Die Höhe der Vergütung wird auch durch den Standort des Unternehmens beeinflusst. Zu diesem Ergebnis kommt die Managementberatung Kienbaum. Während ein Ingenieur in einer Führungsposition in Düsseldorf durchschnittlich 106.000 Euro erhält, verdient sein Kollege aus Hannover nur 91.000 Euro.
Wer in einer Wirtschaftskrise arbeitslos wird, bekommt die finanziellen Folgen noch Jahrzehnte später zu spüren. Diese Ergebnisse gehen aus Langzeitstudien zu Deutschland und den Vereinigten Staaten hervor, die der F.A.Z. vorliegen. Von Corinna Budras und Sven Astheimer
Einmal jährlich stieg Bruns aus den lichten Höhen der Geschäftsführung hinab in die Tiefen der Produktion und tat sich mit Männern zusammen, von denen er ansonsten höchstens die Personalakte zu Gesicht bekam. Bruns lief mit ihnen, die im Schnitt zwanzig Jahre jünger waren, in der Betriebsfußballmannschaft auf. Von Georg M. Oswald
Wer sich gerade frisch immatrikuliert hat, konnte aus Tausenden von Fächern frei wählen. Theoretisch. In der Praxis aber kommen nur wenige gegen ihre Gene, soziale und regionale Prägung an. Von Anna Loll
Die tariflichen Monats- und Stundenverdienste sind zwischen Juli 2008 und Juli 2009 um 3 Prozent gestiegen. Weil im gleichen Zeitraum die Lebenshaltungskosten um 0,5 Prozent sanken, stand den Arbeitnehmern real mehr Geld zur Verfügung. Vielen allerdings nur auf dem Papier. Von Henrike Roßbach
Mit Praktikern aus den Unternehmen kann der Lehrermangel nicht grundsätzlich bekämpft werden. Doch können sie helfen, Lücken zu schließen. Zum Beispiel in Berlin: Dort erklären Banker den Schülern, wie der Dax funktioniert und wofür Bulle und Bär stehen. Von Lisa Becker
Zwar ist der Streit über die Entlohnung angehender Ärzte im Praktischen Jahr kein neuer Konflikt. Doch es sieht so aus als könnte die Bezahlung der PJler künftig steigen: Die Bundesärztekammer hält eine Vergütung in Höhe eines Referendariatsgehalts für angemessen. Von Christina Hucklenbroich
Wer seinen Arbeitsplatz verliert, hat nicht nur finanzielle Sorgen. Drei Betroffene berichten, wie es sich anfühlt, nicht mehr gebraucht zu werden. Wie ertragen sie das Mitleid der Nachbarn? Wie erklären sie ihre Lage ihren Kindern? Wie gehen sie damit um, nicht zu wissen, wie es weitergehen soll? Von Isa Hoffinger
Die Kellner lächeln nicht, die Züge sind langsam, die Museen schließen zu früh, die Burgführer langweilen die Besucher zu Tode - so listet der Prague Monitor die Sünden der Stadt auf. Und so verwundert wenig, was den Expats der Stadt zunehmend auffällt: Es kommen viele Besucher. Aber niemand kommt zweimal. Von Karl-Peter Schwarz
Wenn Arbeitnehmer fristlos gekündigt werden, weil sie vier Maultaschen geklaut oder ihr Handy im Büro aufgeladen haben, sorgt das immer wieder für Empörung. Sind das alles Nichtigkeiten oder ist es der große Vertrauensbruch? Juristen denken inzwischen über eine Geringfügigkeitsgrenze nach. Von Corinna Budras
Dass Erstsemester in Notquartieren unterkommen, hat in vielen Studentenstädten schon Tradition. Vor allem im Westen ist der Wohnraum knapp - im Osten dagegen steht viel leer. Von Pia Volk
Er hat eine der größten Supermarktketten in Afrika aufgebaut. Mit 78 Jahren kündigte Raymond Ackerman jetzt den Rückzug aus dem Konzern an. Zur Ruhe setzt er sich damit aber noch lange nicht. Von Claudia Bröll
Dass ein paar Maultaschen für eine Kündigung genügen, hat viele Gemüter erregt. Wenn aber sogar die Gewerkschaften emotionalisieren, statt rational zu analysieren, fallen sie damit ihren eigenen Arbeitsrichtern in den Rücken. Von Volker Rieble