
sind nur dann einander Feind, wenn der Zeitzeuge sich nicht als Zeithistoriker betätigt. Denn m.E. unterschedet beide die Sichtweise auf die Historie.
Soweit es um die Geschichte der DDR geht, wird dazu ja nur noch publiziert, was man aus der Rückschau für nötig hält, um diesen Staat restlos zu diskreditieren.
Die Revolution von 1989/90 als Revolution aller Deutschen zu deklarieren, geht doch an der Realität vorbei. Sie wäre es gewesen, wenn beide Teile Deutschlands die Chance genutzt hätten, etwas zu verändern. Ideen gab es dazu genug.
Verändert wurde aber nur der Osten mit bis heute katastrophalen Auswirkungen.
Man konnte es doch erst kürzlich im Armutsbericht verfolgen. Der Osten taugt noch zur Kaderschmiede und als Seniorenheim für den Westen. Und als Armenhaus.
Übrigens ist es gerade die Subjektivität die eine klarere Darstellung ermöglicht.
Aber wer seine subjektive Auffasung zum in der DDR geführten Leben in einer nicht passenden Form darstellt, bekommt eins mit der Ostalgie-Keule, damit er Ruhe gibt.