Technikneuheit

Das elektronische Buch wagt einen neuen Versuch

Von Holger Schmidt

11. Oktober 2007 Das elektronische Buch lebt - zumindest auf der Frankfurter Buchmesse: Iliad heißt das Gerät, das ehemalige Philips-Techniker auf der Basis der sogenannten elektronischen Tinte entwickelt haben.

Mit 390 Gramm Gewicht, einem Akku für zehn Stunden Dauerbetrieb, einem berührungsempfindlichen Bildschirm in der Größe eines Taschenbuches und einem drahtlosem Internetanschluss vermeidet das Gerät die gröbsten Fehler seiner vielen, heute nur noch in den Technikmuseen zu findenden Vorgängermodelle.

Vielreisende als Kunden im Visier

Nur einen nicht: Das Gerät, das vom Buchgroßhändler Libri in Deutschland verkauft wird, kostet 650 Euro, inklusive eines Gutscheins über 100 Euro für Bücher in elektronischer Form. Entsprechend gering sind die Stückzahlen: „Seit Juli 2006 haben wir einige tausend Geräte verkauft.

Aber wir wissen: Den richtigen Preis für den Massenmarkt haben wir nicht“, sagte Gert-Jan van Doodewaard von iRex, dem niederländischen Unternehmen, das die Philips-Techniker gegründet haben. Daher hat iRex Manager und Vielreisende als Kunden im Visier, die beliebig viele Bücher auf den Iliad laden können.



Text: F.A.Z.
Bildmaterial: IRex

 
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