In Frankreich zu wohnen und seinen Anspruch auf deutsches Kindergeld nachzuweisen ist eine echte Herkulesaufgabe. Da helfen weder nette Briefe noch Wutausbrüche beim Behördengang. Von Christian Schubert
Erstmals haben die europäischen Bildungsminister die Probleme bei der Einführung der Bologna-Studiengänge benannt. Offensichtlich sei die Implementierung noch längst nicht gelungen. Studenten und Hochschullehrer müssten vermehrt einbezogen werden. Von Heike Schmoll, Berlin
Kerr, Kraus und Klotz gehörten zu den führenden Köpfen in den Entwicklungsabteilungen dreier konkurrierender Unternehmen. Als klar war, dass Kerr den diesjährigen Innovationspreis der Branche erhalten würde, glaubte Kraus an Interessenverquickungen und Klotz an Schmiergeldzahlungen. Von Georg M. Oswald
Die Atomindustrie hat ein Imageproblem. Viele junge Ingenieure und Physiker wollen lieber anderswo arbeiten - trotz der guten Einstiegsmöglichkeiten. Die Schuld schieben die Personaler auf die Antiatomlobby und die politische Stimmung. Von Nadine Bös
Jedes dritte Unternehmen in Deutschland wird in diesem Jahr die Anzahl seiner Mitarbeiter reduzieren, obwohl fast die Hälfte der Firmen für 2010 eine positive Geschäftsentwicklung erwartet. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie des Beratungsunternehmens Kienbaum.
Nicht nur Männer knüpfen Seilschaften. Auch Frauen vernetzen sich - etwa in Damenverbindungen während des Studiums. Die Kontakte halten oft ein Leben lang. Von Uta Jungmann
Wenn ein Priester sich in eine Frau verliebt, hat er die Wahl: die Beziehung geheim halten - oder arbeitslos werden. Das Priesteramt zu verlieren ist ein Karriereknick der besonderen Art. Denn trotz akademischer Ausbildung haben Priester keine Arbeitslosenversicherung - und keine Erfahrung in der Berufswelt. Von Nadine Bös
Lernen von den Entwicklungsländern: Existenzgründer und Kleinunternehmen können ab Juni Mikrokredite von der Europäischen Union in Höhe von bis zu 25.000 Euro erhalten. Bislang waren derartige Modelle eher in Ländern wie Indien oder Bangladesch oder auch in Afrika üblich.
Kaum ein Mitarbeiter scheidet aus einem Unternehmen, ohne an seinem letzten Arbeitstag eine Abschiedsmail an den Verteiler Alle zu schicken. Oft gleicht die Nachricht einer Generalabrechnung. Mit ungeahnten Folgen. Von Michael Müller
Sein Welterfolg kam mit Suzanne Vega: Karlheinz Brandenburg gilt als Erfinder des MP3-Formats. Doch diesen Titel lehnt er ab und arbeitet schon an noch größeren Tönen. Von Stephan Finsterbusch
Auf vier Stellen im Verkauf kommt in den Unternehmen eine im Marketing. In der Studentenstatistik ist das Verhältnis umgekehrt. Warum unterschätzt die BWL den Vertrieb? Ein Interview mit Peter Winkelmann, Professor für Marketing und Vertrieb an der Hochschule Landshut.
Spezial Sie gehen von Tür zu Tür und versuchen, fremden Menschen Staubsauger, Plastikschüsseln oder Cremes zu verkaufen. Ihr Beruf lebt - trotz des angestaubten Images. Fünf Vertreter, fünf Produkte. Von Nadine Bös
Drei Stellen als Sportreporter sind ausgeschrieben, eine unbefristet, eine befristet, eine frei, doch die Schar der Bewerber ist groß. Fitt, Fesch und Flink starten aus der ersten Reihe, dahinter das Feld der Verfolger, unter ihnen auch Rott, der Routinier. Von jetzt an ist es ein Kampf gegen die Uhr. Von Georg M. Oswald
Überzeugt sein, zuhören, sich begeistern - es gibt ein paar einfache Regeln, an die sich Verkäufer halten sollten. Beruf und Chance hat die zehn wichtigsten Ratschläge der Vertriebstrainer zusammengefasst. Von Friederike Haupt