Fragen Sie Reich-Ranicki

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Zärtlichkeit, Grimm und Ironie

Immer wieder wurde Patrick Süskind altmodisches Erzählen vorgeworfen. Tatsächlich kümmert sich der Autor nicht einen Pfifferling um die Mittel und Tricks des modernen Romans. Wie Marcel Reich-Ranicki den Verfasser des Welterfolgs „Das Parfum“ einschätzt.

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Kolossale, waghalsige Kraftakte

Bei allem Respekt vor seinem Geist und Talent, seiner Energie und seiner Konsequenz: Hätte er nur auf seine kolossalen und waghalsigen schriftstellerischen Kraftakte verzichten können! Marcel Reich-Ranicki über Elias Canetti.

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Stärker als sein Werk wirkt sein Image

Kann man die Schriftsteller Christoph Ransmayr und Peter Handke vergleichen? Marcel Reich-Ranicki über zwei sehr unterschiedliche Figuren unserer Literatur - und darüber, wer von beidem ihm nähersteht.

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Bewundert und nie ganz ernst genommen

Es wäre unsinnig, ihn mit Benn und Brecht, Huchel, Eich, Celan, Jandl oder der Bachmann auf eine Stufe zu stellen. Aber: Er wurde unterschätzt. So wie sein Vorgänger, Erich Kästner. Marcel Reich-Ranicki über Robert Gernhardt.

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Die „Gruppe 47“ war kein Phänomen der Literatur

Alle Autoren, die sich hier trafen und gegenseitig ihre Manuskripte vorlasen, gehorchten ihm. Dabei war seine literarische Bildung dürftig, und seine Romane sind schwach. Marcel Reich-Ranicki über Hans Werner Richter und die Gruppe 47.

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Fragwürdige Figur mit etwas Seltenem: Format

Er hat nicht wenige missratene Artikel geschrieben. Und doch war er ein großer Literat. Einer jener permanenten Ruhestörer, wie sie Deutschland immer gebraucht, oft verjagt und nie geliebt hat. Marcel Reich-Ranicki über Ludwig Marcuse.

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Wer mich mein Leben lang begleitete

Marcel Reich-Ranicki hat in seinem Leben viele tausend Bücher gelesen. Welches davon spendet ihm „Trost“ nach der Lektüre von eher schlechten Werken? Der Literaturkritiker antwortet.

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Glücklicherweise ist George noch nicht veraltet

Wieso Gedichte von Stefan George in der „Frankfurter Anthologie“ so selten vorkommen, wird Marcel Reich-Ranicki von Frank Schirrmacher gefragt. Der Literaturkritiker widerspricht - und erinnert an ein altes Versprechen.

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Schüler mögen kurze Texte

Von einem Deutschlehrer wird Marcel Reich-Ranicki nach geeigneter Schullektüre für die 10. Klasse gefragt. Die Antwort fällt dem Literaturkritiker leicht: Er empfiehlt vor allem kurze Texte und hat noch einige weitere praktische Tipps parat.

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Das ist nichts anderes als Selbstverteidigung

Was ist heute noch übrig vom literarischen Werk Theodor Herzls? Fördert die F.A.Z. den Frankfurt-Roman? Marcel Reich-Ranicki antwortet - und wendet sich mit einer dringenden Bitte an seine Leser.

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Das bringt mich in Verlegenheit

Was hält Marcel Reich-Ranicki von den Werken Joseph Conrads? Hat er sie einst begeistert gelesen? Der Literaturkritiker über den englischen Schriftsteller, den er in seiner Schulzeit kennenlernte.

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Ein Dank an Anna Seghers

Alessandro Manzoni war ein Meister der Psychologie. In seinem Buch „Die Verlobten“ schuf er eine Fülle glänzender Porträts, die im Grunde nie übertroffen wurden. Marcel Reich-Ranicki über einen großen Schriftsteller.

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Warnung vor dem Steinwurf

Niemand sollte erwarten, dass ein Dichter den Lesern entgegenkommt. Niemand einen kritisieren, der für die Werbung arbeitet. Und niemand behaupten, unsere Nachkriegsliteratur sei langweilig. Neue Antworten des großen Literaturkritikers.

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Sie lässt sich nur selten auf Begründungen ein

Sie hat ihre Schwächen. Nicht nur für manche Bücher, sondern auch in der literarischen Analyse. Im Plädoyer und in der suggestiven Schilderung von Büchern hingegen ist sie eine Meisterin. Marcel Reich-Ranicki über Elke Heidenreich.

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