„Tatort“ als Ideengeschichtsschreibung

Und Schimanski warf zwei rohe Eier ein

Die Leiber der Kommissare wurden leichter, ihre Dienstwagen schwerer und ihr Privatleben zum Problem: Warum man nicht Habermas lesen, sondern „Tatort“ schauen sollte, um die Ideengeschichte der Bundesrepublik zu studieren. Von Jürgen Kaube

Lesermeinungen zum Beitrag

20. Mai 2008 23:43

Tatort als Ideengeschichte

Daniel Lutz (dalu)

Der Artikel trifft ins Schwarze, was den Aussagewert des Tatorts angeht. Nur, warum wird verschwiegen, dass man die identische Argumentation - der Tatort als Ideengeschichtsschreibung statt als Realitätsspiegel - bereits in einem Beitrag von Dominik Graf zum 400. Tatort (1998) finden kann? Aus Unkenntnis oder sollte der Ideengeber nicht verraten werden?

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