Leute von heute wollen Individualisten sein, möchten tun was sie wollen, freiwillig und ständig, und machen doch dasselbe wie alle anderen auch: Sie fliegen wie die anderen Millionen in der Hochsaison an die populärsten und somit frequentiertesten Destinationen, sie begeben sich in den Stau, tauchen ein in die bald überall stattfindenden Massenveranstaltungen – ad absurdum Street-Paraden - , stehen Schlange bei Fastfood-Massenabfertigungen oder sorgen für höchste Einschaltquoten der massenverdummenden sogenannten „Reality-Soaps“. So wundert’s nicht dass auch ihr Massenlook-Outfit sich nicht unterscheidet von all den übrigen „Individualisten“. „Aber ja doch“, werden viele wohl jetzt intervenieren, „ein Mann mit Dreitagebart, der einen Ohrenring trägt, seine Kopfhaare mit Gelee senkrecht vom Kopf weg frisiert, der hat doch Mut, der hebt sich ab.“ Oder die „individuellen“ Damen mit ihren Piercings, ihrer je nach Figur mehr oder weniger schön anmutenden Bauchfrei-Mode etc., die sind doch „cool“ und up to date. Weit gefehlt, denn die Massen von „Individualisten“ die diesselben und viele andere ähnliche Gags einsetzen, beweisen damit ihre Beeinflussung durch Oberflächlichkieten ohne jegliche "Klasse" à la Kate Moss.
Wer möchte schon mit jemandem wie Kate Moss assoziiert werden. Drogen, Skandale, Magerideal... Nein danke.
Diese Klamotten möchte ich nicht geschenkt haben.
sind die Topshop-Moss-Klamotten sowieso.
F. Huber
dafür würde ich keine 5 sekunden anstellen, nur um eine kokainabhängige zu sehen