
Die vielen Juristen, und was man so liest so nehmen vor allem die Mittelmäßigen zahlenmäßig zu, verbrauchen sich im Kampf um Mandanten.
Wenn die Berufsvertretung auch noch die fachliche Abgrenzung und Aufwertung zwecks Spezialkompetenz schwieriger macht und andere Branchen beraten dürfen schwinden weitere Einkommensquellen.
Es wäre ratsam Abiturienten vor der Wahl des Studienfachs auf den nicht einfachen Arbeitsmarkt der Juristen aufmerksam zu machen:
viele Medien, auch die FAZ, sollten hohe Gehälter (von Seniorpartnern der Großkanzleien) so darzustellen, dass sie nicht der Normalfall und geradezu selbstverständlich seien, sondern das Ende der Fahnenstange.
Woran liegt der ungebrochene Zulauf zur Jurisprudenz?
Dicker BMW, weißer Kragen, beim Italiener essen?
Es wird damit offensichtlich die Illusion des immerwährenden sozialen Aufstiegs genährt, allein der SPD gefällt's.
Als Abiturient 1995 erinnere ich mich noch an die Appelle Jurastudenten sollten lieber ins Handwerk gehen: diese habe ich lange nicht mehr vernommen.
Auch kluge Handwerker verdienen ihr Geld, Rechtsberatung kommt bald obendrein, mit fachpraktischen Kenntnissen dazu.