Nicht sehr originell: Iranische Studenten...

Pressefreiheit

Iraner starten Karikaturen-Wettbewerb über Holocaust

Irans größte Zeitung holt zum Gegenschlag im Karikaturenstreit aus: Mit einem Karikaturenwettbewerb zum Holocaust will sie die Pressefreiheit des Westens testen. Die „besten“ Zeichnungen sollen mit Goldmünzen belohnt werden.

Lesermeinungen zum Beitrag

09. Februar 2006 19:36

Herr Nix, zum Thema Multikulturell

Lukas Werth (lukaswerth)

Jetzt verstehe ich in der Tat Ihre Bemerkungen besser. Und Sie haben recht, eine multikulturelle Vision ist für mich nicht negativ besetzt, auch wenn, so versichere ich Ihnen, das bei meinem Kommentar nicht (bewußt) im Hintergrund stand; ich wollte wirklich nur das Bild des Islam entzerren.
Zum Kalifat: Konflikte sind unbestritten, doch vielleicht auch der Wohlstand und die Blüte, die für lange Zeit erreicht und gehalten wurden, und die auch mit einer gelungenen Integrationspolitik zu tun hatten. Und, wie viele Konflikte gab es zur gleichen Zeit im viel ärmeren christlichen Abendland? - doch ich will nicht wieder den Eindruck des Idealisierens erwecken, sondern eine grundsätzliche Frage anschließen: inwieweit gehören Konflikte überhaupt zu menschlichen Lebensformen? Außerdem konzentriert sich die historische Sichtweise ja meist auf das Ungewöhnliche, das sie in einer Art teleskopischen Perspektive zusammenfaßt.
Im übrigen scheinen mir isolierte menschliche Lebensformen die historische Ausahme zu sein. Multilinguale Gesellschaften sind eher die Regel, und grundsätzlich lebt der Mensch - und profitiert - vom Kontakt - auch wenn es dabei natürlich immer zu Konflikten kommen kann.

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09. Februar 2006 11:43

Relevanzklärung

Dietmar Nix (d.nix)

Hr. Werth hatte argumentiert, daß die heutige Diffamierung von Juden im islamischen Alltag ein positiveres Gegenstück in der Vergangenheit hatte. Seine Beispiele dafür: historisches friedliches Zusammenleben beider im Nahen Osten, sowie das Kalifat von Cordoba, das sogar Asyl für jüdische Christen gewesen sei. Dazu wurde geschlußfolgert, daß wir heute eine unnötige Konfrontation haben, als deren Ursache eine ungerechte Großmachtpolitik des Westens im Nahen Osten betont wird. (Darin stimme ich übrigens zu!)

Wenn aber verschwiegen wird, daß es auch im Kalifat von Cordoba und daran anschließend Glaubenskonflikte gab, dann wird übersehen, daß Konfrontationen beim Zusammenprall verschiedener Kulturen am selben Ort auch historisch eigentlich der Normalfall sind. Ich deute an, daß dieses Verschweigen wichtig ist für alle, die heute Probleme haben, ihre multikulturellen Visionen durch die Stürme unserer Zeit zu retten. Mit meiner vorangegangenen Arithmetik-Frage will ich zeigen, daß es zwar zwischen Schwarz und Weiß den Mittelweg Grau gibt, aber z.B. keinen bei der Frage, ob der Mond quadratisch ist oder rund.

Auch unter den drei Ringen von Lessings Nathan dem Weisen war nur einer der echte und die beiden anderen nicht.

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09. Februar 2006 09:48

Herr Nix; das Kalifat

Lukas Werth (lukaswerth)

Bitte entschuldigen Sie, daß ich innerhalb 1500 Zeichen keine vollständige Geschichte des maurischen Spaniens liefern konnte. Die Relevanz Ihrer Bemerkungen ist mir entgangen; ich wollte auf die Tatsache hinweisen, daß in 1400 Jahren islamischer Geschichte im ganzen nahen Osten breite christliche und jüdische Minderheiten unter islamischer Herrschaft gelebt haben. Ähnliches gilt auch für Süd- und Südost-Asien, wo sich der Islam etwa mit dem Hinduismus in vielfacher Weise arrangierte. Und bitte entschuldigen Sie, daß ich jetzt nicht im gleichen Atemzug auf die Konfliktfelder zu sprechen komme, in der derzeitigen Situation hieße das ja nur Öl ins Feuer gießen, und die gerade (und in dem anderen Kommentar) gemachten Aussagen sind ja in jedem Fall nach meinem besten und objektiven Wissen valide.
Mir kommt es darauf an, die gegenwärtig völlig verzerrte Sichtweise geradezurücken, auch wenn man diesen Versuch mit dem vergleichen kann, eine Eiche mit einem Taschenmesser zu fällen.

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08. Februar 2006 11:27

Cordoba-Harmonie?

Dietmar Nix (d.nix)

L. Werth verwendet ein unvollständiges Bild, wenn das Kalifat von Cordoba wie üblich als Paradies der Harmonie aller Religionen angesehen wird. Tatsächlich hatte der islamische Truppenführer "Almansor" bis zuletzt weiterhin Vernichtungszüge in Spanien auch gegen christl. Kirchen unternommen. Und die im Kalifat lebenden Juden hatten nach dem Untergang der muslim. Herrschaft rasch begonnen, durch ein von ihnen gefälschtes "Barnabas-Evangelium" die christl. Kultur Spaniens zu provozieren. Sie ließen sich auch durch den ihnen zunächst wohlgesonnenen König nicht dämpfen, so daß der sich schließlich zur weltanschaul. Disziplinierung veranlaßt sah. Dazu wurden "Inquisitoren" eingesetzt. Das bekannte Stichwort deutet an, wie es weiterging. Bedauerlicherweise leiden unsere Geschichtsdarstellungen zur Reconquista noch immer an gezieltem Verschweigen gewisser Aspekte der Ereignisse mit schönfärbender Wirkung. Die daraus resultierenden Falscheinschätzungen werden offenbar bis heute weiter verwendet als Urteilsgrundlage für allgemeine Schlußfolgerungen. Das läßt ahnen, weshalb und mit welchem Motiv solche Verzerrungen unternommen werden.

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07. Februar 2006 17:20

Karikaturen-Wettbewerb

Erwin Hachmann (king_pelican)

Meine erste emotionale Reaktion auf den iranischen Karikaturwettbewerb wäre folgender Wettbewerb im Westen:
Es werden Karikaturen zum Leben in den sich der Moderne verweigernden islamischen Ländern gezeigt z.B. zu
1. den Rechten der Frauen
2. dem Rechtssystem
3. dem demokratischen Verständnis
4. den Rechten von Minderheiten und ANDERSGLÄUBIGEN (NICHT: UNGLÄUBIGEN)
u.v.m.
Der Witz dabei ist: Die Karikaturen werden von vermummten Personen in eine Kamera gehalten!

Aber im Ernst: Grundsätzlich sollte eine Reaktion auf anderem Niveau stattfinden, d.h. mit Vernunft und Toleranz, die angreifende Seite kann sich dann garnicht ungünstiger darstellen und vielleicht sogar dazulernen (allerdings hat Europa auch lange dazu gebraucht).

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07. Februar 2006 17:10

warum ausgerechnet die jüdische Identität verunglimpft wird

Lukas Werth (lukaswerth)

Der Wettbewerb ist sicher genauso geschmacklos wie die Karrikaturen des Propheten, eine Retourkutsche im gleichen Geiste und ein Zeichen einer sich verstärkenden Grabenmentalität. Wir haben diesen konkreten Diskurs jedoch ausgelöst.
Zur Erläuterung: die Verunglimpfung der jüdischen Identität ist eine direkte Folge der schwärenden Wunde, welche Israels Existenz, seine Behandlung der Palästinenser und die westliche Unterstützung dessen in der ganzen islamischen Welt geschaffen hat. Verschwörungstheorien über den "Zionismus" sind absolut an der Tagesordnung von Marrakesch bis Jakarta, und nach dem 6-Tagekrieg wurden Machwerke wie "die Protokolle der Weisen von Zion", die vor dem 2.ten Weltkrieg in der westlichen Welt kursierten, in die verschiedenen muslimischen Sprachen übersetzt.
Die amerikanische Besatzungsmacht im Iraq (und wahrscheinlich auch die andeen Kontingente) werden von der Bevölkerung einfach "die Juden" genannt (laut Thomas Friedman in der NYT), und das Wort für "Jude" ist in islamischen Sprachen ein derbes Schimpfwort.
Das war vorher nicht so: im ganzen nahen Osten gab es große jüdische Minderheiten und ein im großen und ganzen friedliches Zusammenleben - das war schon so im Kalifat von Cordoba, wohin sich im Mittelalter zum Judentum konvertierte Christen zurüchziehen konnten.

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07. Februar 2006 15:59

Ist es das, was EU-Kommissar Frattini meinte?

Angela Mirna (Angela.Mirna)

Hier zitiere ich den Interview: "Ich kritisiere die Reaktion aufs schärfste. Die Meinungsfreiheit ist nicht antastbar. Dazu gehört auch die Freiheit, sehr hart und direkt zu kritisieren. Die beste Antwort auf solche Kritik ist nicht Gewalt, sondern eine vergleichbare Art der Kritik, in der Presse und in Karikaturen etwa. Auf jeden Fall ist es falsch, Vertretungen zu belagern oder dänische Produkte zu boykottieren." (also, Geschäft ist wichtiger als die Ehre von Menschen)

Johannes von Damaskus sagte, Islam wäre die so wievielte Ketzerei, und zwar eine judaisierende: die Propheten des alten Testaments scheinen den Muslimen heiliger als den Christen zu sein, ebenso ist ihnen die Jungfrau Maria (ja, im Islam auch Jungfrau) und Jesus heilig --- aber nicht der Holokaust. Ich finde es tragisch, auch nicht Juden zu beleidigen ist die Antwort. Es muß endlich in Europa wegen Beleidigung ermittelt werden!

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07. Februar 2006 15:31

Jetzt wirds langsam lächerlich...

Philipp Laurs (fantipus)

Die Karikaturen Mohammeds waren eines ganz bestimmt nicht, nämlich geschmack- und niveauvoll. Auch wenn die dänische Regierung grundsätzlich nicht an der Veröffentlichung schuld war, so hat sie sich dennoch erstmal dafür entschuldigt, was ich persönlich als eine aufrichtige Geste empfand (eine ofizielle förmliche Entschuldigung westlicher Staaten halte ich weiterhin für ausgeschlossen). Damit wäre die Sache eigentlich erledigt gewesen. Die aktuellen Ausschreitungen zeigen jedoch, dass von einigen WENIGEN Islamisten kein Friede gewollt wird. Nun gut, dagegen kann man schlecht etwas machen, aber das was jetzt kommt grenzt fast schon an Kindergartenverhalten: ein Wettbewerb über Holocaust-Karikaturen. Will hier jemand provozieren? Braucht hier jemand Genugtuung? Hat hier jemand vielleicht kein Selbstbewusstsein?
Da bin ich ja mal gespannt welches den Westen beleidigendes Bild den Hauptpreis gewinnt.
Nebenbei bemerkt:
Ist es dann eigentlich legitim, dass bei uns Leute auf die Straße gehen, die iranische Botschaft in Brand stecken und eine offizielle förmliche Entschuldigung des Irans verlangen?

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07. Februar 2006 15:28

Arithmetische Frage

Dietmar Nix (d.nix)

Grandiose Idee: wenn eine Seite behauptet, die Karikaturen seien durch Meinungsfreiheit geschützt, dann will jetzt die andere Seite am Beispiel testen, was Meinungsfreiheit denn nun genau ist. Was jetzt von der ersten Seite kommt, wird entweder peinlich oder so theoretisch, daß es auch die Theoretiker nicht mehr verstehen. Schachmatt sollte man da wohl sagen.

Aber nun meine Frage: Unsere Politiker meinen, nach der üblichen Mittelwert-Arithmetik die Lösung des Streits gefunden zu haben. Man braucht doch nur Meinungsfreiheit und Respekt vor Religion auszubalancieren, dann kann jeder zufrieden sein. Diese Arithmetik funktioniert immer. Wenn etwa ein Räuber beim Überfall nur die Hälfte der möglichen Beute vom Opfer bekommt, sollten also auch diese beiden zufrieden sein. Jeder hat nicht alles, aber etwas, und zwar paritätisch - also gerecht - verteilt. Der Räuber kann dann ja wiederkommen und die Beutegewinnung zur Grenzwertbetrachtung machen.

Jetzt nehmen wir einmal an (nur rein theoretisch natürlich ...), es gebe eine Religion, deren verbindliche schriftliche Lehrgrundlage die Verachtung anderer Religionen als eigene Glaubensüberzeugung enthalte. Hier würde ich jetzt gerne wissen, wie die neuerdings wiederbelebte politische Mittelwert-Arithmetik dann funktionieren soll. Meine Lösungsversuche scheitern immer an einem gewissen logischen Widerspruch im Meßsystem. Hat da jemand noch eine Idee?

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07. Februar 2006 14:45

"Und schuld ist nur der Jud"

Christopher Isaac (Iceage)

Ja so kann man es natürlich auch machen... Die Schuld immer den Juden geben. Lösen der wahren Probleme bzw. ablenken von den wahren Problemen, indem man einfach jemand anderem die Schuld gibt.
Aber warum immer die Juden? Weil es sich bewert hat? Das kann doch wohl nicht wahr sein?

Aber wo ist der Zusammenhang zwischen den Karikaturen über den Islam und dem Holocaust. Provokation mit Gegenprovokation vergelten? Wo führt das ihn?

Und Pressefreiheit hin oder her, aber irgendwann muss damit Schluß sein. Und wenn man provoziert, muss man auch erwarten, dass der Provozierte drauf eingeht und sich wehrt.

Ich hoffe nur, dass bald der Klügere nach gibt...

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07. Februar 2006 14:29

Volkszorn auf Papier ? - besser als in Wirklichkeit !

Knut Carsten Peters (kcp)

Sollte sich hier tatsächlich ein Ventil für den brodelnden Pöbel bieten ?
Dann mal los - soll er sich lieber vor Lachen biegen, anstatt Steine zu werfen oder Feuer zu legen.
An der Richtung der Propaganda wird sich ohnehin so schnell nichts ändern - oder haben wir schon vergessen das Irans Präsident Mahmud Ahmadineschad im vergangenen Jahr ganz offen den Holocaust geleugnet und dazu aufgerufen hat, Israel von der Landkarte zu tilgen ?
Das sollte eigentlich schwerer wiegen als ein paar alberne Bildchen.

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07. Februar 2006 14:22

Ächz!!!

Florian Falter (Falterschwinge)

Nun ist es also eine jüdisch-skandinavische Weltverschwörung, die "den Muslimen" ihre Religion nehmen möchte.

Die Vorhersagbarkeit dieser iranischen Aktion ist ermüdend. Ich hätte einen Karrikaturenwettstreit unter anderen Voraussetzungen begrüßt. Wenn der Vorwurf diverser selbsternannter Sprecher der Muslime an den Westen angeblich der ist, dass "wir" dekadent und ohne Werte leben, dann wäre es sicherlich interessant gewesen, einmal die Sicht einer anderen Kultur auf uns gezeigt zu bekommen. Daraus hätte sich vielleicht ein Beitrag zu einem Dialog der Kulturen ergeben, und vielleicht auch einige Anregungen, unsere Selbstverständlichkeiten zu überprüfen. Das hätte von den Mullahs allerdings eine Auseinandersetzung mit dem westlichen Denken erfordert, die die Gefahr birgt, dass unerwünschte Denkprozesse enstanden wären, an deren Ende der Westen vielleicht gar nicht so teuflisch dagestanden hätte, wie von den Mullahs gewünscht. Stattdessen also jetzt der Griff in die tiefste Ecke der Mottenkiste. Es steht zu hoffen, dass der muslimischen Welt (um diese Verallgemeinerung zu benutzen) auffällt, dass diese offensichtlich auf Beleidigung Andersdenkender ausgelegte Aktion nicht von Ausschreitungen der Angegrifenen begleitet wird. Im zirkelschlussbestimmten Denken der Radikalen wird dabei allerdings wohl eher eine Bestätigung für unserer Wertelosigkeit gesehen.

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07. Februar 2006 14:04

Pressefreiheit nicht verstanden

Moritz Brandenburger (Moritz29)

"Laßt uns sehen, ob sie wirklich meinen, was sie sagen, und auch Bilder über den Holocaust drucken."
Dieser Satz von Farid Mortasawi zeigt doch, dass man in Iran gar nicht begriffen hat, worum es bei der Pressefreiheit geht. Die Frage ist nicht, ob wir diese Karrikaturen hier in Europa drucken, sondern ob wir iranische Flaggen anzünden, wenn sie im Iran gedruckt werden.

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07. Februar 2006 11:26

Das wäre ja

Florian Falter (Falterschwinge)

theoretisch ein schöner Ansatz, wenn die iranische Regierung dann tatsächlich in einen Wettstreit der Karrikaturen eintreten würde und auch europäische und israelische Gegenzeichnungen veröffentlichen würde. Dann könnten die beiden Kulturen vielleicht wirklich etwas von einander lernen. Das wird aber leider an der (Religions-)zensur scheitern.

Und wenn sich jetzt die westliche Öffentlichkeit ganz furchtbar beleidigt zeigt, auf die Strassen rennt, sich vor Botschaften muslimischer Länder zusammenrottet... ich frage mich, ob die Mullahs enttäuscht sein werden, dass so etwas eben nicht geschehen wird. Weiterführen in ihrem Denken wird es sie wahrscheinlich nicht, weil sie das Ausbleiben einer derartigen Reaktion vermutlich nur als Beleg für die Wertelosigkeit des Westens sehen und nicht verstehen, dass sich genau an diesem Punkt einer der zentralen Werte festmacht.

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