Im Prozess zum Transrapid-Unglück vor dem Osnabrücker Landgericht hat der als Zeuge geladene Betriebsleiter Klaus-Peter S. die Aussage verweigert. Weil vieles falsch verstanden werden könnte, wolle er lieber schweigen.
Wie lange lassen sich die Burmesen das gefallen? Erst warnt das Militärregime die Bevölkerung nur ungenügend vor dem nahenden Wirbelsturm Nargis. Jetzt behindern die Generäle auch noch die Hilfsaktionen und lassen ausländische Helfer nicht einreisen. Beobachter schließen einen Aufstand nicht mehr aus.
Ungeachtet des verheerenden Zyklons will das Militärregime in Burma an dem Verfassungsreferendum festhalten. Dies soll dem Machterhalt der Generäle dienen. So verhöhnen sie die Opfer des Wirbelsturms. Die Weltgemeinschaft sollte das der Junta nicht durchgehen lassen. Von Peter Sturm
Burmas Militärregime lässt Helfer noch immer nur zögerlich in das vom Zyklon Nargis verwüstete Land. Die Unterstützung für die notleidende Bevölkerung bleibt nach Informationen von Hilfsorganisationen unzureichend. Die Exilregierung befürchtet, dass die Zahl der Opfer auf 100.000 steigen könnte.
Bildergalerie Burmas Militärregierung hat die Bevölkerung trotz ausdrücklicher Alarmhinweise aus Indien nicht vor dem Wirbelsturm Nargis gewarnt und verhindert internationale Hilfe. Tage nach dem Sturm warten Fachleute noch immer auf eine Einreisegenehmigung. Nahrungsmittel und Trinkwasser werden knapp.
In Burma steigen die Opferzahlen von Stunde zu Stunde. Nach offiziellen Angaben sind durch den verheerenden Wirbelsturm Nargis mehr als 22.000 Menschen ums Leben gekommen. 41.000 Menschen werden vermisst. Kritiker werfen der Militärjunta vor, die Bevölkerung nicht rechtzeitig informiert zu haben.
Der Taifun Nargis, der am Wochenende über Burma hinwegfegte, zählt zu den tödlichsten Stürmen auf der Welt seit rund 20 Jahren. In diesem Zeitraum gab es acht Stürme katastrophalen Ausmaßes.
Am 22. September 2006 prallte ein Transrapid mit 170 Kilometern in der Stunde auf einen Werkstattwagen, der auf der Zugstrecke vergessen worden war. Dreiundzwanzig Menschen starben, elf wurden zum Teil schwer verletzt. Im Prozess gegen zwei leitende Mitarbeiter der Teststrecke werden aber nur milde Strafen erwartet.
Bildergalerie Die Vereinten Nationen bereiten erste Hilfsmaßnahmen für Burma vor. Das Auswärtige Amt in Berlin stellt deutschen Organisationen 500.000 Euro für humanitäre Hilfe zur Verfügung.
Sie sprangen aus dem ersten, zweiten und sogar dem dritten Stock, um den lodernden Flammen zu entkommen: Durch den Brand eines Hauses wurden in Neu-Ulm zwanzig Menschen verletzt. Die Brandursache ist noch unklar.
Bild für Bild Neuntausend Jahre war er ruhig, jetzt schlägt er eine ganze Stadt in die Flucht: Der Ausbruch des Vulkans Chaitén sorgt im Süden Chiles für Unruhe. Bislang kommt nur Rauch aus seinem Inneren. Doch es könnten bald Lavaströme folgen.
Vier Touristen aus Zeitz in Sachsen-Anhalt sind bei einem Bootsunglück in Norwegen ums Leben gekommen. Ihre Leichname wurden entdeckt, nachdem ihr gemietetes Fischerboot bei einem Angelausflug nördlich der Stadt Trondheim gekentert war.
Fataler Herdentrieb: In Thüringen haben sich 27 Rinder auf ein Bahngleis verirrt - und wurden von einem Regionalexpress regelrecht umgesäbelt. Unterdessen wird der bei Fulda mit einer Schafherde zusammengeprallte ICE aus dem Tunnel geborgen. Das erweist sich als aufwendig. Von Claus Peter Müller
Drei Tage nach dem ICE-Unglück versucht die Staatsanwaltschaft auch den internen Betriebsablauf der Bahn vor dem Unfall zu rekonstruieren. Sie bestätigte, dass vorher schon ein anderer ICE auf der Strecke mit einem Schaf kollidiert sei. Hätte sie abgesperrt werden müssen?