Fragen Sie Reich-Ranicki

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Das Vergnügen sucht er

Warum konnten wir so lange nichts Neues von Patrick Süskind lesen? Wünscht sich auch Marcel Reich-Ranicki ein neues Buch von ihm? Gewiss, meint der Kritiker - doch sollte man Schriftsteller und Künstler nicht zwingen.

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Immerhin: Er stritt mit Thomas Mann

Exil oder innere Emmigration? Ein Briefwechsel mit Thomas Mann zu diesem Streitpunkt hatte Gerd Gaiser bekannt gemacht. Als Autor ist Gaiser, ebenso wie Frank Thiess, mittlerweile vergessen. Zu Recht, wie Marcel Reich-Ranicki erklärt.

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Es gibt sie nirgends

Gibt es russische Autoren nach Dostojewskij, Gogol, Puschkin, Tolstoi und Turgenjew, die mit den großen Namen vergleichbar wären, fragt ein Leser Marcel Reich-Ranicki. Die Antwort des Literaturkritikers fällt knapp aus, im Gegensatz zu der Erinnerung an frühe Schullektüre.

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Ich bin kein Hellseher

Welche Texte können die Liebe zur deutschen Sprache wecken? Welcher Schriftsteller von heute wird einmal ein Klassiker sein? Was wird aus der Schweizer Literatur? Kurze Fragen, kurze Antworten von Marcel Reich-Ranicki.

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Wozu wollen Sie sich quälen?

Sollte man immer wieder versuchen, ein Buch von Jean Paul zu lesen, auch wenn man über fünfzig Seiten nicht hinauskommt? Und war der Schriftsteller Gustav Freytag antisemitisch? Marcel Reich-Ranicki antwortet.

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Ein elegischer und melancholischer Ton

Sind die Bücher von Undine Gruenter wirklich so außergewöhnlich, wie von den Feuilletons behauptet? Marcel Reich-Ranicki über eine Schriftstellerin, die nicht gleich ihren Weg und Ton finden konnte.

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Die Intelligenz stellt ihm ein Bein

Nabokovs Roman „Pnin“ kennt keine These und keine Botschaft, von irgendeiner Lösung ganz zu schweigen. Und doch ist es ein großartiges Buch über die Tragödie des Intellektuellen im zwanzigsten Jahrhundert, meint Marcel Reich-Ranicki.

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Einer der größten Erotiker des 20. Jahrhunderts

Seine Feder wird scheinbar mühelos dem Sinnlichen ebenso gerecht wie der Emotionalität, der Wollust ebenso wie der Zärtlichkeit: Marcel Reich-Ranicki über Wladimir Nabokov und seine „Lolita“.

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Bitte sparsam mit Superlativen

Ernst Bloch fand, das „Unverhoffte Wiedersehen“ von Johann Peter Hebel sei die schönste Geschichte der Weltliteratur. Kann sich Marcel Reich-Ranicki dem Urteil des Philosophen anschließen?

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Lesen Sie Balzac!

Kaum einer seiner Romane zeugte nicht von seiner Genialität. Und kaum einem ist die Nähe zur Hintertreppenliteratur nicht doch ein wenig anzumerken. Sind sie trotzdem oder deswegen so beliebt? Marcel Reich-Ranicki über Honoré de Balzac.

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Wie ihr der Schnabel gewachsen ist

Nach dem Besonderen der Gedichte Mascha Kalékos gefragt, holt Marcel Reich-Ranicki aus: Sie machten es den Kritikern eben schwer und den Lesern immer leicht. Auf die Frage nach der Aktualität Balzacs jedoch antwortet der Literaturkritiker mit zwei Sätzen.

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Eine naive Hoffnung, ein Genie, eine Ohrfeige

Was ist dran an der Behauptung, literarische Qualität setze sich in den Bestsellerlisten durch? Welcher Schriftsteller von Weltrang schrieb in mehr als einer Sprache? Was zeichnet Seruya Shalevs Romane aus? Neue Fragen an, neue Antworten von Marcel Reich-Ranicki.

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Doppelgänger in Heines Haus

Was er von Jorge Luis Borges halte, wird Marcel Reich-Ranicki von einem Leser gefragt. In seiner Antwort erinnert sich der Literaturkritiker an ein Treffen mit Borges in Deutschland, bei dem eine blaue Krawatte eine bestimmte Rolle spielte.

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Zärtlichkeit, Grimm und Ironie

Immer wieder wurde Patrick Süskind altmodisches Erzählen vorgeworfen. Tatsächlich kümmert sich der Autor nicht einen Pfifferling um die Mittel und Tricks des modernen Romans. Wie Marcel Reich-Ranicki den Verfasser des Welterfolgs „Das Parfum“ einschätzt.

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