Zitat: "Unterstützt wird er dabei von der Preistheorie, die sagt: Bei vergleichbaren Produkten steigt der Nutzen des Kunden mit steigender Qualität. In der Folge wird er mehr von dem besseren Produkt nachfragen, also wird das Produkt teurer. "
Dazu fällt mir folgender Witz ein:
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Ein Reisender ist auf einer Kannibaleninsel unterwegs und kommt an einem Metzgerladen vorbei. An der Tür hängt eine Preisliste:
Künstlerhirn - $9/Pfund
Philosophenhirn - $12/Pfund
Mathematikerhirn - $15/Pfund
Volkswirthirn - $19/Pfund
"Mein Gott! Die Hirne von Volkswirten müssen ja beliebt sein, so teuer wie die sind!" sagt der Reisende.
Der Metzger antwortet: "Sie haben keine Ahnung! Sie wissen ja gar nicht, wieviel Volkswirte man für 1 Pfund Hirn braucht."
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Wer den Witz versteht, ist vermutlich kein Anhänger der "Preistheorie".
Man sollte gerade beim Test von Sonnenmilch bei Stiftung Warentest etwas vorsichtig sein.
Ein schlechtes Ergebnis der "Premium-Hersteller" kann bspw. entstehen, weil diese ihrer Sonnenmilch Parfum und andere Duftstoffe beimischen.
Das führt im Test zu schlechteren Ergebnissen, weil es bei einer gewissen Anzahl von Menschen zu Hautreizungen oder ähnlichem führen kann.
Qualitativ schlechter ist das Produkt aber deshalb noch nicht, es ist ganz im Gegenteil eher hochwertiger.
Normalerweise sollte es wohl so sein, daß ein teureres Produkt auch eine bessere Qualität beeinhaltet ob allerdings ein Sonnenmilchtest zur Verallgemeinerung taugt ?? Bei dem Beispiel Mode kommt aber sicherlich das Erlebnis einkaufen dazu. Wie würden denn unsere Innenstädte aussehen wenn, wie auf der Hohen Strasse in Köln, nur noch Billigketten das Bild bestimmen ? Nein danke. Da zahl ich lieber ein paar Mark mehr und kaufe da ein wo ich noch Kunde bin. Schon mal was von Service nach dem Kauf einer Waschmaschine, eines Autos, einer Jeans eines Anzuges, Photoapparates oder einer Telefonanlage gehört.
Ein Hoch auf den kleinen Fachhändler.
Geiz ist geil ?? Nein DANKE.
Gut das wir noch Platz für alle Facetten der Marktwirtschaft haben.
Netter Text, alles sehr richtig und wichtig, aber man sollte wirklich nicht unterschätzen, wie merkwürdig die Stiftung Warentest gerade bei Lebensmitteln ist. Ab und an scheinen die Tester mit komplett dysfunktionalem Gaumen eingesetzt zu haben... Gerade bei der Qualität von Lebensmitteln bleibt ein Rest Unklarheit und Unwissen. Am besten sollten sich Tester mit meßbaren Dingen (wie Keimzahl) herumschlagen.
ist aber nicht nur auf die Opec zurückzuführen. Mineralölfirmen verbuchten Rekord Gewinne...
Hier zeigt sich auch wie die Preise gerechtfertigt werden, z.B. mit Hilfe von Ablenkungsmanövern und bewußt gestreuten und ausgenutzen Informationen, d.h. einem weiteren Bereich der Manipulation.
Der beste Grund für eine Preiserhöhung ist vielleicht immer der Andere?!
Fragt sich nur, warum im Vorspann von Bio-Schlagsahne die Rede ist. Diese scheint beim gerade erschienen Test der Stiftung Warentest ziemlich gut abgeschnitten zu haben: "Wer kräftig schüttelt, kann mit fast allen Bioprodukten und Sahne von Weihenstephan auch ohne den Stabilisator schlemmen" (eine Bioschlagsahne enthielt zuviel Keime, "aber die machen... nicht gleich krank"). Auch sonst scheint Schlagsahne eher ein Beispiel für die Gegenthese zu sein. Stiftung Warentest empfielt jedenfalls: "Für perfekten Schaum und Geschmack lieber etwas mehr ausgeben". Die Empirie - sei es auch nur die Auswahl passender Beispiele - scheint Frau Nienhaus Stärke nicht zu sein.
Super Beitrag! Den Snob Effekt kann man ja taglich beobachten. Und wenn man sieht das Boss oder Armani Anzüge das drei oder vierfachen von anderen Anzügen kosten können sie gar nicht so viel besser sein.
Aber wer trägt schon gerne die Klamotten von Marktkauf oder Aldi.
Da fängt der Veblen Effekt schon im kleinen an...
Für mich stellt sich die Frage teilweise andersrum. Ich könnte zwar verstehen, daß Firmen mit aufgrund ihrer Struktur gute Qualität billiger herstellen können, aber warum liefern Nobel oder Markenfirmen Waren mir vergleichsweise schlechter Qualität. Diese Firmen müssen doch auch wissen, wie gute Qualität herzustellen ist. Die Herstellung von Sonnenmilch wird wahrscheinlich nicht die Extremwissenschaft sein. Nehmen die Hersteller wie Pitz-Buin schlechtere Ausgangsmaterialien und verarbeiten sie schlechter weil sie nicht mit 5 Euro Gewinn pro Tube zufrieden sind sondern unbedingt 5,10 Euro wollen?
Da braucht man eigentlich nichts mehr hinzu zu fügen, als dass er einfach gut ist.
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