Dominikanische Republik

Das unvollendete Paradies

Von Andreas Obst

07. März 2008 Aus der Dunkelheit des Strands zerteilt ein dunkles Knurren die Geräusche der Nacht - die Brandung, die sich über den Steinen im Wasser aufwirft, um dann auf dem Sand auszurollen, das Wispern des Windes in den Palmen. Das Knurren schwillt an, verstummt und beginnt gleich darauf wieder von neuem. Plötzlich wird es übertönt von einem dünnen Fiepen. Nach Angst klingen die hohen Töne, die im Sekundentakt aufeinander folgen, aber auch penetrant beharrlich. Man bildet sich eben vieles ein in der Nacht, wenn der unablässige Ostinato des Meers differenziertes Hören unmöglich macht und man sich längst dem Geräusch der ewigen Bewegungen des Wassers hingegeben hat.

Zum Strand geht es auf verschlungenen Wegen durch die Hotelanlage. Sie führen vorbei an Villen unter Palmen, entlang riesiger Blumenbeete und sorgsam kupierter Büsche. Noch bevor das Meer erreicht ist, huschen lange Schatten über den Sand. Es scheint, als würden sie von Lichtpunkten gejagt, die in einem Moment aus dieser Richtung aufleuchten, dann aus einer ganz anderen. Einige Schritte weiter ist zu erkennen, wer da knurrt und fiept. Zwei kaum mannshohe Schaufelraupen manövrieren zwischen Wasser und Strand, als würden die Fahrer miteinander Fangen spielen. Sie lassen die Motoren aufheulen, und immer, wenn einer der Bagger zurückstößt, ertönt eine Folge heller Warntöne.

Miteinander von Sonne, Strand und Meer

Mit ihren Schaufeln schieben die Fahrzeuge Sand aus dem flachen Wasser auf den Strand. Es ist eine Sisyphosarbeit, denn die unablässige Brandung holt mit jedem Wellenschlag ein Stück Strand ins Meer zurück. Tagsüber wird der Strand kleiner, in der Nacht wird er von den Baggern neu aufgefüllt. Dabei hatten die Erbauer des Sanctuary-Cap-Cana-Hotels, der ersten vollendeten Anlage des touristischen Großunternehmens Cap Cana, die Stranderosion sogar in ihre Planungen einbezogen. Denn auch anderswo in der Dominikanischen Republik wird das Baden durch das langsame Verschwinden der Strände beeinträchtigt. Es ist kein neues Problem in diesem Land, das aus dem Miteinander von Sonne, Strand und Meer seine Anziehungskraft und den wesentlichen Teil seiner Devisen bezieht. So hatte man im Meer vor dem Sanctuary-Hotel künstliche Wellenbrecher aufgeschüttet. Doch wie sich inzwischen herausstellte: an falsch berechneter Stelle. Statt das Abschwemmen des Sandes zu verhindern, erzeugen die steinernen Riegel einen Sog, der die Erosion sogar befördert.

Es ist noch nicht alles perfekt in Cap Cana. Dabei geht es hier doch um nichts anderes als Perfektion, um die Verwirklichung des Menschheitstraums vom unbeschwerten Dasein. Und es geht dabei vor allem um den Glauben, dass mit Geld alles zu kaufen ist - auch das Paradies auf Erden. Vor dem Glück aber steht die Großbaustelle. Denn das ist Cap Cana, seit das Unternehmen vor nunmehr sechs Jahren Gestalt annahm: die Herrichtung eines zuvor unbewohnten Gebiets im Osten der Dominikanischen Republik als größtes touristisches Erschließungsunternehmen in der Karibik.

Ferienlandschaft, wie es noch keine gibt

In Cap Cana wird der Entwurf des All-inclusive-Konzepts, für die das Ferienerlebnis auf der zweitgrößten Insel der Großen Antillen seit zwei Jahrzehnten vor allem im europäischen Raum steht, zur Abkehr von alledem, was anderswo Tourismus überhaupt bedeuten mag. Auf Cap Cana, so werden die Verantwortlichen nicht müde zu beteuern, soll der Urlaub Alltag werden, der Genuss zur reinsten Form des Bewusstseins, zum alleinigen Lebensinhalt.

Als treibende Kraft steht hinter Cap Cana ein Geflecht in- und ausländischer Firmen und Investorengruppen. Federführend ist eine Familie dominikanischer Geschäftsleute, deren Wurzeln in den Libanon reichen. Die Gesellschaft Cap Cana besitzt heute ein Gebiet von zehntausend Hektar hinter einem fünfeinhalb Kilometer langen Strand, das, wie es heißt, im Laufe der nächsten zehn, vielleicht auch zwölf Jahre in eine Ferienlandschaft verwandelt werden soll, wie es noch keine gibt. Denn allein deshalb, weil ihre Schöpfer das behaupten, soll dort kein Gast jemals auf den Gedanken kommen, eine Liege mit seinem Handtuch zu reservieren, oder Grund haben, sich über die mäßige Qualität des Tischweins zu beschweren.

Die größte Zeit von „all inclusive“ scheint vorbei

Wenn das Etikett vom "alles eingeschlossen" in Cap Cana dereinst überhaupt eine Bedeutung haben wird, dann gewiss nicht in Sinne eines Billigurlaubs in den Gettos riesiger Hotelanlagen, die sich am Strand von Bávaro reihen, wenige Kilometer nördlich von Cap Cana. Dort begann vor drei Jahrzehnten die Erfolgsgeschichte des dominikanischen Tourismusentwurfs, der freilich vor allem eine Erfindung europäischer Unternehmer war, und in Bávaro hat das Modell mittlerweile Stillstand im Leerlauf bei nach wie vor hohen Umschlagszahlen der Touristenankünfte erreicht. Die größte Zeit von "all inclusive" scheint vorbei. Vielen gilt der Begriff heute sogar als pejorative Bezeichnung eines Zustands, der sich durch die prinzipiell minderwertige Qualität seiner Produkte selbst disqualifiziert hat - inzwischen wird "all inclusive" sogar als Synonym für billig und schlecht gebraucht.

Die Isolation von Cap Cana hingegen wird eine ausschließlich elitäre sein, sie definiert sich vor allem durch Geld. Die Distinktion erfolgt schon heute am Tor des umzäunten Areals. Dort muss man einem missmutigen Wachmann sein Begehr sehr detailliert erklären. Im Grunde werden derzeit nur potentielle Grundstückskäufer eingelassen, die sich in eigens errichteten Verkaufspavillons von hübschen, fröhlichen Hostessen über die Vorzüge des Masterplans von Cap Cana im Allgemeinen und die Möglichkeiten des Interessenten in dem entstehenden Garten Eden ins Bild setzen lassen: als Eigentümer eines Appartements, einer Villa oder wenigstens eines der tausend geplanten Bootsliegeplätze in der Marina. Zutritt erhalten auch die ersten Gäste des Sanctuary-Hotels, das in diesen Tagen vollständig in Betrieb genommen werden soll.

Anschein gewachsener Historizität

Vielleicht bemüht sich die Architektur des Spaniers Andrés Piñeiro gerade deshalb so demonstrativ um den Anschein gewachsener Historizität, die sich aus der Geschichte des Landes speist, weil Cap Cana eben keine Geschichte besitzt. Die Hotellobby ist in einem Gebäude untergebracht, das dem Alcázar de Colón in der Hauptstadt Santo Domingo nachgebildet ist - in diesem Palast residierte Diego Colón, der erste Vizekönig der Neuen Welt. Colón war der älteste Sohn des Seefahrers Christoph Kolumbus, der die Insel Hispaniola 1492 entdeckte, deren alter Name heute freilich kaum mehr gebräuchlich ist. Vielmehr spricht man von Haiti und der Dominikanischen Republik, die sich Hispaniola teilen, als handele es sich bei beiden Ländern um eigene Inseln.

Das Steak-Restaurant des Hotels ist dem Geburtshaus des dominikanischen Freiheitshelden Juan Pablo Duarte nachgebaut, die Bar ist unter der Empore eines Kirchengebäudes im anverwandelten spanischen Kolonialstil untergebracht. Die Hauptgebäude mit den Gästezimmern sind in verblassten Pastelltönen gestrichen - als stünden sie an genau diesem Platz schon seit Ewigkeiten in der Sonne.

Die schöne neue Welt

Wer das Sanctuary heute bucht, muss sich im Klaren darüber sein, dass er Zeuge der Entstehung des Paradieses wird und dass dieser Garten Eden mit schweren Baumaschinen eingerichtet wird. In Cap Cana ist derzeit nicht viel mehr zu sehen als einige frisch asphaltierte Kilometer der besten Straßen im ganzen Land. Den Rohbauten, die aus den gerodeten staubigen Flächen ragen, ist ihre glänzende Zukunft noch nicht anzusehen. Man muss glauben können in diesen Tagen unterwegs in Cap Cana. Man muss den Botschaften der übermannshohen Plakate trauen wollen, die alle paar Meter entlang der menschenleeren Straßen errichtet sind. Mit riesigen Computerbildern preisen sie eine Welt, die nur aus lachenden Menschen besteht, gedeckten Tischen, aufgeräumten Schlafzimmern und weitläufigen Golfplätzen. Nicht weniger als fünf Anlagen sind in der ersten Phase des Cap-Cana-Ausbaus geplant, drei davon entwirft die Firma des amerikanischen Golfspielers Jack Nicklaus, der unter Anhängern dieser Sportart als Guru verehrt wird.

Man kann sich in Cap Cana seit neuestem auch vom Lächeln Donald Trumps verführen lassen, das von zahlreichen Tafeln prangt. Im vorigen Jahr stieg der amerikanische Tycoon in das Entwicklungsunternehmen ein, das brachte beiden weltweite Schlagzeilen. Der flamboyante Ruf Trumps trug dem Resort und ihm selbst schon einen Umsatz von dreihundertfünfzig Millionen Dollar ein - innerhalb von vier Stunden. Nicht länger dauerte der Verkauf einiger Dutzend Landlose, die sich Trump auf einer Hügelkette gesichert hat, deren Abbruchkante achtzig Meter über ringsum flachem Land aufragt. Unverkäuflich blieb das Grundstück mit der Nummer 0. Genau dort will Trump, der mit Wolkenkratzern in Manhattan und in Chicago bekannt wurde, die seinen Namen tragen, ein zwanzig Stockwerke hohes Gebäude errichten, das man dereinst weit über Cap Cana hinaus sehen können wird.

So vielen Einheimischen wie möglich Arbeitsplätze verschaffen

Einen weithin guten Ruf genießt auch François Bouvet, der aus der Bretagne stammt und mit einer Dominikanerin verheiratet ist. Seine Karriere führte den gelernten Gastronom an den Hof des marokkanischen Königs und als Chefkoch zu einer amerikanischen Kreuzfahrtreederei, die besonderen Wert auf die Verköstigung anspruchsvoller Passagiere legt. Inzwischen ist er als Manager in Cap Cana zuständig für alle Restaurants und Bars, dereinst sollen es vierzig sein. Sein Hauptquartier ist heute der Strandclub Caletón. Dort trifft sich die kleine Schar bisheriger Cap-Cana-Immobilienbesitzer auf ein Lunch und ein anschließendes Nickerchen am Strand, wo luftige Zeltkonstruktionen aus weißen Leintüchern und Rattanbetten Schatten und Ruhe von den Anfechtungen des Urlaubs auf einer Baustelle spenden.

Unter träge kreisenden Ventilatorenflügeln doziert Bouvet über die Gemeinsamkeiten der Küchen der Welt und die Schwierigkeiten, in der Dominikanischen Republik an Frischwaren zu kommen, die seiner Vorstellung vom "Cap-Cana-Standard" entsprechen. Derzeit, da noch nicht allzu viel zu tun ist im Resort, wird er von dreißig Barkeepern, hundert Köchen und hundertfünfzig Kellnern unterstützt, allesamt Einheimische, denn auch das sei ein Grundsatz seiner Gesellschaft: Man will so vielen Einheimischen wie möglich Arbeitsplätze verschaffen.

Ganz selbstverständlich werden in diesen Entwurf auch die Menschen aus dem benachbarten Haiti einbezogen, mehr als eine Million aus dem Armenhaus der Karibik soll inzwischen illegal in der Dominikanischen Republik leben. Auch der Stewart vom Swimmingpool des Sanctuary-Hotels bekennt freimütig, aus dem Nachbarland zu stammen - und dorthin nicht zurückkehren zu wollen. Doch auch die Kunstwelt des Luxus von Cap Cana vermag ihn auf Dauer nicht anzuziehen, er wohnt lieber außerhalb des Resorts in Higüey, der einzigen gewachsenen Stadt in der Region.

Der schönste Flecken Erde

Eine eigene Stadt will das Resort auch für seine Angestellten errichten, am Rande von Cap Cana entsteht eine Siedlung für mehrere zehntausend Menschen. Sogar eine eigene Schule gibt es dort schon, sie ist, wie die stellvertretende Leiterin stolz betont, die am besten ausgestattete im ganzen Land. Die Jahresgebühr beträgt 3600 Dollar, das ist für einen einfachen Hotelangestellten unerschwinglich. Über der offenen Aula liegt eine dichte Wolke von Chlor. Dieses Aroma gilt in der Dominikanischen Republik als Garant für Sauberkeit.

Hispaniola sei der schönste Flecken Erde, den er jemals gesehen habe, behauptete Christoph Kolumbus für den Rest seines Lebens. Das gilt heute noch, wenn man über die Insel fliegt, entlang der Ostküste hinüber auf die Halbinsel Samaná. Zur Linken erstreckt sich das satte Grün des Landesinneren, das sich unvermittelt zu einem tief gestaffelten Gebirgszug aufwirft, mit Baumwipfeln auf den Gipfeln und den Furchen enger Täler dazwischen. Unter dem Flugzeug glänzt als Leitstrahl der ockerfarbene Saum des Sandstrands, rechts lockt die türkisblaue See.

Maultiere und junge Männer ohne geregelte Beschäftigung

Auch in Samaná hat der Tourismus längst Einzug gehalten, doch reihen sich hier die All-inclusive-Anlagen vor allem an der Nordküste, an den Stränden vor dem dörflichen Moloch Las Terrenas. Mitten im Grün der Halbinsel liegt das Dorf El Limón. Die Menschen, die dort leben, finden seit Jahren ihr Auskommen mit einem touristischen Modell, das sich mit dem begnügt, was die unmittelbare Umgebung bietet: eine bezaubernd wilde Landschaft aus Wald und Hügeln, einen Flusslauf, der aus einem gewaltigen Wasserfall entspringt, Maultiere und junge Männer, die ohne geregelte Beschäftigung sind.

Im Tal steigen die Touristen auf die Rücken der Maultiere, und dann geht es in einer Prozession vorbei an der Schule, vor der die Kinder winkend schauen, durch die Dorfstraße. In ihrem Garten stehen zwei Frauen und schwatzen, ein kleiner Junge treibt einen Autoreifen mit metallener Kelle über den Lehmboden. Es geht entlang an Feldern und Obstplantagen. Mango, murmelt der junge Begleiter, der neben dem Maultier herläuft, Banane, Ananas.

Binnen Sekunden sind alle nass bis auf die Haut

Ein Motorrad knattert vorbei, danach ist das einzige Geräusch nur noch das störrische Klackern der Maultierhufe auf dem sonnengebrannten Weg. Aus strahlend blauem Himmel beginnt es zu regnen, wir reiten unter einem grünen Dach und hören die Tropfen auf die Blätter prasseln. Der Lehmboden wird schwer, die Tiere sinken tief ein. Hin und wieder knallt einer der Begleiter einem Maultier die Gerte auf das Hinterteil. Das Tier trottet unbeeindruckt weiter. Dreimal durchqueren wir denselben Fluss.

Nach einer Stunde ist der Gipfel des Berges erreicht, und der Blick aus dem Sattel geht über das Grün der Bäume und Hügel bis hinunter zur Küste und weiter hinaus aufs Meer. Dann folgt ein Abstieg zu Fuß zum eigentlichen Ziel des Ausflugs, dem Wasserfall. Es ist ein steiler, rutschiger Weg, und die Begleiter können endlich zeigen, warum sie überhaupt mitgekommen sind. Fest packen sie die Touristen an Händen und Armen, so schwankt die Kolonne bergab.

Der Wasserfall wässert auch die Umgebung, so sind binnen Sekunden alle nass bis auf die Haut. Doch bis wir zurückgeritten sind, durch den dampfenden Urwald auf den Rücken der gleichmütigen Tiere, sind die Kleidungsstücke wieder getrocknet. Auf einer überdachten Veranda, die an sein eigenes Haus gebaut ist, lädt der Herr über Maultiere, Burschen und den Weg zum Wasserfall zu einem Mittagessen, es ist im Preis inbegriffen. Es gibt Reis mit Bohnen und Hühnerfleisch und zum Nachtisch frische Früchte, die man mit fein geraspelter Schokolade aus dem Kakaoanbau des Dorfs bestreuen kann.

Garten Eden im Paradies

Seit fast zwanzig Jahren bieten Vasilio García Castillo, seine Schwester und eine Handvoll Nachbarn den Ausflug an, die Einkünfte ernähren zweihundert Familien in der Umgebung. Dann erzählt Castillo noch einige Witze mit schwerverständlichen Pointen und lässt eine große Flasche herumgehen, aus der sich jeder von der trüben Flüssigkeit einschenken soll. „Mama Juana“ heißt das selbstangesetzte Gebräu. Zimt, Sternanis, Kamille, Tamarinde und Süßholz werden mit jeweils einem Drittel Honig, Rum und dominikanischem Rotwein angesetzt. Dann soll der Sud mehrere Tage lang ziehen. Dem Getränk sprechen die Einheimischen die Wirkung eines Wunders zu, es helfe für und gegen alles.

Schon nach einem kleinen Schluck erscheint uns dieser Tag in der dominikanischen Schöpfung - weit weg von der Künstlichkeit Cap Canas - vollkommen und der Gedanke absurd, im Paradies einen Garten Eden zu planieren.

-Anreise: Condor bedient von Frankfurt aus mehrmals in der Woche die Flughäfen von Punta Cana, Puerto Plata, Santo Domingo und Samaná, die einfache Strecke kostet ab 197 Euro. Verschiedene europäische Linien- und Charterfluggesellschaften fliegen ebenfalls regelmäßig in die Dominikanische Republik.

-Cap Cana: Informationen über die Pläne der Erschließungsgesellschaft im Internet: www.capcana.com.

-Informationen: Fremdenverkehrsamt der Dominikanischen Republik, Hochstraße 54, 60313 Frankfurt, Telefon: 069/91397878, E-Mail: domtur@aol.com.



Text: F.A.Z., 06.03.2008, Nr. 56 / Seite R1
Bildmaterial: Andreas Obst, dpa

 
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