Sarkozy in Berlin: Mit Spitzhacke und Freiheitsdrang

Als Mauerspecht in Berlin will Nicolas Sarkozy den 9. November 1989 begangen haben. Auf Facebook präsentiert der französische Staatspräsident auch ein Foto, das ihn damals an der Berliner Mauer zeigt - doch Zeitzeugen hegen Zweifel an der Authentizität. Von Michaela Wiegel, Paris

Lesermeinungen zum Beitrag

11. November 2009 19:23
Danke schön  
Ange TORGAT (lekatarina)

Ich bin französisch und bin zufrieden um, in der deutschen Presse, festzustellen, wieviel unser "Kaiser" <> fur seines Sinnes der Geschichte geschätzt ist ! Welche Schande! Miit einem gleichen Lügner bin ich nicht stolz französisch zu sein.
tief betrübt für mein deutsch
Grüße von Frankreich

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10. November 2009 09:24
Ein neuer Feind für gegner der Freiheit?  
Josef Bujtor (Mramorak)

Der Herr Bush ist weg und auf den Herrn Berlusconi kann man ja auch nicht immer einschlagen, ohne langweilig zu werden, also muß man einen neuen Feind suchen. Es stimmt, es gab Westdeutsche die nicht begriffen haben, was gespield wurde. Und wir haben die immer noch! Der ganze Haufen deutscher Fernsehmedien ist politisch korrekt und schneidet alles, das mit dem Sturz des Kommunismus zu tun hat, politisch korrekt zu.

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09. November 2009 22:32
"Mauerspecht" Sarkozy  
Nicolas KUGELER (culex)

Welcher Europäer ist wohl noch so naiv, den französischen Präsidenten ernst zu nehmen?
Berlusconi, Sarkozy, Klaus... Mein Gott, Walter!!! Man hat doch diese Leute satt!!!
Quel Européen pourrait bien être assez naïf pour prendre au sérieux le président de la république française? Mon Dieu, Berluscon, Sarko, ...!!! Y en a marre!!!

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09. November 2009 18:02
Ein Freund  
Harald Wenig (wenigfr)

Als viele Franzosen (nicht der Kommissionspraesident Delors!!) noch zynisch witzelten:" ich liebe Deutschland so, dass ich mir zwei davon wuensche", war Sarko in Berlin und hat die Mauer "angekratzt". Wann ist letztlich unbeachtlich. Er hat, als Ungar juedischer Abstammung die Zeichen der Zeit erkannt. Und sein Flirt als Praesident mit den Briten hat ihn bald auf den Boden der Tatsachen zurueckgebracht. Wie sagen doch die Franzosen? "perfides Albion! Wir haben einen Freund in Paris und darueber sollten wir uns freuen - und nicht (wie leider auch die FAZ) staendig an den Franzosen herumzumaekeln.

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09. November 2009 17:35
Unwichtiges Detail  
Clais von Mirbach (mirbachde)

Vermutlich war Sarkozy nicht gleich am 9. November in Berlin. Dass er aber einen oder zwei Tage danach vor Ort war, scheint festzustehen. Für einen Franzosen ist das für die damaligen Verhältnisse sehr bemerkenswert, wenn man bedenkt, wie sich die frz. Regierung (zunächst) verhalten hat. Selbst maßgebliche Westdeutsche hatten kein Gespür für das, was da vor sich ging. Lafontaine war ein erklärter Gegner der Einheit, die Grünen warnten im Bundestag vor "Großdeutschland" und Günter Grass prophezeite das Vierte Reich. Ich finde es deshalb nicht so wichtig, an welchem Tag genau Sarkozy an der Mauer geklopft hat.

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