Dass der BND und Steuergelder dafuer verwendet werden, eine Straftat im Ausland zu begehen, um im Inland eine Steuerhinterziehung zu beweisen, hat eine neue Qualitaet. Im uebrigen haette man sich dieses Vorgehen gegen einen wichtigeren Staat wie die Schweiz ( noch ) nicht getraut, aber mit Liechtenstein kann man es ja machen.
Was mich besonders beunruhigt ist, dass offensichtlich wenig begabte Politiker ( um das Wort "unfaehig " nicht zu strapazieren ) wie Kurt Beck es innerhalb weniger Tage schaffen ( vergessen wir doch mal nicht Becks Schnellanalyse ueber die Brandsursache in Ludwigshafen ) Deutschlands Ruf im Ausland nachhaltig zu ramponieren. O temporis, o mores
Kleiner Scherz zur Auflockerung:
Ich bin mir fast sicher, dass es unter den Deutschen eine Mehrheit gäbe, die es begrüssen würde, wenn ein Fallschirmbataillon nach Liechtenstein entsendet wird, um Liechtenstein zu annektieren und alle Steuersünder zu enttarnen :-)
Ich bin übrigens überzeugter Pazifist (wie die meisten Deutschen..aber man wird doch mal überlegen dürfen..)
Man merkt die Absicht und ist verstimmt: Beck versucht sich mit klebrig, penetranter, aggressiver Aktivität ins Gespräch zu bringen. Dabei ist er für die Sache an sich überhaupt kein geforderter Geprächspartner. Werbung will er machen für seine Allüren als Bundeskanzler. Er merkt nicht, daß er längst seine Ausfälle überzogen hat und die Öffentlichkeit derer überdrüssig ist.
Beck hat sich sein eigens Grab für die Idee, Bundeskanzler zu werden, spätestens jetzt fertig geschaufelt. Daraus wird nichts mehr!
"Der Erwerb einer CD-Rom mit den brisanten Daten hat auch in Deutschland zu heftigen Diskussionen geführt. Beck hat den Coup jetzt erneut verteidigt. "Um diesen Sumpf trockenzulegen, darf man auch unorthodoxe Maßnahmen anwenden", sagte Beck. "Das war ungeheuer wichtig, um präventiv und erzieherisch wirken zu können."
Unorthodox, sagt er, ungehobelt und olump und am Rande oder bereits außerhalb der Legalität ist seine Agitation und sind seine Vorstellungen, wie man mit einem befreundeten Nachbarland umgeht.
"Unorthodoxe Maßnahmen", ein seltsam anmutendes Vokabular, daß schon vor 70 Jahren für Barbarei beschönigend verwendet wurde. Ist er gebildet genug, genug diese Analogie einzuordnen? Die Keule liegt ihm mehr als Weisheit.
soso, meint Herr Beck also Liechtenstein soll sich so benehmen wie gesittete Staaten es sollten.
Doch benehmen wir uns auch so? Sicher ist es richtig Steuerhinterzieher zu finden und zu belangen. Aber Steuerhinterziehung ist die eine Sache, Steuerverschwendung die andere. Wer haftet denn in diesem unserem Lande? Es scheint doch nur der Mittelstand zu sein. Falsche und unnötige Ausgaben wie im Fall des Umzugs des BND von Pullach nach Berlin bezahlt der Steuerzahler und nicht diejenigen die die unnötigen Ausgaben gemacht und verbrochen haben. Nic ht nachvollziehbare Subventionen zahlen auch wir mit unseren Steuern. Banken die in die Krise gekommen sind werden mit Steuergeldern gerettet und wenn wir Steuerzahler später einen Kredit benötigen sind wir bei den Kreditvergaben noch einmal die Leidtragenden.
Wenn die Spedition Betz Schmiergelder an östliche Polizisten bezahlt um Weiterfahrtsgenehmigungen zu bekommen gibt es eine Anklage. Wenn Staatsanwälte Schmiergelder an Informanten bezahlen ist das offensichtlich in Ordnung.
Recht muß sein, aber bitte Gleichbehandlung und gleichermaßen Haftung und Konsequenzen für alle bitteschön
Das Dritte Reich hat sich gegenüber seinen Bürgern mit einer ebenso abgehobenen wie kriminellen Sozialistentruppe schon lange vor dem aktuellen Sündenfall in bezug auf Devisenexport verhalten. Die Deutschen verkennen offenbar, daß braune Sozialisten und rote Sozialisten eines gemeinsam haben: Sie sind Sozialisten, die mit zunehmender Macht in die tiefste Privatsphäre der Bürger eingreifen. Da hilft es auch nicht, auf Gesetze verweisen zu können; denn dies konnten stets auch die Braunen und die Roten.
Heute einigen sich die eng verflochtenen Fraktionen unserer "demokratischen" Politiker im gemeinsamen Schulterschluß auf den kleinsten gemeinsamen Nenner: Das Geld der Bürger. Dies möglichst lückenlos zu requirieren ist höchstes Staatsziel geworden. Es geht schon lange nicht mehr um die lauthals propagierte "Gerechtigkeit", sondern um die politische Richtung. Eine Regierung, die durch die Konstellation unserer Verfassung zu viel Macht nach innen erhält, führt einen Staat automatisch entweder in den Despotismus oder in den Sozialismus. Für beides müssen die Bürger, die nur die Wahl zwischen Pest (SPD) und Cholera (CDU) haben, teuer bezahlen. Politiker, haltet Euch zurück und regiert nicht länger in die Prosperität der Bürger hinein!
SPD-Chef Kurt Beck forderte den souveränen Staat Liechtenstein auf, bei der Aufklärung von Steuerhinterziehung behilflich zu sein. „Liechtenstein ist aufgerufen, sich so zu benehmen, wie es für gesittete Staaten üblich ist.“.
Herr Beck, diese Idee hätte Deutschland gut zu Gesicht gestanden BEVOR wir mit Steuergeldern in Liechtenstein gesuchte Kriminelle bezahlen.
Ich wage mir garnicht vorzustellen, wie Herr Beck sich aufgeblasen hätte wenn z.B. Liechtenstein mit irgendwelchen, in der BRD per Haftbefehl gesuchten Verbrechern offiziell Geschäfte machen würde.
Und nochwas - es mag ja für Herrn Beck neu sein, aber Staaten sind nicht bloß gesittet, sondern souverän (so heißt das Zauberwort, nicht wieder vergessen). Jeder Staat besitzt Souveränität gegenüber anderen Staaten und dabei kommt es nicht auf die Größe an. Herr Beck sollte also besser aufhören, mit seiner simplen Weltsicht ein außenpolitisches Ansehen zu ramponieren, an dessen Aufbau deutsche Diplomatengenerationen über 60 Jahre gearbeitet haben.
Wie heisst es doch so schön, getroffene Hunde bellen....
Ich finde das die Steuergelder zum ersten Mal wirklich sinnvoll eingesetzt worden sind... Ordentlicher Return on Invest
Diese Staatengebilde a la Liechtenstein leben vom Mehrwert der in vollständigen Volkswirtschaften erwirtschaftet wird. Geld kann kann man in diesen Steueroasen anlegen, sofern die Anlage-Modelle interessant sind, warum auch nicht.
Sobald aber das Geschäftsmodell einzig über Geldwäsche funktioniert, ist es um keinen Deut besser, als die Geldwäsche aus kriminellen Aktivitäten.
Insofern betrügen die Kunden wie die Banken den großen Teil der arbeitenden Bevölkerung der nicht in der Lage ist diese Geschäfte zu vollziehen.
Auflegen solcher "Stiftungs"Modelle ist Aufforderung zum Steuerbetrug.
Da aber Herr Alois fern jeder normalen Realität aufgewachsen ist und lebt, kann er die Aufregung natürlich nicht verstehen. Vielleicht sollte man versuchen ihn Aufzuklären von wessen Geld er tatsächlich "seinen" Staat, oder besser seine Geldwaschanlage betreibt.
Die Liechtensteiner haben vollkommen Recht: Eine Schweinsattacke war's nach der besten Tscheka/Stasi-Art mit für Deutschund katastrophalen Ergebnis. Und da gibt es nichts zu beschönigen!
Nach deutschem (Steuer) Recht haben sich Zumwinkel & Co. nun mal vergallopiert. Das Steuersystem dafuer verantwortlich zu machen scheint etwas seltsam, da die Anlagestrategien ja wohl von hochbezahlten 'Steuerverhinderungsprofis' ausgesucht wurde und sich alle Seiten ueber die moeglichen Risiken sicher im Klaren waren.
Ob die panikartige Pressekonferenz des Erbprinzen im Europarat gut ankommt darf sehr bezweifelt werden - das Liechtensteinische Stiftungs- und Treuhandmodell ist auch vielen anderen Staaten ein Dorn im Auge.
Der 'kleine Prinz' wirkte bei seinem oeffentlichen Rundumschalg allerdings nicht sehr souveraen. Der oeffentliche Druck scheint verstaendlicherweise ziemlich hoch zu sein, schliesslich sieht sich hier ein ganzes Gesellschaftssystem in Gefahr.
Wenn das mal nicht der Angstschrei in der Finsternis war.
von wem lebt liechtenstein so gut. vom kleinen Rest europas von 500 millionen europäern.
die amerikaner haben ihre kontrollmitteilungen durchgesetzt. da hatte der prinz wohl angst vor waterboarding.
es zeigt sich wie stark sich die geld-scheinelite innerlich von ihren finanzquellen dem dummen gemeinen europäer entfernt hat und wie groß der Einfluß der Lobbyisten auf die Politik und die Beamtenapparate ist, wenn dies beim direkten nachbarn EU nicht klappt.
im mittelalter wöre der prinz für vogelfrei oder der krieg erklärt worden und nach ein paar monaten belagerung wäre die schatztruhe liechtenstein geplündert worden. tribut wäre im mittelalter fällig gewesen an das große reich EU.
was sucht die KSK in Afghanistan? ihr einsatz in lichtenstein wäre viel sinnvoller, damit ein prinz mal erfährt wie schön es im friedlichen europa ist und dies eigentlich einen preis hat.
stattdessen lassen wir dummen kleinen armen europäer uns das fell abziehen von den reichen europas und deren steueroasen.
selbst die benzinsteuer bekommen wir europaweit nicht einheitlich geregelt, sidaß luxemburg wie lichtenstein zu den co2-königen europas zählen.
asozial, asozialer, steueroase.
Es scheint so einfach: Wenn Schweiz und Liechtenstein uns Steuerhinterzieher nicht freiwillig ausliefern, dann kommen wir, unsere Geheimdienste und unsere vorbestraften Freunde zu ihnen und "knacken die Bank" . So wie der Kapitalismus die ehemaligen kommunistischen Staaten mit ihrer überlegenen Wirtschaftskraft überrannt hat, werden jetzt die Steuerwüsten die Steueroasen überrennen. Dazu ist jedes Mittel recht.
Oder vielleicht doch nicht: Letztes Jahr haben fast 30000 Deutsche (= Einwohnerzahl Liechtenstein) mit einem Gesamteinkommen von 1.45 Milliarden Euro Deutschland verlassen und sich in der Schweiz angesiedelt, die meisten Reiche und Gebildete.
Wie lange wird Deutschland diesem noch zusehen ? Nicht mehr lange.
Der über-nächste Schritt wird das Verbot der Arbeitssuche und Wohnsitznahme in Steueroasen sein. Parallel dazu wird das so genannte "Ausreisevisum" erfunden. Managern und Selbstständigen wird es verboten die Grenzen zu Steueroasen zu überschreiten und die Ausreisekontrollen werden drastisch verschärft. Der danach folgende Schritt wird die Errichtung der so genannten "Schweizer Mauer" sein, da immer noch viele Deutsche illegalerweise in der Schweiz Arbeit suchen.
In diesem Sinne, aus dem neuen Deutschland in CH
Es ist schon interessant, einen Finanzminister zu haben,
dem von einem souveränen Staat hehlerei bescheinigt wird
Dass sich so viele FAZ-Leser über die Anwendung ungewöhnlicher Methoden deutscher Behörden zwecks Bekämpfung profaner Verbrechen aufregen ist schon mehr als traurig.
Wer sich heute noch redlich von seiner Hände Arbeit ein einigermassen erträgliches Leben zu ermöglichen trachtet, dem muss es bei solch einem völlig verdrehten Rechtsbewusstsein nun wirklich langsam Angst und Bange werden.
Nachdem der Staat nun aber erst einmal genug getan hat, um die angeblich so vielen Schwarzarbeiter besser dingfest zu machen, war es höchste Zeit, sich den selbstgefälligen Kreisen zu widmen und ihnen das Unrecht vor Augen zu führen.
Ob es hilft wird abzuwarten sein, doch mit fürstlichen Belohnungen für Verbrecher muss jetzt erstmal Schluss sein.
Die Aussagen des Erbprinzen stimmen. Nun halte ich mich mal mit der Kritik an unseren Saubermännern Beck etc. zurück. Die stehen da, anscheinend unfähig das Ausmass ihres wohl nicht ganz klugen Handelns zu erkennen und faseln etwas von "so benimmt man sich nicht". Der BND wird zur Stasi Deutschlands? Hoffentlich nicht.
Wer redet denn eigentlich über die Deutschen, die in London arbeiten, nur weil da der Steuersatz niedriger ist? In Wahrheit aber sitzen viele von ihnen täglich in Büros in München, Frankfurt etc. Oh weh Deutschland. Wie sagte Heinrich Heine: "Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht..." Adios amigos
