradikalen mitteilen, dass ich ihn nicht sehen will, aber woran erkenne ich denn einen Linksradikalen?

Was unterscheidet ihn von anderen Radikalen, und was ist mit den Rechtsradikalen und mit Radikalen, die sich keiner politischen Seite zuordnen lassen??
Denen darf man wohl seinen Unwillen nicht mitteilen.

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