Mario Adorf (l.) und Karel Stepanek in Gerd Oswalds Zweig-Verfilmung “Die Schachnovelle“ (1960)

Stefan Zweig war ein Leben lang unter dem Einfluss einer riskanten Illusion: Die Porträts insgesamt ergeben, glaubte er, ein Bild der Welt, eine treffende Abbreviatur. Doch es gibt keine Erlösung durch die Psychologie, meint Marcel Reich-Ranicki.

Lesermeinungen zum Beitrag

06. November 2008 21:50
Das Büchernörgele irrt  
Mathias Frenzel (RAFrenzel)

Was Stefan Zweig in diesem Artikel angeht, irrt das Büchernörgele - wie so oft. Zweigs Prosa ist nicht redselig, sondern von ungeheurer Kraft. Kaum jemand, der in jedem einzelnen Satz packender schreibt, der ein besseres literarisches Deutsch geschrieben hat. Nun ja, Bücherkommentator ist nun mal kein Lehrberuf, die Äußerungen eines solchen sind nicht zertifizierbar. Reine Geschmackssache, ohne gutachterliche Qualität (die ihr aber von gläubiger Leserschaft scheinbar oftmals zugesprochen wird). Übrigens bei RR selbst in einer Sprachqualität verfasst, die an jene von Stefan Zweig beileibe nicht heranreicht.

Bewerten: schlecht gut
04. November 2008 16:58
Korrektur  
Werner Siepel (siepel)

"Untergang eines Herzens"?? Von wegen, Herr RR!. "Ungeduld des Herzens" heißt der richtige Titel.

Bewerten: schlecht gut
1 - 2 von 2 Lesermeinungen
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