Schlankheitswahn

Modelagenturchef: „Größe 34 ist unmöglich“

„Placemodels“-Gründer Yannis Nikolaou sagt dem Schlankheitswahn seiner Branche den Kampf an. Dürre Models kommen bei ihm nicht zum Zug. Von dem französischen Gesetzentwurf, die „Anstiftung zur Magersucht“ unter Strafe zu stellen, hält er dennoch nichts.

Lesermeinungen zum Beitrag

21. April 2008 12:10

Größe 34 ist unmöglich...

Andreas Zafri (Anorlis)

Ob es so ist oder nicht... Personen die sich "abgemagerte" Modelle zum Vorbild nehmen sind doch in der Regel einfach nur Menschen, die in ihrem Leben die Strategie der Anpassung und des nicht auffallens angenommen haben. Und es ist nicht nur die Mode-Branche die uns dieses Bild einer Biafra-schönheit liefern, es sind ebenso sämtliche oberflächliche Medien, die Musikbranche und die schlimmsten : Uns Konsumenten! Denn würden alle extremes abmagern als Krankheit ansehen, würde es gar nicht erst dieses Problem geben. Wenn ich zum Beispiel in der Stadt sitze, alleine, und beobachte wie die mageren Mädchen flanieren gehen, so ergreift mich persönlich der Ekel. Jedoch muss ich jedesmal doch feststellen, das es nun mal doch Männer gibt, die diesen armen Geschöpfen hinterherpfeifen/ schauen/ rufen.
Ich finde es gäbe nicht diese falsche Bild von Frauen und MÄNNERN, würde man die Menschen so akzeptieren wie sie sind. Doch leben wir nun einmal in einer platonischen Gesellschaft. Und es ist wie überall in einer freien Marktwirtschaft: Wo es eine Nachfrage gibt, da gibt es auch einen Anbieter! Helfen wir den Modeagenturen, den Modellen und den Schauspielern! Boykott dem Untergewicht!!!

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