Das Urteil des Bundessozialgerichts hat mich eine ganze Weile sprachlos gemacht. Es bleibt die Frage zu klären, ob nicht jeder gesunde Harz-IV Empfänger gezwungen werden kann, Blut zu spenden um an seinem Lebensunterhalt mit zu wirken.
Wenn 345,00 Euro monatlich noch nicht Existenzminimum ist, was ist es dann? Wie kann man nach Abzug von Elektrizität usw. in Deutschland von 10 Euro täglich auf Dauer noch ein menschenwürdiges Leben fristen? Wahrscheinlich gehen die gutsituierten Wohlstandbürger davon aus, daß es ja noch die Heilsarmee gibt, oder Mülltonnen, welche man leeren kann. Sie selbst verfahren diesen Monatsbetrag wahrscheinlich in ihrem Benzintank, sofern sie nicht auf Staatkosten unterwegs sind.