ICE-Unglück bei Fulda

Die Staatsanwaltschaft ermittelt

Drei Tage nach dem ICE-Unglück versucht die Staatsanwaltschaft auch den internen Betriebsablauf der Bahn vor dem Unfall zu rekonstruieren. Sie bestätigte, dass vorher schon ein anderer ICE auf der Strecke mit einem Schaf kollidiert sei. Hätte sie abgesperrt werden müssen?

Lesermeinungen zum Beitrag

29. April 2008 15:26

Aber Schuld ist natürlich der Schäfer!

Kurt Noll (krn)

Warum dürfen Flugzeuge, wenn eine Mindestsichtweite unterschritten wird, nicht landen oder starten obwohl dies technisch ohne weiteres möglich wäre? Richtig, weil sich unter Umständen ein Hindernis auf der Rollbahn befinden könnte (auch wenn die Wahrscheinlichkeit äußerst klein ist). Und was sieht ein Lokführer, wenn der Zug mit 250 km/h in den Tunnel einfährt? Nichts, absolut nichts. Sichtweite Null! Die Bahn rast - mit tiefen Gottvertrauen, daß nichts auf den Schienen steht oder liegt - mit 250 Sachen in ein schwarzes Loch.

ABER SCHULD IST NATÜRLICH DER SCHÄFER !

Wenn man auf wirksame Technik, die dem Lokführer rechtzeitig Hindernisse auf den Schienen anzeigen könnte und gleichzeitig auf eine Zaunsicherung der Trassen verzichtet und trotzdem durch die Gegend rast, ist das keine grobe Fahrlässigkeit mehr, sondern kriminell.

ABER SCHULD IST NATÜRLICH DER SCHÄFER !

Irgendwie hat man bei der Bahn noch nicht begriffen, daß es bei Zügen die mit 200 bis 300 km/h durch die Gegend brausen, andere Sicherheitsmaßnahmen braucht, als bei den Dampfloks der 50iger Jahre. Warum auch ..........

SCHULD IST NATÜRLICH DER SCHÄFER !

Diese Lesermeinung bewerten Belanglos Lesenswert
1 - 1 von 1 Lesermeinungen
Suche in Beitrag Lesername oder Login
Datum bis
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche