Der Autor Feridun Zaimoglu (Liebesbrand) blickt zurück auf die Buchmesse 2008: Den Gastland-Auftritt der Türkei fand er nicht gelungen.
Die türkische Präsentation war mit Spannung erwartet worden. Die Chance zur Imagekorrektur wurde genutzt. Das Land präsentierte sich in stolzer Vielfalt und verschwieg die dunklen Seiten nicht. Von Karen Krüger
Sie habe einfach über kulturelle Unterschiede schreiben wollen, erklärt Esmahan Aykol. Und hat eine Krimiheldin mit Reibungsfläche geschaffen: eine Frau in einer Männergesellschaft, Inhaberin eines Krimibuchladens neben Kriminalisten und eine Deutsche in Istanbul. Von Fridtjof Küchemann
Kai Diekmann (Bild) und Ertugrul Özkök (Hürriyet) haben ein Buch ohne Überraschungen geschrieben. Es heißt Süper Freunde, und bei diesem Thema darf natürlich auch ein Grünenpolitiker nicht fehlen, dem jüngst die Freunde fehlten. Von Karen Krüger
Bildergalerie Jahrelang ist der türkische Fotograf Attila Durak durch seine Heimat gereist - stets auf der Suche nach einer verborgenen Vielfalt. Eine Ausstellung seiner Bilder im Frankfurter Haus am Dom zeigt das Gastland der Buchmesse im Spiegel seiner Minderheiten. Von Eva-Maria Magel
Der türkische Staatspräsident Gül hat zur Eröffnung der Frankfurter Buchmesse die Folgen kultureller Vielfalt gelobt. Der türkische Nobelpreisträger Orhan Pamuk hatte zuvor die Behinderung schriftstellerischer Tätigkeit in seiner Heimat beklagt. Von Florian Balke
Istanbul und Anatolien, Ost und West: Die aktuelle türkische Literatur hat alles Provinzielle abgeschüttelt - sagt einer, der es wissen muss: Zülfü Livaneli - Autor, Komponist, Sänger und Regisseur.
Ahmet Hamdi Tanpinar kommt ein singulärer Rang in der türkischen Literatur des zwanzigsten Jahrhunderts zu. Sein Roman Das Uhrenstellinstitut mag sich westlichen Lesern leichter erschließen, Seelenfrieden indes gilt als Höhepunkt der türkischen Literaturmoderne. Von Wolfgang Schneider
Ein prominenter Deutsch-Türke schreibt ein Buch über das Land seiner Eltern. Cem Özedmirs Ziel: Bilder in Frage zu stellen, die deutsche Jugendliche über das Land im Kopf haben. Entstanden ist ein Erinnerungsbuch über das Aufwachsen zwischen den Welten. Von Karen Krüger
Istanbul stinkt, duftet und leuchtet: Unbegrenztheit, hergestellt aus begrenzten Mitteln, Reichtum geboren aus Armut, endlose Vielfalt entstanden aus Krümeln. Elif Shafaks Der Bonbonpalast handelt von einem Haus in Instanbul, als Metapher für die ganze Stadt. Von Friedmar Apel
Zwei Jahre sind keine lange Zeit, um die Gesellschaft eines Landes verstehen zu lernen. Dessen ist sich die Journalistin Annette Großbongardt bewusst. Dennoch ist ihr mit Istanbul Blues eine Momentaufnahme gelungen, die viel über die Türkei verrät. Von Karen Krüger
Bei der Frankfurter Buchmesse ist die Türkei Ehrengast. Kaum einer im Sport kennt das Land so gut wie Christoph Daum. Er sieht die Türkei auf rasantem Weg in Richtung Westen. Der Fußball-Trainer und Türkei-Liebhaber im Gespräch bei FAZ.NET.
Ein unbekannter Kosmos: Die türkische Literatur, die es dieses Jahr auf der Frankfurter Buchmesse zu entdecken gilt, erzählt die Geschichte einer großartigen Emanzipation. Von Wolfgang Günter Lerch
Eine Krimibuchhändlerin unter Kriminalisten, eine Deutsche in Istanbul, jüdischer Herkunft in einem muslimischen Land: Mit Kati Hirschel hat die türkische Autorin Esmahan Aykol eine Krimiheldin mit einigem Konfliktpotential geschaffen. Ein Interview.
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