Irgendetwas dazwischen: Cem Özdemir, flankiert von Ertugrul Özkök (l.) und Kai Diekmann

Kai Diekmann („Bild“) und Ertugrul Özkök („Hürriyet“) haben ein Buch ohne Überraschungen geschrieben. Es heißt „Süper Freunde“, und bei diesem Thema darf natürlich auch ein Grünenpolitiker nicht fehlen, dem jüngst die Freunde fehlten. Von Karen Krüger

Lesermeinungen zum Beitrag

18. Oktober 2008 13:20
Hürriyet  
Andreas Frick (Hephaistos)

Zur Zeitung Hürriyet sollte man unbedingt noch ein paar Informationen ergänzen. Man kann sich an jedem Kiosk, der das Blatt führt, selbst davon überzeugen, daß auf der Titelseite der Spruch steht "Die Türkei den Türken". Dazu muß man noch wissen, daß als Türke nur gilt, wer Muslim ist und türkisch spricht. Das ist harter Tobak, nämlich ein beinharter Nationalismus gegen den vieles andere wie Kinderkram erscheint. Neben diesem Spruch findet sich das Konterfei Atatürks, der als Jungtürke für den Genozid an den Armeniern mitverantwortlich war. Das die Bild sich um so was nicht schert, verwundert mich nicht, aber wenigstens die FAZ sollte diese Verbindung kritisch hinterfragen.

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