Finanzielle Anreize tragen nicht dazu bei das "Liebe in den Herzen" entsteht. Wer Kinder liebt ist auch gern bereit das eine oder andere zu opfern. Das Glück ein Kind zu haben kann man mit nichts ersetzen. Deutschland ist immer noch ein Reiches Land. Viele wollen auf ihr Auto nicht verzichten für ein Kind haben sie aber kein Geld.
Ich denke die ganze Problematik liegt teilweise auch an den Anspruechen der heutigen "zeugungsfaehigen" Generation.
Erstmal muss ein Haus her, Zweitwagen, dann will man auch noch in den Urlaub fahren und natuerlich muss der Partner ein absoluter Traumtyp sein sonst bleibt man lieber alleine. Ich glaube wenn man wieder ein bisschen realistischere Erwartungen an das Leben allgeim stellt, entdeckt man auch wieder den Wert einer Familie und Kinder im speziellen.
Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall. Die Effekte der Familienzerstörungspolitik sind katastrophal hoch.
Auch nicht verwunderlich angesichts der ministeriell betriebenen familienfeindlichen Hetze in allen Facetten, die Darstellung der Familie als Hort der Reaktion, Brutstätte des Faschismus (in jeder Diskussion kommen von der linken Seite irgendwelche Vorwürfe mit Mutterkreuz), als Ort der Kinderschändung und Vergewaltigung (jeder kann die absurden Statistiken auf den Internetseiten des Ministeriums für alles außer Männer ansehen) als Behinderung der Selbstverwirklichung und als unerträgliche Belastung der Frau.
Zur Wiederholung:
16% der Frauen und 25% der Männer im in Frage kommenden Alter geben an, keine Kinder zu wollen. Trotzdem ersinnt die Familienpolitik unentwegt neue „Maßnahmen, damit sich mehr Frauen fürs Kind entscheiden“; d.h. noch mehr Entrechtung der Männer im Familienrecht und noch mehr Zahlungsverpflichtungen.
....keine Angst, da ist nicht das kölsches Lied gemeint.
Nein, es gab Zeiten in Frankreich, wo ein Familenvater, der ca. 10 Kinder hatte, nicht mehr arbeitete, weil die Familie allein vom Kindergeld angemessen leben konnte.
Eine einfache, aber zielgerichtete Lösung.
Und die Deutschen machen es wieder mal sehr kompliziert.
Naturellement impossible.?
....die Kinder bekommen, die Kinder haben wollen und bereit sind damit auf Annehmlichkeiten wie Freizeit, Unabhängigkeit, Karriere zu Verzichten und sich für andere Annehmlichkeiten entscheiden.
Aber bitte stellt auch das Alterssicherungssystem in DTL vom Umlageverfahren auf ein Kapitaldeckungsverfahren um. Warum sollen die trotz aller Widrigkeiten und Nachteile zur Welt gekommenen Kinder hinterher das Gnadenbrot derer Zahlen, die bewußt - teilweise vielleicht auch aus Opportunismus - verzichten wollten. Für dieses Klientel sollte ja durch den Kinderverzicht genug zur eigenen Vorsorge vorhanden sein.
Bei einem intakten Familienverbund wird das bei der Elterngeneration bestimmt auch der Fall sein.
Sehr geehrter Leser
Die Schwankungen der Geburtenrate in der ehemaligen DDR sind wesentlich weniger ausgeprägt als die Schwankung in der alten Bundesrepublik. Erst in der Mitte der 90er Jahre sankt die Geburtenrate in Ostdeutschland deutlich ab. Ich halte es für falsch, wenn in Diskussionen um die Ursache des Geburtenrückgangs nur die Geburtenrate heran gezogen wird.
Während in der Korrelation zur Gesamtbevölkerung zurück geht, steigt zum Beispiel in Niedersachsen der Anteil der Bevölkerung nach Altersjahren zwischen 3 und 16 Jahren auf einen Indexwert deutlich über 100 bezogen auf das Jahr 1987. Damit ist dort der Anteil dieser Bevölkerungsgruppe relativ gestiegen.
Wir sollten uns von den archaischen Vorstellungen der Überlegenheit großer Sippen endlich lösen. Wir sollten uns Gedanken über die soziale, ökonomische und politische Produktivität einer Gesellschaft machen. Dann werden wir das "Problem" lösen. Krupp tat es, als er die Sozialversicherung erfand (nicht Bismarck) und hat so möglicherweise tatsächlich die heutige Situation mit zu verantworten. Aber ist sie wirklich so schlecht?
Der Artikel geht ausschließlich auf rationelle Gründe für oder gegen den Kinderwunsch ein.
Im Tier Mensch ist der Drang nach Fortpflanzung und Arterhaltung jedoch genauso tief verwurzelt, wie bei allen anderen Säugetieren.
Die Probleme stellen sich dort ein, wo der Mensch nicht mehr seinen inneren Bedürfnissen folgt bzw. folgen kann und sich auf den Verstand als Entscheidungsinstanz verlässt.
Adorno schreibt "Es gibt kein richtiges Leben im falschen".
Da wir uns eine Welt gebaut haben, die der Ratio gehorcht, den ungebremsten Fortschritt bejubelt und ein Leben unter ökonomischen Zwängen als Notwendigkeit sieht, sollten wir uns nicht wundern, daß unsere ureigensten Bedürfnisse tief verschüttet und kaum zugänglich nicht gelebt werden können.
Dieses "falsche Leben", explizit auch die Auflösung der Großfamilie und des Lebens in größeren, übersichtlichen Gruppen, z.B. Dorfgemeinschaften und auch die teils negativen Erfahrungen der eigenen Kindheit verhindern natürliches Leben und natürliche Fortpflanzung.
Zeugt Kinder, tragt Eure Babys immer, schlaft mit ihnen in einem Bett, stillt sie so lange wie möglich, reagiert stets sofort auf ihre Bedürnisse, schafft Beziehung statt Erziehung - der Lohn ist das pure Glück :)
1. frau pohle hat recht, ihnen viel glück!!
2. in den letzten 2 jahren sehe ich hier mehr dicke bäuche und kinderwagenschiebende leute denn je. ist das nur in thüringen so?
3. ich bin 27 und auch noch ohne nachwuchs. aber schlicht und einfach deshalb, weil wir dem spross (und uns) zusammen einen angemessenen lebensstandard bieten / erhalten möchten und vorher gewisse erfahrungen sammeln wollen.
dazu gehören in unserem fall eben ein studium und etwas berufserfahrung sammeln etc.
leider sind die, die momentan so häufig nachwuchs bekommen (zumindest hier) meiner meinung nach viel zu jung, noch keine 20, ohne lebens- und berufserfahrung usw. andererseits machen die sich keinen kopf ums geld und es geht auch.
doch das ist nicht unser ding.
eine gute sache sehe ich in betriebskindergärten, wie sie es in der ddr auch oft gab, denn häufig müssen die leute ja weiter als früher zum job fahren und da gibts mit der betreuung oft schwierigkeiten.
alles in allem muss jeder selbst einschätzen, ob und wann er wieviel nachwuchs zeugen will.
und lieber einmal mehr überlegt als keine perspektive geben zu können!
Wir haben derzeit 8.3 Mio Empfänger von ALG I + II sowie Sozialgeld - aber "nur" 3.7 Mio Arbeitslose. Weitere Millionen bekommen aus verschiedenen Gründen gar nichts, aber viel besser geht es denen auch nicht mit prekären und/oder Minijobs. Und nach der kurzen Delle werden es wieder mehr werden. Weiterhin steigt das Angstklima seit vielen Jahren beständig, den Job zu verlieren oder "nur" weniger zu verdienen. Die Umweltbedingungen an sich sind also äusserst bescheiden.
Alleine die Einschulung des Enkels hat 130 € gekostet (65 € Schulbücher, Ranzen, Schreibzeug, usw.) und das geht weiter, weil sich der Staat überall zurückzieht. Bei ALG II ist das der gesamte Essensbedarf eines Monats.
Die "angemahnten" fehlenden Kinder sind aber zum großen Teil die Arbeitslosen (und das Kanonenfutter) von morgen und tragen gerade nicht für die eigene oder Rente anderer bei. Wobei es eine Frechheit ist, überhaupt darüber nachzudenken, dass kinderlose für irgend etwas mehr bezahlen sollen - eher im Gegenteil.
Auch gibt es viele Stiefväter, die Vaterrollen übernommen haben - sollen die auch mehr zahlen?
Der demografische Humbug und die Rentenproblematik liessen sich einfach auflösen, was aber Politik und Wirtschaft nicht wollen.
Es ist eine Unverschämtheit hier über Kindermangel rum zu jammern, es gibt so viele paare die sich so sehr ein Kind wünschen und keines bekommen können und unser Staat tut dafür nichts im gegnteil man macht so einen Schwachsinn wie das man für eine Kinderwunschbehandlung ein bestimmtes alter haben muss oder ein bestimmtes alter nicht überschreiten darf und damit nicht genug die kosten für so eine bahandlung darf man auch noch zum großen teil selbst tragen oder komplett selbst bezahlen ich bin selbst davon betroffen und wünsche mir seit vier jahren nichts sehnlichster als ein eigenes kind aber unser Staat legt einem da ja so viele steine in den weg das es für manche unereichbar ist, danke dafür, aber dann immer über Kinder mangel rum jammern ist eine frechheit Deutschland sollte auch mal was dafür tun das solche paare Kinder bekommen können ohne sich ins unermessliche verschulden zu müssen und solange dieser Staat dafür nichts tun will sollten diese Politiker endlich mal damit aufhören über Kindermangel zu klagen.
.nur für Tranfrahlugsempfängerfamilíen.
Leistungsräger zahlen für eigene und vor allem für fremde Kinder Die Einkommensart id muss verschwinden.
Steuervorteile statt Geldransfer!
Vom Kindergeld bis zum Bafög. Alles nur für sozial Schwache. Zum heulen.
Wenn man die Artikel von Herrn van Suntum liest könnte man immer meinen, die gesamte Welt bestehe und funktioniere ausschließlich aus und aufgrund von Kosten-Nutzen-Analysen.
Vielleicht könnte der nächste Artikel von Herrn Suntum lauten: "Nutzen Sie den ökonomisch richtigen Moment, an Altersschwäche zu sterben".
Herr Suntum, es soll auch Menschen geben die Kinder kriegen, weil sie einfach schwer verliebt sind und sie einfach das Verlangen danach haben, etwas gemeinsames zu schaffen. Auch wenn dieser Moment vielleicht auch nicht immer unter ökonomischen Aspekt perfekt war. Hätten die meisten während des Zweiten Weltkrieges so gedacht wie Sie, wären viele unserer Mitmenschen heute nicht unter uns.
Es sind immer die gleichen Statements, die zum Thema Kindermangel zu hören sind. Anscheinend sind Kinder vor allem nur aus dem ökonomischen Blickwinkel zu betrachten: Kostenfaktoren, Investition, Armutsrisiko, Organisationsproblem etc. sind die gängigen Denkmuster. Solange so gedacht, gehandelt und gewählt wird, ist klar, daß in dieser Gesellschaft Kinder unwillkommen sind. Und das spürt jeder: verwahrloste Kinderspielplätze, von Eltern und Kindern allenthalben eingeforderte Flexibilität, unterschwellige Stigmatisierung von Familien mit Kindern etc.
Fundament hierfür ist das materialistische Denken in unserer Gesellschaft. Ideelle Werte haben gegen diese platte Rationalität und das damit weitverbreitete Anspruchsdenken keine Chancen. Und da Kinder nicht wählen dürfen, ist das Fatale, daß immer weniger Kinder und damit immer weniger Eltern zwangsläufig in der Minderheit sind.
Der „Spinoff“, den Herr Ücgür vorschlägt, würde die unerträglichen Milchmädchenrechnungen der Bundesregierung, wieviel Geld angeblich den Familien „nachgeschmissen“ (Krankenkasse, Kindergeld,...) wird, ganz schnell entlarven. Beitrags- und Steuerzahler. d.h. Financiers des Systems, müssen - man höre und staune -erst einmal geboren und aufgezogen werden.
Das Zitat aus Frau Altmayers Leserkommentar zeigt zunächst einmal deutlich, was Kindererziehung bei uns wert ist bzw. wie sie angesehen wird.
Sich um Kinder kümmern, bedeutet: nutzlos herumsitzen und Zeit vergeuden. Geradezu entlarvend!
Daß diese Haltung weit verbreitet ist, ist bekannt. Und sie ist wohl eines der Hauptprobleme. Aber das hören viele Menschen nicht so gern.
Als das Volk Israel noch in ägyptischer Sklaverei arbeiten musste, hatte dieses i.D. 4-6 Kinder. Die reichen Ägypter jedoch hatten höchstens 1 oder 2 Spößlinge.
Was in Gesellschaften mit Sklavenhaltung noch funktioniert, geht bei uns natürlich nicht. Am Ende denke ich läuft es auf den ganz profanen Punkte hinaus: Unsicherheit schlägt Sicherheit.
1) In der DDR gab es eine staatliche Erziehung, schon ab 1/2 Jahr. Jeder wusste zwar, dort wird mein Kind indoktriniert, aber er wusste eben auch: Es landet nicht in der Gosse. Der Staat will keine Sozialleichen heranziehen. Man wurde dadurch ja auch im Alltag stark entlastet.
2) In traditionellen Gesellschaften bleibt die Mutter zuhause und kümmert sich um Kind und Küche. Auch hier ist alles klar, niemand stellt das in Frage. Es ist selbstverständlich, dass die Mutter viele Kinder großzieht und der Papa draußen fürs Einkommen sorgt. Eine andere Lebensform würde von der umgebenden Gesellschaft verachtet. Auch hier ist allen Beteiligten genau bewusst, worauf sie sich einlassen.
Bei uns aber fehlt beides. Weg 1 gibt es nicht mehr. Weg 2 wäre möglich, wer diesen aber empfiehlt, wird ausgelacht, verleugnet und irgendwann mit dem Mutterkreuz erschlagen. Wie Eva Herman...