Außendienst und Vertrieb: Gestatten: Verkäufer

Spezial Alle wollen ins Marketing, kaum einer in den Vertrieb. Vertreter werden belächelt. Kaum jemand will diesen Beruf ergreifen, schwingt dabei doch immer das Bild einer Nervensäge mit, die an fremden Türen klingelt und den Bewohnern Produkte aufdrängt. Zu Unrecht, sagen Personalfachleute. Von Julia Löhr

Wer steht vorn? Normalerweise bestimmen Ausschreibungen, wer eine Professorenstelle bekommt

An deutschen Universitäten werden Professorenstellen, die neu zu besetzen sind, öffentlich ausgeschrieben. Niedersachsen will sein Hochschulgesetz nun ändern: Der Entwurf läuft auf ein Diktat der Hochschulleitungen hinaus. Von Jürgen Kaube

Vergütung: Kaum Gehaltssteigerungen, mehr Entlassungen

Trotz des einsetzenden wirtschaftlichen Aufschwungs zeigen sich neuen Studien zufolge in Europa die Nachwehen der Krise deutlich: Die Gehälter werden nur moderat steigen, am Personal wird gespart, so die Prognose. Selbst die Manager gucken zum Teil in die Röhre.

Kolumne: „Lasst mir Anschi aus dem Spiel!“

Sofort nach der Rückkehr vom Jahresmeeting griff Claudia Pitz, Chief Creative Officer, genannt Claudi, zum Telefon und rief Angela Pütz, genannt Anschi, an. „. . . Mensch, es war wirklich schade, dass du nicht mitkommen konntest“, sagte sie - und begann, ihr Gewissen zu beruhigen. Von Georg M. Oswald

Beliebte Arbeitsbienen: Wer ständig für Kollegen einspringt, wird selten befördert. Dann könnten die anderen ja nichts mehr bei ihm abladen

Wer sich im Beruf nicht ausnutzen lassen will, kann Bitten auch mal mit einem klaren „Nein“ ausschlagen - wenn er gute Gründe dafür hat. Doch wie genau geht das am besten? Und was geschieht mit denen, die niemals „Nein“ sagen? Von Josefine Janert

Betriebsräte wurden vom Staat gezielt zur Ausspähung der Unternehmen eingesetzt

Rechtswidrige Zustände hinzunehmen ist das eine. Sie zu fördern hat eine andere Qualität. Ebendies aber hat die Mainzer Landesregierung getan: Sie errichtete und finanzierte ein „betriebsrätliches Schnellinformationssystem“ - ohne Rücksicht auf den Datenschutz der Arbeitgeber. Von Volker Rieble

KIT: Badische Revolution

In Karlsruhe steht Deutschlands größte Lehr- und Forschungseinrichtung für Technik und Naturwissenschaft. Ganz bewusst nimmt das neue KIT den Vergleich mit dem berühmten MIT in den Vereinigten Staaten auf. Von Sebastian Balzter

Unternehmensführung: Ohne Chef geht's auch

Viele Chefs halten sich für unersetzlich. Dabei gibt es auch Unternehmen, in denen die Mitarbeiter alles gemeinsam entscheiden - mit Erfolg. Allerdings funktioniert es in den seltensten Fällen, den Vorstandsvorsitzenden kurzerhand abzuschaffen und einfach weiterzumachen wie bisher. Von Friederike Haupt

Gekauft?

Die Universität Hannover will Titelhändlern das Handwerk legen. Dafür bekommt sie Rückenwind von der Justiz - und wird zum Vorbild für andere Hochschulen. Von Joachim Jahn

Wer während der Babypause Elterngeld bekommt, kann sich freuen: Boni führen zu einer Erhöhung

Boni, Umsatzbeteiligungen oder Prämien, die mehrfach im Jahr ausgeschüttet werden, müssen in die Berechnung des Elterngeldes einfließen. Das hat das Bundessozialgericht entschieden.

Börsenchefin statt Landwirtin: Christine Bortenlänger

Während der Banklehre wird sie schwanger und macht dann mit Kind Karriere. Heute leitet Christine Bortenlänger die Münchner Börse und kämpft um den Finanzplatz. Von Henning Peitsmeier

Uni-Merchandising: Werbeträger mit beschränkter Wirkung

Das Logo ihrer Uni wollen in Deutschland nur wenige Studenten auf der Brust tragen. Die Hochschulen setzen trotzdem unverdrossen auf Merchandising - und hoffen auf amerikanische Verhältnisse. Von Florian Vollmers

Weniger Wochenstunden für Englisch, Französisch oder Latein

Die verkürzte Gymnasialzeit hat in einigen Ländern nicht nur die Stundenpläne der Schüler und Lehrer beschwert. Es hat auch den Unterricht in Englisch, Französisch oder Latein in einem Ausmaß beschnitten, dass an der Sinnhaftigkeit gezweifelt werden kann. Von Heike Schmoll

Kolumne: Ertrunken im Datenwust

Hätte er damals, als es um die Kosiek-Sache ging, bloß nichts gesagt, dachte Mück heute. In einem Meeting hatte er sich durch einen Lösungsvorschlag hervorgetan, der von den anderen sofort als vielversprechend aufgegriffen wurde. Doch schon bald erschien ihm die Sache in einem ganz anderen Licht. Von Georg M. Oswald

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