Tour de France

Aus für Sinkewitz - Fan in Lebensgefahr

Sinkewitz soll in Deutschland weiter behandelt werden

Sinkewitz soll in Deutschland weiter behandelt werden

16. Juli 2007 Für den am Sonntag schwer gestürzten Radprofi Patrik Sinkewitz ist die Tour de France beendet. Der Fahrer des Teams T-Mobile soll an diesem Montag in ein Krankenhaus nach Deutschland gebracht werden. Der 26-Jährige, der nach der achten Etappe auf der Fahrt zum Hotel auf dem Rad mit einem Zuschauer kollidierte, habe eine Mittelgesichtsfraktur sowie Verletzungen an Schulter und Knien erlitten, sagte T-Mobile-Kommunikationsdirektor Christian Frommert.

Sinkewitz war nach Erreichen des Etappenziels gemeinsam mit seinen Teamkollegen den Montee de Tignes hinab gefahren, um zum Mannschaftshotel in Val d'Isere zu gelangen. Dabei kollidierte er in voller Fahrt mit einem Tour-Touristen aus Luxemburg. Der Mann wurde mit schweren Verletzungen per Hubschrauber ins Krankenhaus nach Chambery gebracht und schwebt nach Angaben der Tour-Organisatoren in Lebensgefahr.

Sinkewitz, der zunächst ins Krankenhaus von Albertville eingeliefert wurde, sollte möglicherweise noch am Montag entweder in eine Klinik seiner Heimatstadt Fulda oder in ein Krankenhaus in Hamburg verlegt werden. Teamkapitän Michael Rogers (Australien), der nach einem Sturz noch während der achten Etappe das Rennen hatte aufgeben müssen, wurde schon am Montagmorgen in seine Wahlheimat Italien geflogen. Der 28-Jährige, der in der Nähe von Varese wohnt, erlitt bei der Abfahrt vom Cormet de Roselend wahrscheinlich einen Schlüsselbeinbruch. Genaueres sollte die Untersuchung in Italien ergeben.

Text: FAZ.NET mit Material von dpa und sid
Bildmaterial: AFP, AP, dpa, REUTERS

© Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH 2009.
Alle Rechte vorbehalten.
Vervielfältigungs- und Nutzungsrechte erwerben
Verlagsinformation

Die perfekte Wohnung oder das ideale Haus zum Kaufen oder Mieten: Jetzt über 960.000 Angebote bei Immowelt.de und FAZ.NET!

FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche