Schäden nach dem Erdbeben in Chile

Chile ist wieder von einem heftigen Nachbeben erschüttert worden. Der Erdstoß hatte die Stärke 6,7 und ereignete sich am Montagabend vor der pazifischen Küste etwa 70 Kilometer nordwestlich von Concepción. Ein Tsunami wurde nicht erwartet.

Zahlreiche Menschen rannten nach dem Nachbeben auf die Straße

Heftige Nachbeben hatten die Amtsübernahme des neuen chilenischen Präsidenten Sebastián Piñera verzögert. Offenbar gab es jedoch keine größeren Schäden in der Bebenregion. Piñera leitete unmittelbar nach dem Staatsakt ein Sofortprogramm ein.

Außenminister Westerwelle überreicht Hilfsgüter an seinen chilenischen Amtskollegen, Fernández (Mitte links)

Außenminister Westerwelle hat Hilfsgüter für die Erdbebenopfer mit der Regierungsmaschine nach Chile gebracht. Zusätzlich versprach er eine Finanzhilfe von insgesamt 630.000 Euro. Nach seinem dreistündigen Aufenthalt reiste Westerwelle weiter nach Argentinien. Von Josef Oehrlein, Buenos Aires

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Das Erdbeben und der Tsunami kosteten weniger Menschen das Leben, als zunächst von der Regierung angegeben: Fast 300 Vermisste wurden irrtümlich als Tote registriert. Die Regierung ordnete ab Sonntag eine dreitägige Staatstrauer an.

Überall Spuren der Verwüstung, eingestürzte Häuser, rauchende Trümmer

Das Erdbeben, die Plündereien und die Notlage, in die die Stadt geraten ist, haben aus Concepción eine Bühne für absurdes Theater gemacht. Die erste Lieferung von Trinkwasser hat nun einen Hoffnungsschimmer in den zerstörten Ort gebracht. Von Josef Oehrlein, Concepción

Nach dem Hauptbeben kam es immer wieder zu starken Nachbeben, elf wurden allein seit Dienstagnacht gemessenPräsidentin Bachelet schickt weitere 7000 Soldaten in die KatastrophenregionDer Ausnahmezustand gilt zunächst für 30 TageEinen Kilometer hat die Tsunamiwelle nach dem Erdbeben dieses Boot ins Land befördert

Bildergalerie In der Erdbebenregion in Chile hat sich die Sicherheitslage nach den Plünderungen etwas beruhigt. Inzwischen sind auf dem beschädigten Flughafen von Santiago de Chile erste Hilfslieferungen aus Peru und Argentinien angekommen.

Soldaten und Dorfbewohner - hilflos auf den Erdmassen

Bei einem Erdrutsch im Osten Ugandas sind mindestens 80 Menschen ums Leben gekommen. Hunderte Menschen wurden zudem am Dienstag noch vermisst. Die Regierung geht davon aus, dass sich bis zu 300 Verschüttete unter den Erdmassen befinden.

Das Erdbeben in Chile hat die Tage kürzer gemacht

Durch das Erdbeben in Chile, das eine Magnitude von 8,8 hatte, sind die Tage auf der Erde um 1,26 Mikrosekunden kürzer geworden. Warum das so ist, erklärt Günter Paul.

60 Tote in Westeuropa: Aufräumen nach „Xynthia“Unkonventionelle Sicherung durch die PolizeiIn Nordrhein-Westfalen wurde der Zugverkehr eingestelltKomplett gesperrt: die Autobahn 3 am Frankfurter Flughafen

Bildergalerie 60 Tote in Westeuropa und Schäden in Millionenhöhe - die Bilanz nach dem Orkantief „Xynthia“ fällt verheerend aus. Allein in Deutschland hat der schwerste Sturm der vergangenen zehn Jahre sieben Menschen in den Tod gerissen.

Viele Menschen verbringen aus Angst vor weiteren Nachbeben die Nächte im Freien

Nach dem schweren Erdbeben in Chile hat die Regierung die Zahl der registrierten Todesopfer inzwischen mit 711 angegeben. Der Ausnahmezustand wurde verhängt. In Concepción und anderen Städten kam es zu schweren Plünderungen.

Plattentektonik vor Chile: Das Beben kam nicht unerwartet

Das schwerste Erdbeben auf dem Globus seit mehr als fünf Jahren kam nicht von ungefähr. Denn gerade für Chile haben Verschiebungen der Platten vor der südamerikanischen Küste immer besonders schwere seismische Folgen. Von Horst Rademacher, Mexiko-Stadt

Diese Straße in der Nähe von Santiago stürzte einTsunami-Warnung für den PazifikSchweres Erdbeben: Über 200 Tote in Chile - Evakuierung auf HawaiiIn der Innenstadt von Santiago

Bildergalerie Ein Erdbeben der Stärke 8,8 hat Chile erschüttert und über 200 Menschen das Leben gekostet. Hunderte werden noch unter den Trümmern vermutet. Präsidentin Bachelet rief den Katastrophenzustand aus. Auf Hawaii wurden aus Angst vor einem Tsunami die tiefergelegenen Küstengebiete evakuiert.

Barrieren sollen verhindern, dass das Öl die Adria erreicht

Obwohl kaum noch Öl aus dem schwer betroffenen Fluss Lambro in den Po fließt, bleibt es ein Wettlauf gegen die Zeit. Die Ölmassen, die nicht mit Barrieren abgefangen werden können, drohen am Sonntag die Adria zu erreichen.

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Gute Nachrichten aus Madeira: 19 von 32 Personen, die nach den schweren Unwettern am Wochenende als vermisst gemeldet worden waren, sind wohlauf. Das Schicksal 13 weiterer Menschen ist allerdings weiter ungeklärt. Womöglich wurden sie ins Meer gerissen.

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