Fragen Sie Reich-Ranicki
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Autorin heftig wallender Gefühle: Luise Rinser

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Was spricht gegen Luise Rinser?

Warum ist Luise Rinser als Schriftstellerin schwer zu ertragen? Ist Dostojewskijs „Schuld und Sühne“ tatsächlich „der größte Kriminal-Roman aller Zeiten“? Antworten von Marcel Reich-Ranicki.

Mit erhobener Faust gegen den Vietnamkrieg: Erich Fried (links) im Jahr 1968 an der Seite von Gaston Salvatore und Rudi Dutschke

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Er nahm das Wort beim Wort

Hat Erich Frieds Lyrik seine Zeit überstanden? Oder hat er seine zarten und bleibenden Gedanken an die politische Protestliteratur verkauft? Marcel Reich-Ranicki über einen Dichter zwischen Mission und Muse.

Es liegt nicht am Regietheater, es liegt am Regietheatermacher. Szene aus Frank Castorfs “Meistersinger“-Inszenierung

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Es hat keinen Sinn, die Regisseure zu erdrosseln

Was lässt sich gegen die Auswüchse des Regietheaters tun? Sollte man Peter Altenberg vergessen und sich dafür stärker an Hans Fallada erinnern? Und was sollte unsere Jugend lesen? Antworten von Marcel Reich-Ranicki.

Über Luise Rinser mag Reich-Ranicki nicht mehr schreiben

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Von Anfängen und Enden

Welche erste und letzte Worte in Werken der Weltliteratur sind besonders beeindruckend? Findet, wer an Shakespeare glaubt, in seinem Werk Göttliches? Und was hält Marcel Reich-Ranicki von Luise Rinser? Hier die Antworten.

Mit Neu-Jurorin Iris Radisch (links unten) und Gast Elke Heidenreich im Jahr 2000

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Gegen die heiligen Gesetze des Fernsehens

Ob er Lust habe, für das ZDF eine regelmäßige Literatursendung zu erfinden und zu organisieren, fragten die beiden Herren vom ZDF Marcel Reich-Ranicki. Der Kritiker antwortete: „Nein.“ Doch dann kam alles anders.

Ein deutscher, aber nur mit Abstrichen auch ein europäischer Klassiker des Realismus: Theodor Fontane

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Hat die deutsche Literatur den Realismus verpasst?

Woran erkennt man einen Klassiker? Lohnt es sich, Marcel Prousts „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ zu lesen? Was hat Deutschland zu europäischen Realismus beigetragen? Antworten von Marcel Reich-Ranicki.

Mann der Jugend: Hermann Hesse

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Dazu kann ich nur sagen: Ich weiß es nicht

Seine Kolumne beginnt Marcel Reich-Ranicki diesmal mit Fragen, die er nicht beantworten kann. Ein gewisser H. Karasek aus Hamburg aber bekommt eine Auskunft. Er will wissen, ob der Kritiker eine Hermann-Hesse-Phase gehabt habe.

Matthias Schweighöfer und Katharina Schüttler in der Verfilmung von „Mein Leben”

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Das Glück und die Dankbarkeit

Dass er mit der Verfilmung seiner Autobiographie glücklich sei, möchte Marcel Reich-Ranicki nicht sagen. Auf die Frage nach Balzac antwortet der Literaturkritiker mit einem Versprechen, auf die nach Böll mit Verständnis.

Einsamer Sonderling: Saul Bellow

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Ein jüdischer Faust

Was er von Saul Bellow halte, wird Marcel Reich-Ranicki von einem Leser gefragt. In seiner Antwort entdeckt der Kritiker eine überraschende Seite an dem amerikanischen Autor: seine Nähe zur deutschen Literatur.

Produktiv: Siegfried Lenz

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Da verzichtete ich sofort auf die Lektüre

Siegfried Lenz geht es nicht gut - doch er sitzt am Schreibtisch und schreibt, wie sein Freund Marcel Reich-Ranicki zu berichten weiß. Außerdem beantwortet der Kritiker die Frage: Wer soll all die dicken Bücher lesen?

Oskar Werner als Mozart in dem Film „Reich mir die Hand, mein Leben”

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Zur Entspannung lese ich gar nichts

Wird ein Literaturkritiker im Alter eher milde oder zornig, warum trinken Dichter zu viel, was liest Marcel Reich-Ranicki zur Entspannung? Der Kritiker fühlt sich nicht für jede dieser Leserfragen zuständig, bleibt aber keine mögliche Antwort schuldig.

Wolfgang Hildesheimer, 1916 - 1991

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Das ist nun einmal der Lauf der Welt

Warum ist Wolfgang Hildesheimer beinahe in Vergessenheit geraten? Ist der Komponist Wagner auch ein Literat von Rang? Und hätte sich Thomas Mann nicht den einen oder anderen Schachtelsatz sparen sollen? Marcel Reich-Ranicki antwortet.

Filmszene aus “Stille Tage in Clichy“ (1989) nach Henry Miller

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Handfeste Sauereien in großer Menge

Ist Marcel Reich-Ranicki prüde? Das nicht, aber über Henry Millers Bücher wird er nie schreiben. Warum, das erzählt der Literaturkritiker hier. Außerdem: Sollte Kästners „Fabian“ Pflichtlektüre sein?

Golo Mann, 1909 - 1994

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Ein hochgebildeter Liebhaber

Sollte man, wenn man sich mit Golo Mann beschäftigt, auch das Thema Homosexualität behandeln? Was geht uns Manns Schlafzimmer an? Marcel Reich-Ranicki beantwortet die Frage und würdigt Golo Manns Werk.

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