
Besser kann man sich nicht auf Lissabon einstimmen als vor diesem monumentalen Gemälde: Mehr als tausend kobaltblau bemalte Kacheln vereinen sich zum dreiundzwanzig Meter langen "Grande Panorama de Lisboa". Vor drei Jahrhunderten ist es entstanden und zeigt die portugiesische Hauptstadt, wie sie vor dem verheerenden Erdbeben von 1755 aussah. Die sieben Hügel der Stadt, die Kirchen, Paläste und Wohnhäuser sowie vierzehn Kilometer des Tejo-Ufers sind darauf wiedergegeben. Nirgendwo sonst findet man eine so detailgetreue Darstellung des alten Lissabon - ein fragiles historisches Dokument, das die Zerstörung wie durch ein Wunder überlebt hat. Die Perspektiven innerhalb des Bildes wechseln, die Proportionen stimmen nicht immer, aber die markanten landschaftlichen Strukturen und die wenigen, vom Erdbeben verschonten Bauwerke sind deutlich zu erkennen. Lissabon, das ist offensichtlich, hat sich mit dem Wiederaufbau grundlegend verändert. Und doch hat es in seinem Kern bis heute viel von jenem bürgerlich-feudalen, bisweilen fast dörflich anmutenden Charme bewahrt, den das Kachelpanorama so akribisch und liebenswert, wenn auch etwas dilettantisch illustriert.
Das Bild ist eines der Schmuckstücke im Museu Nacional do Azulejo, das die Entstehung und die Geschichte der Kachelmalerei dokumentiert. Die verschachtelten Räume des ehemaligen Klosters Madre de Deus beherbergen erlesene Exemplare portugiesischer Kachelkunst, und man könnte sich tagelang in diesem Labyrinth verlieren, um die manchmal alltäglichen, manchmal geheimnisvollen Bildergeschichten zu entziffern. Lebensart, Kultur, Denkweisen, Religion und Mythen eines halben Jahrtausends sind hier dekorativ in Szene gesetzt - mit menschlichen Figuren, Tieren, Blumen und geometrischen Ornamenten, mit ländlichen Idyllen, bürgerlichem Leben, höfischen Zeremonien, Jagdszenen und Schlachtengemälden, mit biblischen Geschichten, antiker und mittelalterlicher Mythologie sowie didaktischen Anweisungen zur Geometrie und Astronomie. Ausgestellt sind einzelne Raritäten aus der Frühzeit der Kachelkunst, perfekt komponierte Kachelmuster aus allen Epochen, Wandgemälde und Treppenaufgänge aus Klöstern und Kirchen, Zimmer- und Küchenschmuck aus Adelspalästen und schließlich auch Werke zeitgenössischer Künstler wie Maria Helena Viera da Silva, Maria Keil, Querubim Lapa und Eduardo Nery. Es ist eine hinreißende Sammlung blauweißer und bunter Fliesenmosaike.
Siegeszug dank Fayence-Technik
Die Liebe der Portugiesen zu den Azulejos begann mit einer Reise. Als König ManuelI. im Jahr 1498 Kastilien und Andalusien besuchte, entzückten ihn die fliesengeschmückten Paläste der Mauren so sehr, dass er gleich mehr als zehntausend Kacheln bestellte, um damit seinen Sommerpalast in Sintra bis in den letzten Winkel hinein zu dekorieren. Das war der Anfang einer Obsession, die im Laufe der Jahrhunderte zunächst den Adel und die Geistlichkeit, später auch das Bürgertum erfasste. Wurden zunächst nur Innenräume ausgeschmückt, so griff das Azulejo-Fieber nach und nach auf Gartenanlagen und die Fassaden von Kirchen, Palästen und Wohnhäusern über. Die Fliesenmalerei wurde zur Kunst im öffentlichen Raum, Lissabon eine verschwenderisch dekorierte Stadt.
Zu Anfang dominierten die arabisch-polychromen Azulejos, die in dunklen Farbtönen zu geometrischen Mustern zusammengefügt wurden. Später kamen Motive aus Religion und Alltag hinzu, und Portugals koloniale Kontakte sorgten für Einflüsse aus Indien, China, Japan und Südamerika. Die Künstler ließen sich dabei von verschiedenen Techniken inspirieren, von Malerei, Textilverarbeitung, Goldschmiedekunst, Stuckatur, Architektur und Geometrie. Einen steilen Aufschwung nahm die Kachelmalerei in der Mitte des sechzehnten Jahrhunderts mit der Einführung der Fayence-Technik: Durch das Bemalen der Kacheln auf einer Zinkglasur konnte das Ineinanderlaufen der Farben verhindert werden, erstmals waren auf diese Weise großflächige Gemälde möglich.
Das große Erdbeben als Glücksfall
Die Kachelmalerei bliebt bunt bis zum Beginn des achtzehnten Jahrhunderts, als auf einmal schlichte blauweiße Dekors in Mode kamen. Vorbilder waren das damals hochgeschätzte chinesische Porzellan und die niederländischen Kachelmaler aus Delft. Der blauweiße Trend hielt zwar nur fünfzig Jahre an, die Produktion in dieser Zeit aber war so umfangreich, dass sich ein bis heute verbreitetes Missverständnis einbürgerte: Der Begriff Azulejo wurde mit dem portugiesischen Wort "azul", blau, in Verbindung gebracht. Tatsächlich aber war er schon lange vor der blauen Periode gebräuchlich, als Abwandlung des arabischen Wortes "al zuléija", poliertes Steinchen.
Den größten Schub für die Verbreitung der Kacheldekoration brachte ausgerechnet das Erdbeben von 1755. Beim Wiederaufbau der Stadt war eine effektive und preiswerte Verkleidung der Häuserfronten gefragt, die Wind und Wetter trotzen konnte. Zahlreiche Manufakturen stillten den Bedarf zunächst mit einfachen Mustern. Wer es sich leisten konnte, ging dann im Laufe der folgenden Jahrhunderte mit der Mode und dekorierte Fassaden und Innenräume nach dem jeweiligen Geschmack der Zeit. Rokoko, Klassik, Romantik und Jugendstil lösten sich ab, religiöse Motive und verspielte Ornamente hatten immer Konjunktur. Die industrielle Herstellung von Kacheln im neunzehnten Jahrhundert machte schließlich sogar die Dekoration von Mietshäusern und Fabrikgebäuden erschwinglich.
Fröhliche Engel, frivole Damen
Die Resultate sind in Lissabon an jeder Straßenecke und an fast allen wichtigen Bauwerken zu sehen. Im Kirchenschiff von São Roque auf dem Chiado-Hügel finden sich einige der ältesten Azulejo-Bilder überhaupt. Sie stammen aus dem sechzehnten Jahrhundert und sorgen für einen reichlich kuriosen Übergang von den opulenten Prunkaltären und vergoldeten Figuren zu den eher schlicht gemalten Engeln und himmlischen Heerscharen auf den Kacheln. In jeder Lissabonner Kirche ist dieser Kontrast gegenwärtig, wobei neben einer ehrwürdigen holzgeschnitzten Madonna auf den Azulejos manchmal sogar Karikaturen fröhlich-pausbäckiger Engel oder frivole Damen auftauchen.
Die Halle des Bahnhofs Rossio ist gleich mit zwei opulenten Gemäldegalerien geschmückt. Neben den Gleisen sind die monumentalen Bilder angeordnet wie Seitenaltäre in einer Kirche. Sie zeigen auf dem einen Bahnsteig Bibelszenen in verfremdeter, manchmal surrealistischer Form und setzen Visionen und Zitate portugiesischer Schriftsteller in farbige Bilder um. Die zweite Galerie auf dem gegenüberliegenden Bahnsteig präsentiert eine ausführliche Sammlung portugiesischer Exportprodukte wie Obst, Kork und Portwein.
Saufgelage in der Klosterkriche
Portugals beliebteste Sehenswürdigkeit, das Aquarium Oceanário auf dem Gelände der Weltausstellung von 1998, schmückt sich ebenfalls mit Kachelbildern, deren wahrer Charakter freilich den wenigsten Besuchern auffällt. Denn aus der Nähe betrachtet, erscheint die blauweiße Fassade lediglich wie eine pointillistisch ausgeführte Abstraktion; nur wer sich weiter von ihr entfernt, erkennt in der verwirrenden Fliesenkombination die großflächigen Umrisse zahlreicher Meerestiere.
Offensichtlicher auch für den flüchtigen Besucher sind die Dekorationen in der Confeitaria dos Pastéis de Belém, einer in ganz Lissabon berühmten Konditorei, in der die historischen Kachelbilder den Genuss der hausgemachten süßen Backwaren ergänzen. Das benachbarte Kloster Mosteiro dos Jerónimos mag Weltkulturerbe sein, doch der Andrang vor der Konditorei ist manchmal kaum geringer. Eine ähnlich beliebte Kombination von Kachelkunst und Gaumenfreude bietet die Cervejaria da Trindade im Stadtteil Chiado. Das urtümliche Bierlokal hat sich in den Räumen eines ehemaligen Klosters einquartiert. Das ehemalige Refektorium ist mit bunten Kachelbildern geschmückt, die Allegorien der vier Jahreszeiten und der vier Elemente darstellen. Die Rückwand der Klosterkirche, dort, wo einst der Altar stand, ziert jetzt ein Kachelgemälde mit drei zechenden Klosterbrüdern, die auf ihre Weise eine passende Verbindung zwischen früherer und heutiger Nutzung der Räumlichkeiten herstellen.
Kacheln auf dem Schutthaufen
Neben der Gastronomie bereiten auch einige Hotels ihren Gästen mit auffälliger Fliesendekoration eine typisch Lissabonner Atmosphäre. Neben dem Arts Hotel im Parque das Nações erhebt sich ein modernes Wandgemälde, auf dem sich zahlreiche bunte Figuren zum einem überdimensionalen Comicstrip zusammenfinden. Höchst exklusiv und traditionell hingegen erscheint die Kacheldekoration des Palacio Belmonte im Altstadtviertel Alfama. Dort wurde ein lange vernachlässigter Adelspalast aufwändig restauriert und in ein Luxushotel umgewandelt. Das noble Interieur setzt sich zusammen aus neunundfünfzig historischen Fliesengemälden, die beinahe vierzigtausend Kacheln enthalten. Doch die Fliesenpracht wird nicht überall so sorgfältig gepflegt, wie sie es verdient hätte. In der Umgebung von Lissabon konnte der verarmte Adel seine aufwendig dekorierten Schlösser schon sehr früh nicht mehr instand halten, aber auch nachdem einige von ihnen in den Besitz der Kommunen übergegangen sind, hat sich nicht viel getan. Auf den Altstadthügeln wurden baufällige Häuser reihenweise abgerissen, wobei die Kacheln gleich mit auf den Schutthaufen landeten. Sogar in Kirchen und öffentlichen Gebäuden überließ man die Fliesen viel zu oft dem Zahn der Zeit. Staatliche Gelder und die Investitionen der Europäischen Union flossen bevorzugt in den Straßenbau und in architektonische Prestigeprojekte, während das prekäre Azulejo-Erbe links liegenblieb. Steht man heute an vielen Orten vor der alten Herrlichkeit, könnten einem angesichts verblichener Bilder und zerbröselter Keramik manchmal die Tränen kommen.
Es ist ein Skandal
So ist es im Park des Palácio dos Marqueses da Fronteira, einer der schönsten Gartenanlagen Portugals. Dort schauen die aufgereihten Königsköpfe missmutig von ihren Sockeln herab. Die verschiedenen Alonsos, Joãos, Fernandos und Pedros der portugiesischen Geschichte haben Grund zur Sorge, denn die wunderbare Kachelwelt dieses Gartens zeigt erschreckende Zeichen des Verfalls. Pflanzen wachsen aus den Ritzen und Fugen, schwarzgefleckt und mit Flechten überzogen sind die steinernen Brüstungen, die Statuen verwittert, ausgetreten die Treppen und Fußböden, abgebröckelt viele Kacheln, die Bilder verblasst und abgeblättert, einzelne Fliesen schon ganz verschwunden. Der Hausherr ist bemüht, aber schon die Kosten für die Pflege der Kachelorgie im Innern des Palastes übersteigt seine finanziellen Möglichkeiten.
Der Palácio Fronteira symbolisiert Lissabons Probleme mit seinem üppigen Azulejo-Erbe. Viele Paläste und Stadthäuser verkommen, denn die Besitzer können sich eine Renovierung nicht leisten. Die Wohnqualität nimmt ständig ab, weshalb viele Mieter aus der Innenstadt in die Vororte und in den Parque das Nações ziehen. Vor allem das ehemalige Expogelände ist ein gefragtes Wohnviertel geworden. Wunderbare Fassaden und Innenräume existieren deshalb mittlerweile nur noch auf Fotos, weil die verlassenen Häuser nicht gesichert sind und geplündert werden. Der Skandal ist bekannt, doch viel wird dagegen nicht unternommen.
Ein Rätsel für alle Zeiten
Sogar das Museu Nacional do Azulejo kämpft mit seinen Beständen, die zu großen Teilen noch unregistriert in den Depots lagern. So kommt es vor, dass immer wieder Kisten auftauchen, die irgendwann von irgendwoher kamen und deren Ursprung jetzt im Dunkeln liegt. Im August wurde zum Beispiel ein fast vollständig erhaltenes historisches Gemälde entdeckt und zusammengesetzt, bei dem nur drei einzelne Kacheln fehlten. Woher es stammt, ist ein Rätsel und wird es möglicherweise für immer bleiben.
In einer ernsten Krise steckt auch die traditionelle Kachelmanufaktur. Seit 1741 wird in der Fábrica de Sant'Anna die Azulejo-Kultur gepflegt, doch heute kämpft die Firma ums Überleben. Gab es vor zwanzig Jahren in Lissabon noch ein Dutzend solcher Manufakturen mit Hunderten von Angestellten, so ist Sant'Anna inzwischen die letzte verbliebene.
Die schönste Metro der Welt
Zwar sind industriell hergestellte Kacheln, die aus Pulver gepresst werden, längst nicht so haltbar wie die handgefertigten, dafür um vieles billiger. Außerdem machen neue Materialien beim Verkleiden der Häuser den traditionellen Azulejos Konkurrenz. Die Portugiesen selbst interessieren sich offenbar kaum noch für die hochwertigen Kacheln, die Fábrica macht ihr Geschäft zu achtzig Prozent mit Ausländern, die sich Wohnräume und Badezimmer mit traditionellen oder modernen Motiven schmücken lassen. Die Fabrik klagt auch über das Verschwinden ihrer besten Rohstoffquellen, denn der hochwertige Ton von den Lissabonner Hügeln liegt mittlerweile überall unter den ausufernden Stadtvierteln begraben.
Ein leuchtendes Beispiel für die Förderung und Erhaltung der Kachelkunst aber ist die Lissabonner Untergrundbahn. Seit mehr als fünfzig Jahren lässt Metropolitano de Lisboa die Stationen von zeitgenössischen Künstlern mit monumentalen Kachelbildern ausgestalten, die auf diese Weise inzwischen die schönste Metro der Welt geschaffen haben, ein unterirdisches Gesamtkunstwerk von gigantischen Ausmaßen. Dieses grandiose Spektakel zeitgenössischer Fliesenkunst ist für den Spottpreis einer U-Bahn-Karte allgemein zugänglich.
Kolossalgemälde voller Heldentaten
Alto dos Moínhos, das ist die Station, in der die portugiesischen Schriftsteller Camões, Pessoa, Bocage und Almada ihren Platz haben. Rasch hingeworfene Zeichnungen im traditionellen Blau zeigen die Literaten in charakteristischen Posen und illustrieren Szenen aus ihren Büchern. Ähnliche blaue Skizzen auf weißem Grund widmen sich im Bahnhof Pombal den Zeitgenossen des Lissabonner Erdbebens. Neben dem Marquês de Pombal, der den Wiederaufbau der Stadt organisierte, erscheinen auch Bach, Kant und Goethe, der zwar damals erst sechs Jahre alt war, sich in seinem Spätwerk "Dichtung und Wahrheit" aber mit den Auswirkungen des Bebens auf die Psyche des kleinen Johann Wolfgang beschäftigte: "Durch ein außerordentliches Weltereignis wurde die Gemütsruhe des Knaben zum erstenmal im Tiefsten erschüttert. Am ersten November 1755 ereignete sich das Erdbeben von Lissabon, und verbreitete über die in Frieden und Ruhe schon eingewohnte Welt einen ungeheuren Schrecken." Das Zitat steht an der Wand neben dem Eingang zur Linha Amarela, der Linie 4.
Die Station Colégio Militar enthält eine Orgie in Dunkelblau mit unzähligen Quadraten, in denen Buchstaben, Zahlen, Symbole, stilisierte Gesichter und Pflanzen erscheinen. Die riesigen bunten Rechtecke von Olaias sind eine Reminiszenz an die abstrakte Malerei Piet Mondrians. Jardim Zoológico ist ausgemalt mit fröhlichen Aquarellfarben, komponiert zu kindlich naiven Bildern, die Motive von Papageien über Krokodile bis hin zu Phantasietieren passen zum überirdisch gelegenen Zoo. Im Umsteigebahnhof São Sebastião läuft man durch ein gekacheltes Tunnelsystem, das mehr an ein nagelneues Badezimmer als an eine Untergrundbahn erinnert. Und diese reine Eleganz wirkt auf das Verhalten der Menschen zurück: Die Stationen sind penibel sauber, keine Abfälle, keine Graffiti. Die schönste aller Stationen ist Parque Eduardo VII. Dort illustrieren sechsunddreißig kolossale Wandbilder die wichtigsten portugiesischen Entdeckungsfahrten und zeigen die aus den Eroberungen resultierenden Kolonien - von Indien über die Gewürzinseln bis nach Japan und Brasilien. Portugals historische Glanzzeit ist hier auf den Begriff gebracht mit Schriften und Symbolen, mit Landkarten, Seefahrtsrouten, nautischen Geräten, Porträts von Seefahrern, astronomischen und geometrischen Zeichen.
Glotzen auf die Mattscheibe
Die portugiesischen Pendler haben nur selten ein Auge für die Schönheiten ihrer U-Bahn, ebenso wenig wie für die gekachelten Fassaden der oberirdischen Gebäude. Sogar beim Warten auf den nächsten Zug schauen sie lieber auf die neu installierten Videobildschirme als auf die Kachelkunstwerke. Dass sie alles schon unzählige Male gesehen hätten, kann als Ausrede nicht gelten. Denn allein in den Stationen der Metro brauchte man ein halbes Leben, um alle Details dieser famosen Unterwelt zu entdecken und zu würdigen.
Informationen: Turismo de Lisboa, Rua do Arsenal 15, 1100-038 Lisboa, Telefon: 00351/2/10312700, Internet: www.visitlisboa.com.
F.A.Z.
Volker Mehnert