
Dumm nur, dass Hinz und Kunz, die an der Strecke stehen, mithören und -lesen können, wenn Ihr Schuh sich gerade mit Ihnen (und vielen anderen) unterhält. ;-) Nike und Apple haben nämlich vergessen, die Sendung der Daten zu verschlüsseln, so dass jeder, der in einem bestimmten Umkreis am Straßenrand steht, Sie und Ihre persönlichen Daten eindeutig identifizieren kann. So etwas ist natürlich theoretisch auch automatisch über technische Einrichtungen, die man am Straßenrand anbringt und die man dann sogar per Internet abrufen kann, möglich.
Auf diese Weise weiß man wenigstens jederzeit, wo Sie sich aufhalten, selbst wenn die automatisierte PKW-Maut noch etwas auf sich warten lässt. ;-)
Bei potentieller Entführungsgefahr würde ich mir solche Schühchen samt Sender also nicht anziehen (oder allenfalls mein Double damit laufen lassen) ;-)

Ich wundere mich immer wieder, in welch engen Bahnen die Konsummenschen von heute denken. Ein Beispiel dafür ist dieser Artikel, denn meiner Meinung nach ist es ganz einfach, den getesteten ipod mit jedem Joggingschuhe - besser noch - mit jedem Schuh (!) einzusetzen.
Der Trick: Man nehme zunächst einfach die Einlegesohle des Joggingschuhs heraus und dann ein Teppichmesser zur Hand, schneide innen in die Sohle ein passendes Loch, den Sensor hinein und anschließend die Einlegesohle wieder drüber. Passt immer und der Sensor wird nicht nass (zumindest nicht durch den Regen). Bei "normalen" Schuhen: Genauso ein Loch schneiden und eine dünne Einlegesohle drüber. Voilà. Dann kann man sogar immer und überall sich anschauen, welchen Weg man zurücklegt und wie viele Kalorien man verbraucht hat. Und das Beste daran ist: Man muss sich keine überteuerten Joggingschuhe kaufen. ;-)

Mal wieder oberflächlich getestet und beschrieben.
1. Ohne die überteuerte Nike-Bekleidung kann man den iPod Nano prima in die Jackentasche stecken und gelegentlich rausholen oder gleich in der Hand halten. So hat man immer Sicht auf das Display.
2: Apple schließt niemanden aus. Einfach den Schuhsender in eine von vielen angebotenen Schuhsenkeltaschen stecken oder, wie ich es mache, in einen Finger eines Einmalhandschuhs stecken und unter die Schnürsenkel klemmen. Funktioniert prima und mit jedem Schuh.
Außerdem: Die wichtige Funktion der Software, sich selber Ziele zu setzen, wurde nicht erwähnt. Dies ist mit die beste Motivierungshilfe überhaupt, da die Zielerfüllungsquote mit jedem weiteren Tag und jedem erfolgten Lauf plastisch dargestellt wird.

Der Sensor ist so klein, dass man ihn auch unter die Einlegesohle stecken kann... zumindest bei meinen Asics gehts.