Sie unterstützen die Geschäftsleitung im operativen Tagesgeschäft, bei konzeptionellen Aufgaben und strategischen Fragestellungen, hatte in der Stellenausschreibung gestanden. Auch von Sonderaufgaben war die Rede gewesen. Doch die Chefin hatte davon ihre ganz eigenen Vorstellungen. Von Georg M. Oswald
Wer sich als Anlageberater selbständig machen will, muss hohe Qualitätsstandards erfüllen. Die Finanzmarktrichtlinien ziehen Grenzen, man braucht Berufserfahrung und Eigenkapital, Versicherungen sind erforderlich und ein guter Geschäftsplan. Von Holger Appel
Wer sich bildet, hat nicht nur finanzielle Vorteile: Forscher aus Kanada und Norwegen haben herausgefunden, dass auch Prestige, Gesundheit und eine gute Ehe mit einer guten Bildung zusammenhängen. Von Lisa Nienhaus
Sie sind, heißt es, unsichtbar. Sie verdienen auch danach. Aber es kommt niemand an ihnen vorbei. Die Rede ist von Hochschulsekretärinnen. In Frankfurt wird ihnen derzeit eine Ausstellung gewidmet.
Spezial Während die Banken in der Krise Tausende Arbeitsplätze abgebaut haben, kommt die Versicherungswirtschaft glimpflich davon. Zwar schreitet die Automatisierung auch hier voran. Aber das verhältnismäßig stabile Geschäft und der Fachkräftemangel bieten auch in Zukunft Chancen. Von Philipp Krohn
Viele Mittelständler plagen Schwierigkeiten mit ihrer Hausbank. Sind die eigenen Finanzchefs überfordert, sollen Interimsmanager das Unternehmen retten. Oft bleiben dafür nur wenige Tage. Von Christoph Hus
Die Parlamentarische Agrarstaatssekretärin Julia Klöckner soll als CDU-Spitzenkandidatin zur Landtagswahl 2011 in Rheinland-Pfalz Kurt Beck (SPD) herausfordern. CDU-Landeschef Baldauf erklärte am Dienstag seinen Verzicht. Klöckner ist eine frühere Weinkönigin und Verfechterin moderner Frauenpolitik. Ein Porträt. Von Sven Astheimer
Exakt 18 Prozent betrug einer Umfrage zufolge im Jahr 2007 der durchschnittliche Frauenanteil in Beraterkreisen. Das soll sich ändern, haben McKinsey, BCG, Roland Berger und andere Beratungsgesellschaften beschlossen - und machen nun eifrig Familienpolitik. Von Julia Löhr
Bundesbank und Bafin bilden ihren Nachwuchs an einer eigenen Fachhochschule im Westerwald aus. Dort gibt es ein Internat, und die Vorlesungen fangen im Morgengrauen an - das Studium in Hachenburg ist anders als anderswo. Von Sebastian Balzter
Ein britischer Ökonom sieht einen direkten Zusammenhang zwischen der steigenden Anzahl von Eigenheimbesitzern und zunehmender Arbeitslosigkeit. Die geringere Bereitschaft für einen Umzug verringert die Chancen auf eine neue Stelle.
Finanzkrise? War da was? Die Finanzbranche gilt immer noch als attraktiver Arbeitgeber, sie lockt mit Arbeitsplätzen in New York oder London und mit hohem Gehalt. Es gibt mehr Bewerber als Stellen. Doch langfristig könnte sich das ändern. Von Holger Appel, Julia Löhr und Holger Paul
Wer den Arbeitgeber wechselt, bekommt bis zu 20 Prozent mehr Gehalt. Das freut die Mutigen. Den Rest der Belegschaft kann es jedoch frustrieren. Von Julia Löhr
Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr, heißt es oft. Doch das Vorurteil trügt: Lernen Erwachsene eine neue Sprache, haben sie gegenüber Jüngeren viele Vorteile. Vorausgesetzt, sie trauen es sich zu. Von Deike Uhtenwoldt
Am Montagmorgen öffnete Bunk seinen Terminkalender im PC. Seit der Installation der neuen Software war dies ein spannender Moment. Denn nun konnte man nicht nur sich selbst, sondern auch den Kollegen Termine direkt in deren Terminkalender schreiben. Von Georg M. Oswald
Globalisierung war gestern. Heute bleiben die Studenten lieber zu Hause: Die Dauer ihrer Auslandsaufenthalte sinkt, seit es Bachelor-Studiengänge gibt. Von Sebastian Balzter
Frauen verdienen in Deutschland fast ein Viertel weniger als ihre männlichen Kollegen. Allerdings klafft die Schere in Ostdeutschland weit weniger stark auseinander als in den alten Bundesländern.
Gleichstellungsexperten haben festgestellt, dass Bewerber auf eine freie Stelle oft schon bei der Vorauswahl scheitern, weil den Unternehmen Name, Adresse oder Geschlecht suspekt sind. Deshalb experimentiert Frankreich nun in sechs Départements mit anonymisierten Bewerbungsunterlagen. Von Christian Schubert
Nach Norwegen schicken sich die Niederlande und Belgien an, Regeln für den Anteil von Frauen auf wirtschaftlichen Spitzenpositionen zu erlassen. Und wie sieht es in Deutschland aus? Von Michael Stabenow und Jürgen Dunsch