„Dies ungeheure Haus den Freunden aufgethan”: Blick in die neue Marbacher Dauerausstellung

250 Jahre Schiller

Das Lied von der Socke

Heute, am zweihundertfünfzigsten Geburtstag des Klassikers, wird in Marbach das Schiller-Nationalmuseum neu eröffnet. Die aktuelle Dauerausstellung setzt auf die Aura des Originals und die Ausdauer der Besucher. Von Hubert Spiegel

SchülerVZ in Erklärungsnot

Datenpanne

SchülerVZ und der Fall des toten Hackers

Im Streit um den verstorbenen Hacker „Matthias“ schlagen die Wogen höher: Der SchülerVZ-Betreiber dementiert, ihm Schweigegeld für kopierte Daten geboten zu haben. Doch Gesprächsprotokolle bringen das Unternehmen in Erklärungsnöte. Von Hendrik Wieduwilt

Die Westendsynagoge in Frankfurt am Main

Sieben Jahrzehnte danach

Spuren der „Reichskristallnacht“

Über den Umgang mit Verbrechen und anderen Niedrigkeiten: Was uns heute noch täglich an die nationalsozialistischen Pogrome vom 9. und 10. November 1938 erinnert. Eine Rede des Vizepräsidenten des Zentralrats der Juden, Salomon Korn.

Putzig: Olivia Gräser als Libelle Philomena

Theater

Der Schabernack der Evolution

Der Roman mit den Tieren als Theater mit der Maus: Dietmar Daths vielschichtig verästelter Roman „Die Abschaffung der Arten“ wird in Berlin in einer putzigen Mischung aus pädagogischem Schwank und salopper Infantilität auf die Bühne gebracht. Von Irene Bazinger

SED-Generalsekretär Egon Krenz in Ost-Berlin, im November 1989

Mauerfall

Wo ist Egon Krenz?

Wenn wir den Mauerfall feiern und die Helden des 9. November 1989 ehren, denkt keiner an Egon Krenz, den letzten Staatsratsvorsitzenden der DDR. Was war aber seine Rolle im Drama jener Nacht? Von Frank Schirrmacher

Berlin vor zwanzig Jahren

Blicke nach Deutschland

Euphorie, Stolz, Respekt und Trauer

Für China und Russland, im Jahr 1989 die beiden wichtigsten kommunistischen Staaten der Welt, war der Mauerfall der Meteor einer Zeitenwende. Was dachten die chinesischen und russischen Intellektuellen damals? Und wie sehen sie ihn heute? Von Kerstin Holm, Moskau, und Mark Siemons, Peking

Geboren am 9. November 1929: Imre Kertész

Imre Kertész zum Achtzigsten

Fremd an den Schauplätzen seines Lebens

Wie kaum ein anderer Autor hat Imre Kertész den Holocaust mit größter Radikalität ins Zentrum eines Werks gestellt, das seinen Ausgang vom äußersten Grenzbereich menschlicher Erfahrung nehmen musste. Zum achtzigsten Geburtstag des Literaturnobelpreisträgers. Von Hubert Spiegel

Wie einzigartig seine Aufnahmen waren, ging ihm erst spät auf: Spiegel-Chefredakteur Georg Mascolo

Im F.A.Z.-Gespräch: Georg Mascolo

Die Menschen wollten nicht mehr warten

Der heutige „Spiegel“-Chef Georg Mascolo hatte den Fall der Mauer mit seinem Filmteam am 9. November 1989 aus nächster Nähe erlebt. Er war seinem Instinkt gefolgt. Die Bilder, die er am Berliner Grenzübergang Bornholmer Straße machte, schrieben Geschichte. Beinahe hätte es sie nicht gegeben.

CD der Woche: Robbie Williams

Allein hinter Schallmauern

Eine Fußballer-Weisheit sagt: „Never change a winning team“. Robbie Williams sollte sich ihrer erinnern, und seinen alten Produzenten und Komponisten Guy Chambers wieder ins Boot holen - sonst droht der Abstieg aus der Champions League. Die CD der Woche. Von Edo Reents

Das Restaurant inspirierte Rolf Hochhuth  zu dem Gedicht „Peking-Ente mit Kanzlerin”

Prominenter Wendebau

Die Platte über dem Führerbunker

Einst verlief vor diesem Plattenbau die Berliner Mauer. Damals wohnte Günter Schabowski hier. Dann kamen Angela Merkel und Birgit Breuel. Heute blickt Rolf Hochhuth aus seiner Wohnung auf die Stelen des Denkmals für die ermordeten Juden. Eine Ortsbegehung von Tobias Rüther.

Zwanzig Jahre Mauerfall

Kleines Glossar des neuen Deutschland

Was ist Letscho? Wer begrub den „Angeber-Wessi“? Und wieso heißen im Osten alle Cindy? Nach der Einheitsparty stellten Ost- und Westdeutsche fest, wie fremd sie sich teilweise waren. Ein Glossar der Konflikte von A wie Ampelmann bis Z wie Zonengaby.

Massenveranstaltung: Eignungstests für Medizinstudenten in spe in Wien, Juli 2009

Studieren in Österreich

Pallawatsch und andere Barrieren

Wenn in Wien Barrikaden - und seien es rhetorische - gebaut werden, muss es wirklich schlimm stehen. Es geht gegen Bologna, Gebühren und gegen zu viele Kommilitonen aus Deutschland: Eine volkskundliche Analyse. Von Hannes Hintermeier

Lévi-Strauss im Jahr 2005

Claude Lévi-Strauss im Interview

Der Mensch ist eine optische Täuschung

Letzte Lektionen zu Freiheit und Tod: Der Mensch muss lernen, dass er nicht immer existieren wird. Und der Sinn seines Lebens ist eine Frage des Blickwinkels. In einem Interview, hier erstmals zu lesen, sprach Claude Lévi-Strauss über Marx, Freud, Wagner und Rousseau.

Video in voller Größe

Video-Kolumne: Richterspruch

FDP schafft Agentur für Arbeit ab

Dirk Niebel war früher selbst Vermittler im Arbeitsamt, jetzt kann er die arbeitsmarktpolitische Agenda der Liberalen umsetzen: Die Arbeitsagentur muss privatisiert werden. Peter Richter hat ihn dabei begleitet.

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