Fragen Sie Reich-Ranicki
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Eine Rose ist bei Goethe nicht einfach eine Rose

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Was zwischen den Zeilen steht

Die Literatur ist auf einen doppelten Boden angewiesen, der Journalismus hingegen soll sich um diesen Boden überhaupt nicht bemühen, er darf ihn nicht haben: Marcel Reich-Ranicki über zwei verwandte, doch verschiedene Genres.

Gabriel García Márquez

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Einige seiner Romane sind geradezu unvergesslich

Was er von den südamerikanischen Schriftstellern Gabriel García Márquez und Mario Vargas Llosa halte, wird der Kritiker von einem Leser gefragt. Und auch um die Schlichtung eines Ehestreits wird er gebeten. Antworten von Marcel Reich-Ranicki.

Julia Jentsch und Mirko Lang in Hermine Huntgeburths Neuverfilmung von “Effi Briest“

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Ein Buch, wie für den Film geschaffen

Ist Grimmelshausens „Simplicius Simplicissimus“ heute noch lesbar? Welche Bedeutung hat die Pause als literarische Technik? Und wie sieht es mit der Belesenheit heutiger Germanistikstudenten aus? Antworten von Marcel Reich-Ranicki.

Goethe war dagegen: “Faust“-Illustration um 1900

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„Die Einbildungskraft ganz frey erhalten“

Ob er bedaure, dass heutzutage Romane und Erzählungen nicht mehr illustriert werden, wird Marcel Reich-Ranicki gefragt. Keineswegs. Der große Literaturkritiker hält Bilder in der Belletristik sogar für schädlich. Und erzählt, dass auch Goethe bereits dieser Ansicht war.

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Immerhin: Er stritt mit Thomas Mann

Exil oder innere Emmigration? Ein Briefwechsel mit Thomas Mann zu diesem Streitpunkt hatte Gerd Gaiser bekannt gemacht. Als Autor ist Gaiser, ebenso wie Frank Thiess, mittlerweile vergessen. Zu Recht, wie Marcel Reich-Ranicki erklärt.

Es gibt sogar ein Bild zu Reich-Ranickis früher Theatererinnerung: Paula Wessely in „Des Meeres und der Liebe Wellen”

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Es gibt sie nirgends

Gibt es russische Autoren nach Dostojewskij, Gogol, Puschkin, Tolstoi und Turgenjew, die mit den großen Namen vergleichbar wären, fragt ein Leser Marcel Reich-Ranicki. Die Antwort des Literaturkritikers fällt knapp aus, im Gegensatz zu der Erinnerung an frühe Schullektüre.

Undine Gruenters “Sommergäste in Trouville“

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Ein elegischer und melancholischer Ton

Sind die Bücher von Undine Gruenter wirklich so außergewöhnlich, wie von den Feuilletons behauptet? Marcel Reich-Ranicki über eine Schriftstellerin, die nicht gleich ihren Weg und Ton finden konnte.

Robert Gernhardt - Im Glück und anderswo

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Bewundert und nie ganz ernst genommen

Es wäre unsinnig, ihn mit Benn und Brecht, Huchel, Eich, Celan, Jandl oder der Bachmann auf eine Stufe zu stellen. Aber: Er wurde unterschätzt. So wie sein Vorgänger, Erich Kästner. Marcel Reich-Ranicki über Robert Gernhardt.

Stefan George

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Glücklicherweise ist George noch nicht veraltet

Wieso Gedichte von Stefan George in der „Frankfurter Anthologie“ so selten vorkommen, wird Marcel Reich-Ranicki von Frank Schirrmacher gefragt. Der Literaturkritiker widerspricht - und erinnert an ein altes Versprechen.

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Warnung vor dem Steinwurf

Niemand sollte erwarten, dass ein Dichter den Lesern entgegenkommt. Niemand einen kritisieren, der für die Werbung arbeitet. Und niemand behaupten, unsere Nachkriegsliteratur sei langweilig. Neue Antworten des großen Literaturkritikers.

Klaus Mann

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Wie verstehe ich Goethes „Faust“?

Welches Buch kann helfen, Goethes „Faust“ - besonders den zweiten Teil - zu verstehen? Und welche Werke Klaus Manns sind auch heute noch lesenswert? Antworten von Marcel Reich-Ranicki.

Franz Schubert

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Dichten im Schatten Schuberts

Haben die Texte der Liederzyklen Schuberts einen eigenen literarischen Wert? Läßt sich polnische Lyrik übersetzen? Und was ist erinnerungswürdig an den Gedichten Robert Gernhardts? Marcel Reich-Ranicki antwortet.

Doris Lessing

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Über Paul Gerhardt und Doris Lessing

Wäre Doris Lessing eine würdige Trägerin des Literaturnobelpreises? Welche Bedeutung hat die Lyrik Paul Gerhardts? Marcel Reich-Ranicki über die britische Autorin und den deutschen Liederdichter des Barock.

Walter Kempowski

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Über Buchgeschenke und den „Goethe Österreichs“

Bücher möchte Marcel Reich-Ranicki zu Weihnachten nicht geschenkt bekommen. Fünf Bücher allerdings verschenkt er selbst. Außerdem: Was der Literaturkritiker von Grillparzer, dem „Goethe Österreichs“ hält.

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