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Marken-Summit 2009
Ausgewählte Thesen des Deutschen Marken-Summits im Einzelnen
 
(Deutsche) Marken in Krisenzeiten und im internationalen (Marken-)Wettbewerb
 
Dr. Tonio Kröger, CEO, DDB Group Germany

Gutes Markenmanagement setzt voraus, über die Krise hinaus zu denken. Wer sich auf kurzfristige Zahlen fixiert kann reagieren, verpasst jedoch die Chance, seine Marken aktiv an den Bedürfnissen der Kunden auszurichten.
Dr. Tonio Kröger, CEO, DDB Group Germany

 
Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Heribert Meffert, em. Direktor des Instituts für Marketing an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

Eine drastische Kürzung des Marketing-Budgets und eine aggressive Preispolitik mit Sonderangeboten und Rabatten sind kontraproduktive Markenstrategien während einer Rezession. Sie beschleunigen Markenerosionen und einen damit verbundenen Verlust des Markenwertes, warnte Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Heribert Meffert, em. Direktor des Instituts für Marketing an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

 
Dr. Jutta Menninger, Partner Valuation & Strategy, PricewaterhouseCoopers AG

Premiummarken sind nur dann in Krisenzeiten ein Rettungsanker, wenn vorher alle Hausaufgaben erledigt wurden, d.h. Marken müssen sich durch Innovationen immer wieder neu erfinden, um interessant und begehrenswert zu bleiben. Dr. Jutta Menninger, Partner Valuation & Strategy, PricewaterhouseCoopers AG

 
Gerd-Rüdiger Lang, Gründer und Inhaber, Chronoswiss Uhren GmbH

„Es muss die dringlichste Aufgabe des Managements sein, Qualität und Preise zu sichern und damit auch langfristig die Arbeitsplätze. Der Preis alleine kann die Marke nicht sichern, sondern es muss auch eine gewisse Kontinuität im Unternehmen geben.“ Gerd-Rüdiger Lang, Gründer und Inhaber, Chronoswiss Uhren GmbH

 
Hartmut Scheffler, TNS Infratest

Markenmanagement braucht Kontinuität, ganzheitliche und aktive Führung. Der Verbraucher darf nicht zum neuen Markenführer, Innovator und Kommunikationsentwickler werden, so der eindringliche Appell von Hartmut Scheffler, TNS Infratest.

 
Gabriele Eick, Vize-Präsidentin des Deutschen Marketing Verbandes

Die Zukunft liegt in der Evolution vom markenführenden Unternehmen hin zum markengeführten Unternehmen, also in der gesamten Ausrichtung eines Unternehmens an seiner Marke, so die Vize-Präsidentin des Deutschen Marketing Verbandes, Gabriele Eick.

 
Dr. h.c. Helmut O. Maucher, ehem. Präsident und Vorstandsvorsitzender der Nestlé S.A.

Weltweit agierende Unternehmen benötigen globale Strategien, müssen aber lokal handeln und sich engagieren: local commitment fordert Dr. h.c. Helmut O. Maucher, ehem. Präsident und Vorstandsvorsitzender der Nestlé S.A.

 
Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstands der Schott AG

Patente schützen Innovationen. Marken sichern den Absatz, unterstrich Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstands der Schott AG.

 
Dr. Olaf Göttgens, Vorsitzender der Konzernleitung, Rodenstock-Gruppe

Ich glaube nicht, dass es große Unterschiede im Markenmanagement in der Rezession oder im Aufschwung gibt. Markenmanagement ist ein langfristiger Prozess. Dr. Olaf Göttgens, Vorsitzender der Konzernleitung, Rodenstock-Gruppe

 
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Wir danken unseren Fachbeiräten

Professor Dr. Christian Belz,
Universität St. Gallen,
Gf. Direktor, Institut für Marketing und Handel

Gabriele Eick,

Vorsitzende des Kuratoriums, MC Frankfurt
Vizepräsidentin, Deutscher Marketing Verband