Nach dem Erdbeben in China

Weinen um das einzige Kind

Als am Tag des Bebens tausende Kinder unter den Trümmern ihrer Schulen begraben wurden, verloren viele Eltern ihr einziges Kind. Bittere Folge der Ein-Kind-Politik Chinas. Andererseits wurden zahllose Jungen und Mädchen zu Waisen. Die Regierung will nun Adoptionen zulassen.

Lesermeinungen zum Beitrag

16. Mai 2008 23:10

das Leiden instrumentalisieren?

Johanna Colsman (nebomoreoblaka)

Was bitte soll die chinesische Politik tun? Am besten nichts? Damit man nicht behaupten kann, sie hätte das Leiden der Menschen instrumentalisiert? Ich finde die Entscheidung der dortigen Regierung sehr nachvolllziehbar und denke, dass es das Mindeste ist, was sie tun kann und auch tun sollte. Ganz zu Schweigen von dem Vergleich der politischen Reaktionen auf Katastrophen in den USA (z.B. der Hurrikan) oder in anderen westlichen Ländern, bei dem die jeweilige Politik nicht gerade gut dasteht. Man sollte es mit dem Schwarz-Weiß-Denken nicht zu sehr übertreiben.

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16. Mai 2008 12:46

Geschmacklos.

Hisako Garanda (Hisako)

Die Toten sind noch nichtmal würdig bestattet und schon wird das Leid der Menschen zu politischen Zwecken instrumentalisiert.

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