Jeansmode

Denim feminin

Von Simone Kaiser

“G-Star“ in Aktion

"G-Star" in Aktion

31. März 2006 Die Deutschen sind modemüde? Da denken Jeans-Hersteller anders. Im Jahr 2004 wurden laut dem Branchenreport „Jeans 2005“ in Deutschland 75,8 Millionen Jeans verkauft. Kein anderes Kleidungsstück hat in letzter Zeit eine solche Karriere gemacht: Mindestens vier Hosen aus Denim hat jede Frau im Schrank.

In diesem Frühjahr geht der Trend zu dunklem Denim, rauhen Stoffen, sanften Waschungen und leichten Verzierungen - zu einem femininen Look für alle Altersklassen. Wir haben fünf der zur Zeit wichtigsten Styles ausgewählt. Ein FAZ.NET-Spezial.

Text: Model: Stefanie Horsch
Produktion & Text: Simone Kaiser
Fotos: Helmut Fricke
Styling: Michael Pilz, Wella-Studio Düsseldorf
F.A.Z. vom 31.3.2006
Bildmaterial: F.A.Z. - Helmut Fricke

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Chip & Pepper

Kanadische Kampfansage

“Used“-Look von “Chip & Pepper“

Jeans sind Rock'n'Roll und Rebellion - auch wenn man die Hosen heute im Büro und zum Sakko trägt. Die „Used“-Look-Modelle der eineiigen Zwillinge Chip und Pepper aus Kanada gehören allerdings eher in den Kleiderschrank von Surfern und anderen Strandkämpfern.

True Religion

Kalifornisches Glaubensbekenntnis

Auffällige Nähte bei „True Religion”: „Super Big-T”-Design

Mehr als hundert Denim-Labels schossen in den letzten Jahren in Kalifornien aus dem Sand. Das Ehepaar Jeffrey und Kym Lubell, Macher der Marke „True Religion“, sind die Gurus der kalifornischen Trendjünger.

Tiger of Sweden

Schwedische Karotten

Kate-Moss-Look von “Tiger of Sweden“

L.A. war gestern, heute ist Uddevalla. In der schwedischen Stadt nördlich von Göteborg wurde 1903 die Marke „Tiger of Sweden“ gegründet. Die Damenlinie zeichnet sich durch fast schon karottige Schnitte und enge Paßform aus. Schließlich gilt bei Jeans immer noch: Der Po ist das wichtigste.

Acne

Skandinavische Silhouette

Der “cleane“ nordischer Look von “Acne“

Es gab Zeiten, und sie sind nicht allzu lange her, da konnten Jeans nicht tief genug sitzen. Die schwedische Jeansmarke „Acne“ (ja, sie spricht sich wirklich so) verfolgt den Trend zum bedeckten Bauchnabel in diesem Sommer besonders konsequent.

G-Star

Holländischer Hüftschwung

“G-Star“ im Praxistest

Das holländische Unternehmen „G-Star“ setzt seit 1996 auf das Raw-Konzept: Die Hosen sind aus ziemlich rauhen, aber sehr sauberen, ungewaschenen Materialien geschneidert. Im „Product Intelligence Center“ in Basel forscht man derweil schon an der Jeans von morgen.