Bilder von zerschnittenem Stacheldraht und disziplinierten Marschierern riefen gespaltene Assoziationen hervor: Wie die israelische Presse den Zerfall der DDR sah. Von Matthias Morgenstern
Zum Abschluss seiner Raketentests hat Teheran Mittelstreckenraketen erprobt, die mit einer Reichweite von zweitausend Kilometern israelisches Gebiet erreichen könnten. Interessantes Timing, denn Israel begeht heute das größte Fest im jüdischen Kalender: den Versöhnungstag.
Der Nahost-Dreiergipfel war mit Spannung erwartet worden - und die Enttäuschung umso größer. Zufrieden waren vor allem die israelischen Siedler und der Ministerpräsident. Von einem Stopp des Siedlungsbaus war keine Rede mehr - aber von einem Vertrauensverlust der Palästinenser. Von Hans-Christian Rößler
An diesem Dienstag will der amerikanische Präsident Obama mit Israels Ministerpräsident Netanjahu und Palästinenserpräsident Abbas zusammenkommen, um die Nahostfrage zu erörtern. Dem Dreiergipfel geht eine lange Vorgeschichte voraus, bei der Ägypten eine entscheidende Rolle spielt. Von Rainer Herrmann
Der amerikanische Präsident Obama will durch ein Dreier-Treffen mit dem israelischen Regierungschef Netanjahu und dem palästinensischen Präsidenten Abbas während der UN-Vollversammlung den Nahost-Friedensprozess wiederbeleben.
Der durch seinen Schuhwurf auf den damaligen amerikanischen Präsidenten George W. Bush bekannt gewordene irakische Journalist al-Saidi ist nach eigenen Angaben im Gefängnis gefoltert worden.
Bundeskanzlerin Merkel hat Israels Ministerpräsident Netanjahu zu einem Stopp des Siedlungsbaus im Westjordanland aufgefordert. Auch Außenminister Steinmeier forderte konkrete Schritte Israels zur Wiederbelebung des Friedensprozesses.
Israelische Siedlungen im Westjordanland zählen zu den großen Streitpunkten im Nahostkonflikt - und damit zu den Themen, die beim Antrittsbesuch von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu in Berlin auf der Tagesordnung stehen. Immer wieder reißen israelische Sicherheitskräfte illegale Siedler-Vorposten in dem Palästinensergebiet nieder. Doch die ultraorthodoxen Juden sehen ein biblisches Recht auf das Land - und harren aus.
In Israel und auch bei den Palästinensern rufen Berichte Aufregung hervor, nach denen sich der BND im Ringen um eine Freilassung des Soldaten Gilad Schalit eingeschaltet hat. Gesprächsstoff dürfte dieses Thema auch beim Treffen Netanjahus mit Merkel gewesen sein. Von Hans-Christian Rößler, Jerusalem
Die Hamas hat am Wochenende einen Aufruhr islamistischer Fundamentalisten niedergeschlagen. Bei den Kämpfen in Rafah starben 24 Personen, 150 wurden verletzt. Unter den Toten war auch der Anführer der radikalislamischen Gruppe Dschund Ansar Allah. Von Hans-Christian Rößler, Jerusalem
Ein Dreivierteljahr nach der Offensive im Gaza-Streifen werden neue Vorwürfe gegen Israel laut: Nach einem Bericht von Human Rights Watch soll die Armee elf Palästinenser getötet haben, die eine weiße Fahne schwenkten. Israel weist das zurück.
Allein seit Freitag wurden mindestens 122 Iraker getötet. Die Opfer sind meist Schiiten. Die Taten tragen die Handschrift von Al Qaida. Dennoch kehrt die Furcht jener blutigen Bürgerkriegsjahre nicht zurück. Von Rainer Hermann
In den Verhören mit dem FBI gab sich Saddam Hussein 2004 auskunftsfreudig - meistens. Die nun freigegebenen Protokolle zeigen einen am Dialog interessierten Diktator, der auch einmal lachte. Erkenntnisse über Massenvernichtungswaffen lieferte er nicht. Von Markus Bickel
Die lange erwartete Generalkonferenz der Fatah brachte viele neue Gesichter: Nur noch vier Mitglieder des alten Zentralkomitees haben ihre Posten behalten. Doch eine neue Politik muss das nicht bedeuten. Von Hans-Christian Rößler, Jerusalem