Eine Woche nach dem Beben

China trauert

Bildergalerie In China hat am Morgen eine dreitägige Staatstrauer begonnen. Um 8.28 Uhr deutscher Zeit - genau eine Woche nach dem Beben - hat die Nation in drei Schweigeminuten der mehr als 50.000 Toten gedacht. Unterdessen teilte das Transportministerium am Montag mit, dass in den vergangenen Tagen rund 200 Rettungskräfte von Schlammlawinen verschüttet wurden.

Lesermeinungen zum Beitrag

20. Mai 2008 11:18

Es bleibt nur Kopfschütteln

Josef Bujtor (Mramorak)

Wenn man sich den Schmerz in den Gesichtern der betroffenen Menschen ansieht und die kommunistische Propaganda dazu anhört, kann man doch nur den Kopf schüttel. Denn es gibt so viele Orte, die noch immer nicht erreicht wurden. Da werden uns die obersten KP-Führer und hunderte Soldaten bei der Arbeit gezeigt. Aber es gibt keine Geräte, mit denen man hätte schneller helfen können. Ist das eine militärische Supermacht, mit der die Linken im Westen uns immer mit drohen? Mir kommt eine andere Situation ins Gedächtnis: Vor einigen Jahren hatten die Russen doch Ubote in schwierigkeiten und eines ist doch gesunken - die Menschen wurden nicht gerettet! Bei einem allerdings konnte man noch was machen. Die Kapitalisten aus dem Westen, Norweger und Briten haben die Menschen gerettet. Nur ganz einfach, weil die alte kommunistische Flotte eben keine Geräte zur Rettung der Menschen hatte. Menschen waren unwichtig für die. So ist es jetzt in China. Von einer Offenheit der Chinesen wird heute gesprochen. Noch vor wenigen Tagen haben unwahrscheinlich viele geschrien, die Demonstrationen gegen das Kommunistische Regieme werden nicht helfen. Und ob die geholfen haben. Man kann jede Gewaltherrschaft ins Wanken Bringen - wenn man will!

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