Bahnunglück

ICE rast in Schafherde - zahlreiche Verletzte

Bildergalerie Vor dem Landrückentunnel bei Fulda ist ein ICE mit 170 Insassen entgleist. Der Zug war in eine Schafherde gerast, die vor dem Tunnelportal auf den Gleisen stand. 23 Menschen wurden verletzt. Die Aufräumarbeiten werden mehrere Tage lang dauern.

Lesermeinungen zum Beitrag

28. April 2008 02:08

Trotzdem- das wäre mit dem Transrapid nicht passiert!

Michael Menzel (Galenos)


Und zur Information meines Kritikers:

* Im Jahr 2004 wurden in der EU insgesamt 9309 Eisenbahnunfälle gemeldet. Ein großer Teil der Unfälle betraf in Bewegung befindliche Eisenbahnfahrzeuge (30% aller Unfälle) oder geschah an Bahnübergängen (19%).
* 2004 wurden in der EU 3441 Personen getötet oder schwer verletzt;
33% davon waren Fahrgäste oder Bedienstete.
* Bei der Mehrzahl der Todesopfer bei Eisenbahnunfällen handelte es sich jedoch nicht um Zugfahrgäste. Von den 1483 im Jahr 2004 getöteten Personen waren "nur 84" Fahrgäste.

Und JEDES Jahr werden weitere 3000 Menschen an dieser primitiven 150 Jahre alten Technik - Rad auf Schiene - sterben. Die Selbstmörder nicht mitgezählt. Das Prinzip, ist bei den wahnsinnigen Geschwindigkeiten um 300 km/h physikalisch nicht sicher beherrschbar.

Und Eschede hat das bewiesen.

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27. April 2008 16:00

@Michael Menzel

Ralph Pringsheim (rpringsheim)

Naja, den Kommentar von Herrn M. Menzel kann man ja wohl nicht wirklich ernstnehmen. Wenn schon die Eisenbahn ein primitives Verkehrsmittel sein soll, wie sieht es dann erst mit des Deutschen liebstem Verkehrsmittel aus: dem Automobil...? Und dass der Transrapid auf seiner Teststrecke im Emsland ohne jegliches Zugsicherungssystem unterwegs war, soll dann wahrscheinlich fortschrittlich sein? :-)

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27. April 2008 14:29

Glück im Unglück

Michael Schueller (Sch-Bln)

Da hat die Deutsche Bahn ja noch mal Glück gehabt.
Wäre der Unfall nicht im Tunnel geschehen sondern auf freier Strecke, dann hätte die Entgleisung des ICE sicherlich zu einem zweiten Eschede geführt. Nur der Tunnel hat wohl das querstellen des ersten Wagens verhindert.
Nun muß sich die Bahn die Frage gefallen lassen, wie es erneut zu derartigen Zwischenfällen kommen konnte. Hat sie denn nicht aus früheren Vorfällen gelernt ? Gab es nicht schon einmal einen Vorfall bei dem ein Traktor auf die Schienen stürzte ? Warum wurden aus diesem Vorfall keine Konsequenzen gezogen ?
Die ICE Strecken gehören eingezäunt (wie es beim TGV in Frankreich der Fall ist), oder es gehört ein Streckensicherungssystem installiert, das die "Profilfreiheit" prüft und somit gewährleistet.
Im Falle der bei diesem Vorfall geschädigten würde ich eine Klage gegen die Bahn wegen Unterlassung prüfen. Denn wie gesagt, es war nicht der erste Vorfall dieser Art.

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27. April 2008 13:46

Seltsam

Irene Henning (Ganzweitvorn)

Seltsam, der Transrapid fand den langsamen Tod, weil unserere alte, laute Räderbahn so billig und so sicher ist. Und 200 km/h sind schließlich "Schneckentempo".

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27. April 2008 10:15

Schafe können einen ICE entgleisen lassen?

Michael Meier (never1)

..ich hätte gedacht, die fliegen dem Triebwagen inso einem Falle links und rechts um die "Ohren" Problematisch sicher das Auftreten in der Herde, dann wird eine kritische Masse erreicht sein.

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27. April 2008 10:00

Mit dem Transrapid wäre das nicht passiert!

Michael Menzel (Galenos)


Und es werden noch hunderte oder tausende Menschen an diesem primitiven Schienensystem sterben. Ob Im Zug oder an Bahnübergängen. Je verrückter die Geschwindigkeiten mit diesem labilen, alten System, desto furchtbarer die Folgen bei einer kleinen Ursache. Die ICE's und und TGV's sind eine technische Sackgasse und letzten Endes physikalisch unbeherrschbar und deren prinzipiell unzureichende Sicherheitsmöglichkeiten unbezahlbar.

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