Fragen Sie Reich-Ranicki
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Wir schauen nicht unter den Teppich

Die Schriftstellerin Hilde Spiel war auch eine vielseitige Kritikerin. Ihr fehlte es weder an Spott noch an Liebe, weder an Herzlichkeit noch an Ironie. Nur die Wertung wollte sie doch lieber vermeiden. Sie wollte den Kuchen essen und doch behalten. Marcel Reich-Ranicki erinnert sich.

Bernhard Schlink, der schriftstellernde Rechtsprofessor

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Sollte der Richter kein Dichter sein?

Goethe, E.T.A. Hoffmann, Heinrich von Kleist: Einige der besten deutschen Schriftsteller gingen durch die spröde Schule der Rechtsgelehrsamkeit. Warum sollte auch die Juristerei der Dichtkunst schaden? Antworten von Marcel Reich-Ranicki.

“Ich habe alles getan“: Marcel Reich-Ranicki über Wolfgang Koeppen

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Ich habe alles getan, was in meiner Macht war

Welches sind die besten Dramen von Shakespeare? Warum wird Wolfgang Koeppen heute so selten gelesen? Und bräuchten wir nicht überhaupt eine „Bibliothek der vergessenen Schriftsteller“? Marcel Reich-Ranicki antwortet.

Der englische Schriftsteller, Dichter und Dramaturg William Shakespeare (1564 - 1616)

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Der deutsche Shakespeare

Shakespeare genießt bis heute auf Deutschlands Bühnen größte Popularität. Obwohl Marcel Reich-Ranicki kein Anglist ist, kann er uns natürlich eine Übersetzung des englischen Autors empfehlen - und auch den Shakespeare-Mixer von Siemens sollte man kennen.

Adrien Brody spielt Wladyslaw Szpilman in dem Film “Der Pianist“

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Kein Textverständnis ohne Biographiekenntnisse?

Wie wichtig ist die Biographie eines Schriftstellers für das Verständnis seines Werkes? Hat die Musik Wladyslaw Szpilman gerettet? Und was passiert, wenn ein Kritiker einem Kritiker widerspricht? Antworten von Marcel Reich-Ranicki.

Sein Satz macht Reich-Ranicki ratlos: Dietrich Schwanitz

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So darf man über Literatur nicht schreiben

„Der Dramatiker aller Dramatiker, der nächst Gott am meisten auf dieser Welt geschaffen hat“: So schreibt der Anglist Dietrich Schwanitz über Shakespeare. Darf man das? Marcel Reich-Ranicki sagt: nein.

Porträt des Lümmels als älterer Herr: William Shakespeare

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Der Lümmel aus Stratford war nicht unbegabt

Soll sich ein junger Dichter isolieren, um stilistisch unbeeinflusst zu bleiben? Marcel Reich-Ranicki rät ab. Und malt sich aus, wie Shakespeare wohl einmal angefangen haben könnte. Außerdem empfiehlt er Goethe und spricht manchem Sachbuch durchaus literarischen Wert zu.

Besser als Schiller, besser als alle: Shakespeare

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Shakespeare hat alles besser gemacht

War Schiller tatsächlich humorlos - und kann man seine Stücke mit denen William Shakespeares vergleichen? Marcel Reich-Ranicki gibt die Antwort. Außerdem: ein Nachtrag zu Patrick Süskind.

Süskinds großer Erfolg: “Das Parfüm“

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Das Vergnügen sucht er

Warum konnten wir so lange nichts Neues von Patrick Süskind lesen? Wünscht sich auch Marcel Reich-Ranicki ein neues Buch von ihm? Gewiss, meint der Kritiker - doch sollte man Schriftsteller und Künstler nicht zwingen.

Patrick Süskind- Das Parfum

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Zärtlichkeit, Grimm und Ironie

Immer wieder wurde Patrick Süskind altmodisches Erzählen vorgeworfen. Tatsächlich kümmert sich der Autor nicht einen Pfifferling um die Mittel und Tricks des modernen Romans. Wie Marcel Reich-Ranicki den Verfasser des Welterfolgs „Das Parfum“ einschätzt.

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Wer mich mein Leben lang begleitete

Marcel Reich-Ranicki hat in seinem Leben viele tausend Bücher gelesen. Welches davon spendet ihm „Trost“ nach der Lektüre von eher schlechten Werken? Der Literaturkritiker antwortet.

William Shakespeare

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Ein Elementarereignis

Für den jungen Marcel Reich-Ranicki war „König Lear“ eine Enttäuschung. Inzwischen bewundert er Shakespeares große Tragödie. Der Literaturkritiker über Werke, für die der Leser reifen muss.

Shakespeares “Romeo und Julia“

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Sprachlos bei Shakespeare

Welches Werk Shakespeares bis heute Spuren bei Marcel Reich-Ranicki hinterlassen hat? Bei „Romeo und Julia“ hat er die gefährliche Nähe von Liebe und Tod kennengelernt, wenige Jahre bevor er sie am eigenen Leib erlebte.

Schillerdenkmal in Weimar

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Dennoch einer der großen europäischen Bühnenautoren

Ein Leser aus Brighton vermißt bei Schiller das Lachen und Weinen, das er von Shakespeare kennt. Marcel Reich-Ranicki stimmt ihm zu. Und räumt auf mit dem Klischee, die deutsche Literatur insgesamt sei humorlos.

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