
Der Grund für eine in deutschen und europäischen Augen bestehende "Überreaktion" ist für mir, der damit beruflich zu tun hat, relativ klar und eindeutig: Israel hat genug von dem ständigen Gestichle, den Angriffen, den Aufrufen zur Vernichtung des Staates Israel der Araber. Sie haben einfach keinen Bock mehr für Verständnis, Entgegenkommen, der Möglichkeit, dass eventuell irgendwann einmal... die Hizbollah hat zwei aus unserer Familie entführt, dann kracht's eben, die sogenannte Partei Gottes (widerliche Gotteslästerung) hat zu Zwecken des "Gemüseanbaus" hunderttausende von Katjuschas gebunkert - weg damit! Einfach mal sagen: jetzt reichts, bis hierhin und Schluß. Verhandlungen mit fanatisierten Terroristen gibt es nicht, entweder sie halten sich an die Regeln des friedlichen Zusammenlebens oder eben nicht.

Herr Krauskopf,
bevor Sie Ihren Armee diesen Vorschlag machen, machen Sie folgenden Vorschlag Ihre Regierung:
1. Sie geben die besetzte Gebiete Zurück.
2. Sie sollen die enteignete Familien entschädigen,
sowie, so seit 60 Jahren immer wiede von Deutschland
verlangen und immer wieder verlangen.
3. Sie befreien alle gefangene.
4. Sie entschuldigen Sich für soviel leid, was seit 60 Jahren
Araber angetan haben.
dann leben endlich Juden, Moslem und Christen friedlich und glücklich nebeneinander und mieinander in Israel, Palästina, Libanon, Syrien....
und das geld und Energie, was Sie und Ihre Armee für Töten und Raketen benutzt, gibt fürs besseres Leben, Schulen und Medizinische Forschung aus!
Dann nennen Sie auch die Freiheitskämpfer und Widerstandskämpfer als Terroristen, sondern als Sondereinsatzkomando, für Naturkatastrophen und ähnliches.
Und nicht Virtuell sondern Real

Herr Krauskopf aus Israel liefert unabsichtlich eine Begründung dafür, daß arabische Terroristen eigentlich keine Terroristen sind, da sie noch weniger als das von den westl. Staaten ausgerüstete Israel über so teure und intelligente Waffen verfügen, daß sie westl. Medienmoral gerecht werden könnten.
Wie immer unterstreicht ein solcher Argumentationsansatz, daß sich anscheinend Israel entschlossen hat, in die Branche der Terroristen zu wechseln, um sich gegen Terror zu verteidigen. Mit jedem Versuch, sich durch Begründungen von dieser Branche zu distanzieren, werden zugleich auch die Gegner Israels daraus herausgezogen.
Nur das Fazit müßte umgekehrt anders lauten: "denn die Rakete wurde von der weltmeinung programmiert...die da lautet: Ihr Araber duerft Euch nicht wehren, auch nicht virtuell...

Mir würde es reichen wenn Israel keine Steubomben und andere "unsportliche Waffen" einsetzen würde und das UN-Kriegsverbrechertribunal anerkennen würde. Zum zweiten möchte ich Sie darauf hinweisen, dass Israel nicht einmal die Hälfte der weltweit existierenden Juden repäsentiert und zumindest laut diesem Artikels sechs Jahre keine Rakete in der Stadt einschlug. Diesen Frieden wg. der Entführung zweier Soldaten aufzugeben leuchtet mir nicht ein. Vieleicht können Sie mir den wahren Grund erklären.
mfg
Chris

Ich weise darauf hin, daß "Kirjat Schmona" eigentlich das von seinen ursprünglichen Bewohnern gereigte arabische Dorf Al-Khalisa ist, nach einer militärischen Operation namens "Yiftach" des ersten Bataillons der Palmach, der Armee der jüdischen Siedler, vor der Gründung Israels.

Statistik kam mir bei dem Artikel auch in den Sinn. Demnach gab es rund ein israelisches Opfer dieser Rakten pro Jahr in vierzig Jahren. Das dürfte wesentlich weniger sein, als die jährlichen Verkehrstoten am selben Ort. Nun könnte man noch eine andere Statistik hinzuziehen und fragen, wie oft israelische Soldaten auf Palästinenser geschossen haben und wieviele Opfer es da gab.
Schuldfragen sind mit solchen Statistiken nicht bewertbar. Antworten können nur im Zusammenhang von Ursache und Wirkung liegen. Dieser Zusammenhang beginnt mit dem Jahr 1947.

Seit 37,5 Jahren fallen nun auf den Ort Kirijat Schmona 4.118 Raketen. Wenn man versucht, diesen Wert in einen Durchschnitt umzurechnen, bedeutet dieses, das dieser Ort seit 37 Jahren monatlich von 9 Raketen getroffen wird.
Kein Szenario wie das Schicksal von Kirijat Schmona verdeutlicht mehr, wer die wirklichen Aggressoren in diesem Krieg sind.