China

24 Verschüttete nach Erdrutsch

11. Mai 2005 Im Norden Chinas sind 24 Einwohner des Bauerndorfes Qiaonan bei einem Erdrutsch von Schlammmassen begraben worden. Dabei wurden mindestens elf als Wohnstätten genutzte Höhlen von rund 650.000 Kubikmeter Erdreich verschüttet.

Wie die Nachrichtenagentur Xinhua am Mittwoch meldete, ist das Schicksal der zwölf Frauen und zwölf Männer unbekannt. Die Schlammmassen erstreckten sich über ein 250 Metern langes Gebiet und seien 80 Meter tief. Nach Ansicht von Experten handele es sich um ein „natürliches geologisches Desaster". 16 Dorfbewohner in der Provinz Shanxi hätten die Katastrophe überlebt.

Rettungsteams suchen nach Überlebenden

Rettungsteams seien mit mehr als 20 Planierraupen und Lastwagen im Einsatz. Ein Behördensprecher sagte, es werde längere Zeit dauern, die Erdmassen wegzuräumen. Zu den Überlebenschancen der Verschütteten wollte er sich nicht äußern.

In Shanxi bauen die Bewohner seit Jahrhunderten Wohnstätten in Höhlen im gelben Löss-Boden.

Text: FAZ.NET mit Material von Reuters, AFP

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