Stanislaw Tillich bleibt Ministerpräsident Sachsens

Sachsen

Tillich abermals zum Ministerpräsidenten gewählt

Stanislaw Tillich (CDU) bleibt sächsischer Ministerpräsident. Der 50 Jahre alte Sorbe erhielt im sächsischen Landtag in geheimer Abstimmung 69 Stimmen. Offenbar versagten ihm mindestens zwei Abgeordnete der schwarz-gelben Koalition die Stimme.

Handschlag drauf: Ministerpräsident Tillich und der FDP-Landesvorsitzende Zastrow

Nach der Landtagswahl

Schwarz-Gelb in Sachsen besiegelt

Die Parteivorsitzenden von CDU und FDP in Sachsen haben den Koalitionsvertrag für ihre erste gemeinsame Regierung unterschrieben. Zum Ministerpräsidenten soll Tillich jedoch erst nach der Bundestagswahl gewählt werden.

Koalitionspartner: Stanislaw Tillich (CDU) und Holger Zastrow (FDP)

Sachsen

Tillich stellt Koalitionsvertrag vor

Etwas mehr als zwei Wochen nach der Landtagswahl in Sachsen haben CDU und FDP in Dresden ihre Koalitionsvereinbarung vorgestellt. Der Vertrag ist in seinem finanzpolitischen Teil auf das Auslaufen des Solidarpakts im Jahr 2019 ausgerichtet. Von Peter Schilder, Dresden

Einig: Fraktionsvorsitzender Holger Zastrow (FDP) und Ministerpräsident Stansilaw Tillich CDU)

Sachsen

CDU und FDP einigen sich auf Koalition

Der Koalitionsvertrag von CDU und FDP zur Bildung einer gemeinsamen Regierung in Sachsen ist perfekt. Innerhalb von 17 Tagen nach der Landtagswahl hätten beide Parteien erfolgreich einen Vertrag erarbeitet, teilte die FDP am Dienstag in Dresden mit. Das Papier soll an diesem Mittwoch der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Eine Partei im Dauerregen

SPD im Dauertief

Requiem für eine Volkspartei

Tiefer ist sie nie gesunken: Die Sozialdemokratie feiert nach drei desaströsen Landtagswahlen, dass sie das Zünglein an der Waage spielen darf. Die große alte SPD gibt es nicht mehr. Und der Blick nach vorn verheißt nichts Gutes. Von Volker Zastrow

Unterschiedliche Perspektiven: Ministerpräsident Tillich kann sich die Koalitionspartner aussuchen; Jurk gibt seinen Parteivorsitz auf

Sachsen

In drei Wochen zur Koalition

Schnelle Verhandlungen sind in Sachsen zu erwarten. CDU und FDP wollen den Wählern vor dem 27. September ein Beispiel schwarz-gelber Harmonie vor Augen führen. Der SPD-Vorsitzende Jurk zog derweil die Konsequenz aus dem schwachen Abschneiden seiner Partei. Von Peter Schilder, Dresden

In Sachsen führte Holger Zastrow die Freien Demokraten in den Wahlkampf

Analyse

FDP in Sachsen erhält mehr Direktstimmen als die SPD

Fast die Hälfte der Sachsen ist am Sonntag nicht zur Wahl gegangen. Ohne diese niedrige Beteiligung wäre sichtbar geworden, was der hohe Prozentanteil der CDU verbirgt: das schlechteste Wahlergebnis, das sie seit 1990 in Sachsen erzielt hat. Von Daniel Deckers

Morgenluft für die SPD: Sachsens Spitzenkandidat Jurk, Vizekanzler Steinmeier, der Saarländer Maas, Thüringens  Matschie und Parteichef Müntefering (v.l.)

SPD spürt Rückenwind

Müntefering: Der Kampf ums Kanzleramt ist offen

Die SPD schöpft neue Hoffnung, weil es für Schwarz-Gelb in Thüringen und im Saarland nicht reicht. Die Attitüde „Wählt mich, weil ich da bin“ reiche auch für Amtsinhaberin Merkel nicht; die SPD wolle künftig den Kanzler stellen, sagt Parteichef Müntefering und verweist auf die Option einer Ampelkoalition.

Althaus Leid, der Linken Freud: Die Thüringer CDU verliert ihre absolute Mehrheit

Der Wahlabend im Fernsehen

Die Linke dominiert alles

An diesen Sonntagabend im Fernsehen wird man sich vielleicht erinnern, als den Abend, an dem sich der Linkspartei alles unterordnete - außer Hans-Dietrich Genscher. Maybrit Illner verpasst eine große Chance, Sabine Christiansen und Stefan Aust scheitern an der Fünf-Prozent-Hürde. Von Matthias Hannemann, Oliver Jungen und Michael Hanfeld

Selbst den bestellten Stimmungsmachern verschlug es die Sprache

Herbe Verluste für CDU

Schockstarre im Konrad-Adenauer-Haus

Das schlimmste Szenario der CDU-Führung in Berlin könnte nun wahr werden: Kurz vor der Bundestagswahl wackeln zwei Ministerpräsidenten. Das Debakel für Althaus war befürchtet worden, doch dass es für Müller im Saarland so düster aussieht, hatte niemand kommen sehen. Von Wulf Schmiese, Berlin

Landtagswahlen

Linkes Lager stellt Schwarz-Gelb in den Schatten

Wählen mit Nachwuchs: Wahllokal in SachsenRege Wahlbeteiligung: Strichliste einer Wahlhelferin in Kleinpestitz in SachsenEnttäuschung für das “Peter-Müller-Team“Die Saar-FDP steigert sich von 5,2 auf mehr als 9 Prozent

Bild für Bild Vier Wochen vor der Bundestagswahl blieb die CDU nur in Sachsen stabil und hat im Saarland sowie in Thüringen ihre absolute Mehrheiten verloren. Rot-rot-grüne Bündnisse wären dort möglich. SPD-Spitzenkandidat Steinmeier schöpft neue Hoffnung: Schwarz-Gelb habe keine Mehrheit in Deutschland.

Video in voller Größe

Reaktionen in Berlin

„Schwarz-Gelb ist nicht gewollt in diesem Land“

Mit der Aussicht auf eine Regierungsbeteiligung in Thüringen und einen SPD-Ministerpräsidenten im Saarland sprechen Steinmeier und Müntefering von einem „guten Wahlabend“. Die Linkspartei verzichtet auf Schadenfreude, bei der FDP mischen sich laute Freude und stilles Entsetzen, die Grünen sehen den „Anfang vom Ende der Kanzlerschaft Angela Merkels“. Von Günter Bannas, Mechthild Küpper, Peter Carstens und Stephan Löwenstein, Berlin

Rückenwind von links: SPD-Kanzlerkandidat Steinmeier

SPD

Rückenwind - von links

So oft wie möglich den Regierungschef zu stellen, war und ist Antrieb der Manöver der SPD, sich die Linkspartei schönzureden. Wie die SPD immer wieder den Weg zu den SED-Nachfolgern findet, beschreibt Jasper von Altenbockum.

Könnte künftig mit der FDP regieren: Ministerpräsident Tillich

Sachsen

Tillich kann künftig mit der FDP regieren

Die CDU bleibt die stärkste Kraft in Sachsen und kann dank einer unversehensstarken FDP weiter mit Tillich regieren. Die SPD kommt aus dem Tal nicht heraus.Die Linke bleibt eindeutig weitstärkste Kraft. Die rechtsextreme NPD ist abermals im Landesparlament vertreten. Von Peter Schilder, Dresden

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