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Marken-Summit 2009
Ausgewählte Thesen des Deutschen Marken-Summits im Einzelnen
 
Christoph Kannengießer, Hauptgeschäftsführer Markenverband e.V.

Investitionen in F&E und auch in die Werbung sollten in der Krise nicht zurück gefahren, sondern weiter betrieben werden. Die Preispolitik muss sensibel behandelt werden. Die Krise ist sicherlich eine Zeit, in der es auch immer sehr verführerisch ist, das Geschäft am Laufen zu halten, in dem man zahlreiche Preiszugeständnisse macht. Dies kann aber für Marken ausgesprochen gefährlich sein. Auch hier ist Maßhalten ein wichtiger Punkt, nach unten wie nach oben. Christoph Kannengießer, Hauptgeschäftsführer Markenverband e.V.

 
(Deutsche) Marken in Krisenzeiten und im internationalen (Marken-)Wettbewerb
 
David Haines, CEO, Grohe AG

Ein wichtiger Punkt, der dem Unternehmen ermöglicht, flexibel auf Marktentwicklungen zu reagieren, ist die Kostenvariabilisierung. Auch damit ist Grohe für die Rezession gut aufgestellt. Grohe hat allerdings bereits vor der Wirtschaftskrise seine Hausaufgaben gemacht und das Unternehmen erfolgreich transformiert und langfristig finanziert. Ob das Weitsicht war oder Glück oder ein bisschen von beidem, wer weiß. David Haines, CEO, Grohe AG

 
David Haines, CEO, Grohe AG

In der Finanzkrise hat sich herausgestellt, dass zwischen der Marke „Sparkasse“ und der Marke „Bank“ ein großer Unterschied besteht - und die Menschen sehr genau zu unterscheiden wissen. Nach einer Forsa-Umfrage im Januar 09 ist das Vertrauen der Bevölkerung in die Sparkassen fast so hoch wie das in die deutschen Gerichte. Mehr als 50 % der Deutschen vertrauen den Sparkassen, aber nur etwa 20 % der Deutschen sprechen den Banken noch Vertrauen aus. Das zeigt, dass die von den Sparkassen vertretenen Werte - Sicherheit, physische und persönliche Nähe, Fairness, Verantwortung - gerade mit der Erfahrung der Krise sehr geschätzt werden und diese Markenwerte gut vermittelt werden konnten. Werner Netzel, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied, Deutscher Sparkassen- und Giroverband

 
Dr. h.c. Helmut O. Maucher, ehem. Präsident und Vorstandsvorsitzender der Nestlé S.A.
Der Schlussappell von Dr. h.c. Helmut O. Maucher:

„Get back to the basics: Wichtiger als die Marketingtechnik ist der Geschäftssinn. Bei allem Respekt für Marketingstrategien und Markentechnik, am Ende zählt der Verkaufserfolg. Alle wichtigen Aspekte des Marketings sind Chefsache, da sie eng mit der Unternehmenspolitik verbunden sind sowie Investitionen und langen Atem erfordern.“

 
 
 
 
 
 
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Wir danken unseren Fachbeiräten

Professor Dr. Christian Belz,
Universität St. Gallen,
Gf. Direktor, Institut für Marketing und Handel

Gabriele Eick,

Vorsitzende des Kuratoriums, MC Frankfurt
Vizepräsidentin, Deutscher Marketing Verband