In Barcelonas Altstadt

Barcelona

Im Windschatten des Windes

Der katalanische Autor Carlos Ruiz Zafón spielt in seinem Bestseller „Der Schatten des Windes“ virtuos mit Phantasie und Wirklichkeit. Jetzt kann man auf den Spuren des Buches Barcelona erkunden. Von Georges Hausemer

Lesermeinungen zum Beitrag

01. April 2008 18:20

Zuviel der Gothik

Alejandro Ramos Pedragosa (konigsberg)

Ich schliesse mich bedingungslos meiner Vorgängerin an. "Der Schatten des Windes" verursacht immerhin beim Leser, durch seine inhaltliche Dumpfheit einen ergreifenden, und durch seine stilistische Komplexität einen verblüffendenden Effekt. Soweit auf spanisch. Dennoch fiel die Anerkennung der spanischen Literaturkritik sparsamer aus als im Ausland. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass die deutsche Version kitschig ausgefallen ist. Und für eine Führung -und dann noch übersetzt- durch Barcelona, ist das Buch nur in ganz bestimmten Gemütszuständen zu gebrauchen.
Eduardo Mendoza dagegen; Das ist wirklich ein Autor, der manchmal ernst (Die Stadt der Wunder), sehr viel öfter aber noch, zum Schmunzeln verleitend, Barcelona und das städtische Leben immer glänzend beschreibt.

Diese Lesermeinung bewerten Belanglos Lesenswert
17. Oktober 2007 21:27

lohnt nicht

Birke Götz (Ratte2)

Den Reisefuehrer hatte ich bei meinem diesjaehrigen Barcelona-Urlaub mit dabei (ebenso wie den Roman). Leider ist er so uninteressant wie der Roman sprachlich und narrativ kitschig ist fuer den er wirbt (zumindest in der Uebersetzung). Ein reiner Fan-Artikel. Ein wirklich schoener Roman ueber Barcelona ist m. E. Eduardo Mendoza's "Stadt der Wunder".

Diese Lesermeinung bewerten Belanglos Lesenswert
1 - 2 von 2 Lesermeinungen
Suche in Beitrag Lesername oder Login
Datum bis
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche