
"Machen Sie sich bitte sachkundig und fangen Sie damit tunlichst bei der zionistischen Bewegung Ende des 19. Jahrhunderts an, als es noch keinen Staat Israel und in Palästina, das damals zum türkischen Reich gehörte, nur eine verschwindent geringe Anzahl von Juden gab."
Und schon gar keine Palästinenser...

in Eurem Bunde der Dritte.
Die so turbulante Endwickelung ist so wunderbar beschrieben im dem nicht mehr
so neuen Buch<This Age of Conflict>(P.Chambers-P.Harris-C.Bayley)
Harcourt,Brace and Company----New York.ASehr ausfuehrlich geschildert auf Seite 870 bis 874.
Ich wuerde es sehr empfehlen!- Man kann es sogar ohne "Titel" verstehen!

bitte werden Sie mir nicht böse, aber meine Meinung ändert sich nicht. Falls Sie einen Doktor in Geschichte oder in Politikwissenschaften vorweisen können, bin ich bereit mit Ihnen weiterzudiskutieren. Ansonsten möchte ich es lieber sein lassen.
Einen schönen Tag noch!

Die historische Betrachtung des Konfliktes ist die einzig legitime. Deshalb kann ich Ihnen nur raten: machen Sie sich sachkundig und legen Sie vor allen Dingen dabei Ihre pro israelische Betrachtungsweise ab, gehen Sie unvoreingenommen an die Sache heran, das gilt auch für die Berichterstattung der FAZ, die ist durchaus ausgewogen.
Folge ich Ihrer Argumentation, dann sind die Deutschen für die Situation in Palästina verantwortlich, weil sie den 2.Weltkrieg und den Holocaust zu verantworten haben. Folge ich dieser Logik, dann hätten wir nicht eine besondere Verantwortung den Israelis - wie unsere Politiker nicht müde werden zu betonen- sondern den Palästinensern gegenüber, denn die Deutschen sind letztlich dafür verantwortlich, dass die aus Europa vertriebenen Juden den Palästinensern ihr Land mit Waffengewalt weggenommen haben. Ich empfehle Studium:
-der Balfourt Declaration von 1917,
-die Mandatserklärung des Völkerbundes von 1922,
-die Geschichte der arabischen Revolten 1936 - 1939.
Dabei erhebt sich für mich die Frage: Wer hat die Briten ermächtigt Land zu verschenken, das ihnen nicht gehörte ? Großmachtgehabe halt, genauso wie die USA es heute im Nahen Osten halten, ohne an die Betroffenen, die Palästinenser zu denken.

Lieber Herr Bosheck,
Ihre Argumentation scheint logisch, ABER...dann müssen Sie auch den Grund nennen für die Entstehung der zionistischen Bewegung: die Verfolgungen und Progrome, denen die Juden in Europa - und während des zweiten Weltkrieges auch in der übrigen Welt - ausgesetzt waren. Wenn Sie mit einer historischen Argumentation die Schuld bei Israel suchen, dann müssten Sie konsequenterweise auch die Schuld im zweiten Weltkrieg suchen (denn während diesem ist die zionistische Bewegung erst richtig in Rollen gekommen und erst danach haben die Probleme zwischen den Palästinensern und den Israelis angefangen).
Und wenn Sie die Schuld im zweiten Weltkrieg suchen, dann wissen Sie ja wohin das führt...
Statt Israel als Aggressor aufzuzeigen, sollte man eher die Leiden der Bevölkerung - auf beiden Seiten! - thematisieren. Ich hoffe, dass es mehr Menschen geben wird, die sich zusammenschliessen und für den Frieden einstehen. Beispiele sind die Peace-Dörfer, wo Palästinenser und Israelis friedlich zusammen wohnen. Oder die Organisation der palästinensischen und israelischen Eltern, die ihre Kinder verloren haben.

Es fällt auf, dass sich nach jedem Artikel über Israel in den Foren Leute melden, die a) die einseitige Berichterstattung und b) die Sympathie für die Palästinenser anklagen. So auch in diesem Forum. Ein Schuft, wer Böses dabei denkt? Aus meiner Sicht ist Israel eine Besatzungsmacht, die auf palästinensischem Boden fast nach Belieben struktrelle Gewalt ausübt: Vertreibung, Einschränkung der Bewegung, Behinderung selbst der Versorgung mit Lebensmitteln, Bau von Mauern quer durch palästinensisches Gebiet und gleichzeitig Herbeiführung von Mangel in der West Bank und im Gaza Streifen sowieso.
Ich will hier keineswegs den Raketenbeschuss klein reden, das erscheint als der größte Schwachsinn überhaupt. Aber Gewalt ist mehr als Knallkörper, Gewalt besteht auch dort, wo Infrastruktur zerstört wird, Menschen gefangen gehalten und gettoisiert werden. Und da wäre wohl zuerst Israel zu nennen. Überhaupt: wie wollte Israel seine Politik der zivilen Unterdrückung rechtfertigen, wenn es keine Raketenangriffe gäbe? Und woher sollten die "Radikalen" ihre Zustimmung holen, wenn die tägliche Knallerei beendet würde. Nein, die brauchen sich gegenseitig. Fragt sich, wewr den ersten Schritt in die westliche Zivilisation wagt.

Warum ist dieser Bericht unausgewogen und einseitig gegen Israel gerichtet ?
Es handelt sich um einen Bericht der in ausgewogener Weise "berichtet" und keine Meinung in einem Kommentar wiedergibt. Der FAZ durchaus angemessen !
Allen, die hier einseitig für Israel Partei ergreifen, empfehle ich dringend, sich mit der Entstehungsgeschichte dieses Staates vertraut zu machen, damit sie überhaupt eine fundierte Meinung zu dem Konflikt abgeben können.
Es geht hier nicht nur um die Palästinenser im Gazastreifen und im widerrechtlich von Israel besetzten Westjordanland sondern um mehr als 2 Millionen palästinensische Flüchlinge, die von den Israelis aus ihrer Heimat, dem heutigen Israel, vertrieben wurden und denen man bis heute die Rückkehr mit geradezu hanebüchenen Argumenten verweigert. Machen Sie sich bitte sachkundig und fangen Sie damit tunlichst bei der zionistischen Bewegung Ende des 19. Jahrhunderts an, als es noch keinen Staat Israel und in Palästina, das damals zum türkischen Reich gehörte, nur eine verschwindent geringe Anzahl von Juden gab. Warum war das so ???
Siehe dazu römische Geschichte Jahr 70 nach Chr., Titus zerstört Jerusalem und zerstreut die jüdische Bevölkerung Palästinas in alle Teile des röm. Reiches.

Hamas und Isl. Dschihad verschicken über 150 Grüße per Kassam-Raketen an ihren Nachbarn Israel und sagen dann, Israel sabotiert die Friedensgespräche???
Welch eine Logik
Ich kann Israel gut verstehen.
Wenn mein Nachbar mir zur Begrüßung einen auf die Nase hauen will, würde ich auch die Türen verschließen.

Dieser Artikel stellt Israel als Vertragsbrecher dar. Das ist jedoch nicht richtig. Ich bin nicht jüdisch und befürworte auch nicht die Politik im Nahen Osten, aber gegen diese einseitige Berichterstattung möchte ich dennoch protestieren.
Auf die Frage, wie mit dieser täglichen Gefahr umzugehen ist - besonders da der Raketenbeschuss stark erhöht wurde - gibt es wahrscheinlich leider keine friedliche Antwort. Oder wie wollen Sie mit Terroristen verhandeln???
Ich finde es fragwürdig, dass die Medien Israel den bösen Buben zuschiebt, obwohl es auch bekannt ist, dass die arabische Welt kein wirkliches Interesse an einem Frieden hat und gegen ihre Terroristen nicht vorgeht - ganz im Gegenteil.

Ihre headline und die nebenstehenden links mit den Schlagzeilen 'Video: Tote bei Luftangriffen...', 'Tote bei Angriff im Gaza', 'Video: Israel greift wieder im Gazastreifen an' verwschweigen Ursache und Wirkung und zeichnen ein vollkommen falsches Bild.
Nicht Israel greift an, sondern reagiert auf permanenten Raketenbeschuss.
Seit Beginn dieser Woche sind von Gaza aus über 40 Raketen auf israelisches Gebiet eingeschlagen. Es ist ein Wunder, dass bislang nicht eine Vielzahl von zivilen Opfern zu beklagen ist.
Wo sind Ihre diesbezüglichen Schlagzeilen? Wo sind die Äußerungen der Hamas, Hisbollah & Co. zu lesen, Israel bis zum letzten Atemzug zu bekämpfen?
Im Gegensatz zu Raketenbeschuss und Selbstmordanschlägen der Palästinenser, denen es primär um eine möglichst hohe Zahl von Opfern geht, greift die IDF ganz gezielt die Attentäter oder die Positionen an, von denen aus der Abschuss erfolgte.
Ein wenig mehr Objektivität in der Berichterstattung wäre den Usancen Ihres Hauses durchaus angemessen.

Israel wird nie in Frieden leben können!
Das lassen allein schon die unversöhnliche Hamas und andere militante Bewegungen im Nahen Osten,die sich zur absoluten Vernichtung Israels verschworen haben und davon nicht lassen wollen,nicht zu !
Natürlich,auch Israel hat immer wieder Fehler gemacht;auch dort gibt es (wenn auch in geringerer Zahl) Fanatiker.Eigentlich müßten sich gerade diese mit "ihren islamischen Brüdern im Geiste" ja bestens verstehen,so sehr haben beide das gleiche Ziel,den jeweils anderen zu vernichten.
Dem amerikanischen Präsidenten mag ja vorgeworfen werden können,sich nicht genug um diesen Konflikt gekümmert zu haben;ihm mag vorgeworfen werden können,er wollte über den Irak Demokratie und Veränderungen mit der Brechstange in den Nahen Osten bringen statt mit Diplomatie.
Aber selbst der feinsinnigste,diplomatischste Präsident könnte dort keine Erfolge erzielen,und wenn er Tag und Nacht verhandeln würde.
Die militanten Araber werden Israel nie in Frieden leben lassen und deswegen werden auch nie Israelis und Palästinenser in Frieden nebeneinander leben .

Liest man den Bericht, koennte man glauben, dass Israel (wieder einmal) der Aggressor sei.
Nur die kleine Grafik am Rande zeigt, dass der Raketenbeschuss die eigentliche Ursache ist und sich hier ein Land gegen Angriffe wehrt. 90 Raketen innerhalb von 48 Std, 6415 Raketen insgesamt. Soll das einfach ignoriert und schoen weiterverhandelt werden?
Gaza wurde abgegeben und das Ergebnis ist Chaos und weiterer Raketenterror.
Aber daran ist wahrscheinlich auch wieder Israel schuld...

ich bedaure sehr die erneute Krise in Israel.
ich kann aber nicht verstehen, warum die Hamas immer wieder damit anfangt.
Warum fangt die Hamas nicht an Israel Israel sein zu lassen und kümmert sich um
"Ihren Gazastreifen"?