Viele überdurchschnittlich intelligente Kinder bringen schlechte Noten nach Hause. Denn wer in der Schule unterfordert wird, schaltet ab - oder wird zum Klassenclown. Hochbegabte brauchen deshalb eine besonders gute Förderung. Von Lisa Becker
Jeder sechste Lehramtsstudent, so hat der Potsdamer Psychologe Uwe Saarschmidt herausgefunden, sei für seinen angepeilten Beruf ungeeignet. Doch wie lassen sich gute Studenten für das Lehramt gewinnen? Die Hochschulen setzen auf neue Strukturen und Eignungstests.
Mehr und mehr Professoren beteiligen sich an einer ganz besonderen Art von Studentenparty: In der so genannten Night of the Profs stellen sich Hochschullehrer für ihre Studenten an den Plattenteller. Das soll gut für die Kommunikation sein. Ein bisschen Uni-Marketing ist auch dabei. Von Nadine Bös
Flachs nahm sich vor, die Ruhe zu bewahren. Jedes Unternehmen konnte einmal in die Schlagzeilen geraten, das war an sich ja noch nichts Verwerfliches. Stillschweigen, lautete nun die Parole des Unternehmens. Doch wie man Stillschweigen bewahren sollte - das blieb leider jedem selbst überlassen. Von Georg M. Oswald
Kluge Köpfe sind die entscheidende Ressource der deutschen Wirtschaft. Es darf nicht sein, dass sich begabte junge Leute ein akademisches Studium versagen, weil ihnen das Geld dazu fehlt. Der Stipendienplan der Koalition ist ehrgeizig, er könnte die Förderung der Begabten revolutionieren. Von Philip Plickert
Einer der Höhepunkte im Kalender der Washingtoner Feierlichkeiten ist zweifellos das Fest, das die Deutsche Botschaft einmal im Jahr ausrichtet. Diesmal stand die Party ganz im Zeichen des VW-Konzerns. Von Claus Tigges
Macht Musik schlau? Hängt der Aufstieg vom Geburtsdatum ab? Es gibt viele Faktoren, die angeblich Einfluss auf die Karriere haben. Doch nicht an jedem Mythos ist etwas dran. Von Sebastian Balzter und Julia Löhr
Mitbestimmung wird von ihren Agenten gern als Demokratie gefeiert. Doch hinter der repräsentativen Betriebsdemokratie steht eine überholte Ideologie: Dass nämlich der einzelne Arbeitnehmer intellektuell nicht in der Lage sei, eigene Interessen zu erkennen und zu vertreten. Von Volker Rieble
Sie hat es trotz einiger Widerstände an die Spitze der evangelischen Kirche geschafft. Ihr offener Umgang mit Scheidung und Krankheit hat die Popularität von Margot Käßmann noch erhöht. Von Reinhard Bingener
In der Krise wird viel darüber getuschelt, dass opulente Weihnachtsfeiern gerade in der Finanzbranche unangemessen erscheinen. Doch können Unternehmen die gewohnten Feiern einfach streichen? Eine neue Umfrage zeigt jetzt: Viele Beschäftigte im Finanzwesen hätten gar nichts dagegen.
Der Chef einer Ausbildungswerkstatt des Bundes war vor das Bundesarbeitsgericht gezogen, weil er weniger verdiente als die ihm unterstellten Ausbilder. Doch ohne Erfolg: Durch die Tarifautonomie sei ein geringerer Verdienst des Vorgesetzten durchaus in Ordnung, urteilten die Richter.
Schon während seiner aktiven Zeit war Selb unersetzlich gewesen. Seine Unersetzlichkeit war so offensichtlich gewesen, dass er sämtliche Überstundenrekorde brach. Und dieses Gefühl, gebraucht zu werden, wurde durch seinen Ruhestand nicht im geringsten gelindert. Von Georg M. Oswald
Schulleiter schlagen ihre besten Abiturienten vor, Professoren die Studenten, von denen sie sich am meisten versprechen - so war es bislang bei der Studienstiftung des deutschen Volkes. Jetzt kommt die Kehrtwende: Die Stiftung führt die Selbstbewerbung ein. Von Patrick Bahners
Die rund 350 Betriebe der Metall- und Elektroindustrie im Ruhrgebiet gehen neue Wege, um die Beschäftigung ihrer Mitarbeiter abzusichern. Ab sofort können sie ihre Fachkräfte untereinander austauschen oder gegenseitig ausleihen. Von Brigitte Koch