
Mein Kind hat mich noch nie bei einem Namen nach einem entsprechendem Verb gefragt. Aber jedes Kind ist anders!

Frau Unterberger hat völlig Recht. Hier wird wieder einmal in übelster (Testosteron gesteuerter) Manier die Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern mit Füßen gertreten. Ich frage mich allen Ernstes, ob diese von nach Macht und Einfluss strebenden Männern geprägte Gesellschaft irgendwann einmal soweit ist, dass sie BärInnen als das akzeptiert, was sie sind, nämlich kleine, unschuldige, wuschelige Tiere, die es nicht verdient haben in solch infamer Art und Weise für die Festigung patriarchalischer Strukturen in der Gesellschaft missbraucht zu werden.
Ich plädiere daher für "Bumsine"!

Die Präsidentin des Landesbeirates für Chancengleichheit hat mit Bumsi die Berechtigung für die Schaffung der Stelle erhalten.
Wenn man keine Arbeit hat, dann macht man sich eben welche. Die Argumentation, das Gewehr mache in der Kindersprache - allein hier schon sträubt sich das Nackenfell, denn woanders wird gerade über die Kindersoldaten in mánnlicher wie weiblicher Form diskutiert ...
Bumsi soll froh sein, dass Antholz nicht in Bayern liegt, denn dort wird mit Problembären nicht lange gefackelt.
Und zum Schluß sollte dann darüber diskutiert werden, ob Bumsi nicht allein schon eine BärIN ist, denn aus Bambi ist auch nicht ein Hirschbulle geworden.
Brumsi ist ebenfalls nicht legitim, denn das Auto macht brumm, also bliebe Brumsi nur für die Boxenluder über.
Zu Bumsi müßte dann also Bumso oder Bumsu kommen, vielleicht gleich beide, denn es sollte keiner etwas gegen schwule Bären haben, Bumsi bekommt dann noch Bumsa an die Seite gestellt .... und damit für die Maskottchen genug Platz bleibt, treten Aktive und Sport dann in den Hintergrund.
Gibt es denn nichts Wichtigeres?