Ich bin französisch und bin zufrieden um, in der deutschen Presse, festzustellen, wieviel unser "Kaiser" <
tief betrübt für mein deutsch
Grüße von Frankreich
Der Herr Bush ist weg und auf den Herrn Berlusconi kann man ja auch nicht immer einschlagen, ohne langweilig zu werden, also muß man einen neuen Feind suchen. Es stimmt, es gab Westdeutsche die nicht begriffen haben, was gespield wurde. Und wir haben die immer noch! Der ganze Haufen deutscher Fernsehmedien ist politisch korrekt und schneidet alles, das mit dem Sturz des Kommunismus zu tun hat, politisch korrekt zu.
Welcher Europäer ist wohl noch so naiv, den französischen Präsidenten ernst zu nehmen?
Berlusconi, Sarkozy, Klaus... Mein Gott, Walter!!! Man hat doch diese Leute satt!!!
Quel Européen pourrait bien être assez naïf pour prendre au sérieux le président de la république française? Mon Dieu, Berluscon, Sarko, ...!!! Y en a marre!!!
Als viele Franzosen (nicht der Kommissionspraesident Delors!!) noch zynisch witzelten:" ich liebe Deutschland so, dass ich mir zwei davon wuensche", war Sarko in Berlin und hat die Mauer "angekratzt". Wann ist letztlich unbeachtlich. Er hat, als Ungar juedischer Abstammung die Zeichen der Zeit erkannt. Und sein Flirt als Praesident mit den Briten hat ihn bald auf den Boden der Tatsachen zurueckgebracht. Wie sagen doch die Franzosen? "perfides Albion! Wir haben einen Freund in Paris und darueber sollten wir uns freuen - und nicht (wie leider auch die FAZ) staendig an den Franzosen herumzumaekeln.
Vermutlich war Sarkozy nicht gleich am 9. November in Berlin. Dass er aber einen oder zwei Tage danach vor Ort war, scheint festzustehen. Für einen Franzosen ist das für die damaligen Verhältnisse sehr bemerkenswert, wenn man bedenkt, wie sich die frz. Regierung (zunächst) verhalten hat. Selbst maßgebliche Westdeutsche hatten kein Gespür für das, was da vor sich ging. Lafontaine war ein erklärter Gegner der Einheit, die Grünen warnten im Bundestag vor "Großdeutschland" und Günter Grass prophezeite das Vierte Reich. Ich finde es deshalb nicht so wichtig, an welchem Tag genau Sarkozy an der Mauer geklopft hat.