Olmert: Gibt es noch Gründe gegen den Krieg?

Israel

Nato-Soldaten in den Gazastreifen?

Israel schließt den Dialog über eine Waffenruhe mit der Hamas aus, ein offener Krieg rückt immer näher: Der israelische Ministerpräsident Olmert will in Berlin die Bundeskanzlerin Merkel anscheinend dafür gewinnen, möglicherweise auch Soldaten der Nato, zur Kontrolle und Beruhigung der Lage nach Gaza zu entsenden. Von Jörg Bremer, Jerusalem

Lesermeinungen zum Beitrag

12. Februar 2008 16:55

Bevor Israel Hilfe fordert

Achim Lürken (saint_has)

sollte man erst einmal Menschenrechte beachten. Nationen die foltern sollte man nicht unterstützen.

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12. Februar 2008 13:21

Die Waffenindustrie nach Guantanamo!

Herold Binsack (Devin08)

Welche Politik auch immer der Staat Israel oder die Palästinenser zu betreiben suchen,die einzig selbstständigen Akteure scheinen mir längst die internationale Waffenindustrie zu sein,und vor diesem Hintergrund ist es ein Kindermärchen,glauben zu wollen,dass die Hamas oder auch Hisbollah ausschließlich oder hauptsächlich von Iran oder Syrien aufgerüstet werden,auch wenn davon auszugehen ist,dass wichtige Sitze dieser Waffenindustrie in Syrien,bzw. natürlich auch im Iran sind.Aber die Großproduzenten aller Waffen auf dieser Welt haben dort bestenfalls ihre Zweigstelle (oder auch ihren Schlupfwinkel),angesiedelt sind sie wohl eher in den USA, in Frankreich, in Deutschland, in Russland und vielleicht auch in China.Und auch wenn das jetzt ein wenig zynisch klingen mag:aber wenn man den Kriegshelden,ähnlich den Sportlern auf dem Fußballfeld,ihres wahres (National-)Emblem auftragen würde – auf der Brust, oder auf dem Rücken,oder auch auf dem Helm -,dann wüsste man auch dort,wer der Hauptsponsor und damit der eigentliche Kriegsgewinner ist – gleich wie dieser jeweils ausgeht.Und wenn man diese Sponsoren alle zusammen in eine Art vergrößertes Guantanamo stecken würde – wegen mir in Gaza -,dann hätte nicht nur der Nahe Osten eine Chance.

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12. Februar 2008 10:55

Geschickte Verbündetenakquise

Gabor von Zoltan (Putinras)

Für Israel wären internationale Truppen natürlich ein Segen. WEIL deren Neutralität von den islamischen Extremisten sowieso niemals ernst genommen würde und sie als "Kreuzritter" oder im besten Fall (wenn es sich um msulimische Soldaten handelte) als Handlanger derselben gälten.
Die grundlegende Situation bliebe jedoch - auch nach einem neuerlichen Waffengang - unverändert dieselbe: Zusammengepferchte Palästinenser auf zu engem Raum, die sich den Realitäten nicht zu stellen vermögen (Erinnern wir uns nur daran, dass die Hisbollah den letzten kurzen Krieg, den sie mit Angriffen aus Zivilgebieten heraus zu verantworten hat und der Libanon um Jahre zurück warf, allen Ernstes als "Sieg" verkaufte!). Die Zerstörung Israels wird weiterhin das Hauptziel der Extremisten bleiben, die gewiss nicht zimperlich mit Soldaten egal welchen Landes umgehen werden, die ihnen dabei in die Quere kommen. Sobald die Nato oder die EU diese Gewalt am eigenen Leib erfährt, aber weiterhin mit der Aussichtslosigkeit konfrontiert ist ebenso verlässliche (!) wie einflussreiche Gesprächspartner zu finden, wird sie automatisch noch näher an Israels Position gedrängt (unabhängig davon ob die Staatsgründung Israels grundsätlich eine Schnapsidee war oder nicht).

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12. Februar 2008 10:21

Ich würde sofort als Soldat gehen!

Jonathan Geiss (john316)

Dieses Thema und diese Krise begleitet die Medien, solange ich lebe.
Ich wäre echt bereit mein Leben zu riskieren, um mir endlich mal ein eigenes Bild machen zu können.

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